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12.02.15

Cubi: Smartwatch-Communicator für Kids

Wearables sind der Trend der Gegenwart und Zukunft, daran gibt es keinen Zweifel. Logisch, dass die Anzahl beispielsweise an Smartwatches auch für Kinder langsam wächst. Ein neuer Vertreter nennt sich Cubi.

Natürlich ist Cubi in vielen quirligen Farben vorgesehen. (Foto: Beluvv) Natürlich ist Cubi in vielen quirligen Farben vorgesehen. (Foto: Beluvv)

Cubi möchte eine Art Communicator sein, wie man ihn aus „Star Trek“ kennt. So wird das Gadget zumindest vom Hersteller beworben. Letztlich handelt es sich um eine smarte, kunterbunte, klobige Armbanduhr für den Nachwuchs, der mit dieser natürlich besonders viel Spaß haben soll.

 

Kommunikation für Kids

Cubi wird nicht an einen Pulli gesteckt, sondern regulär am Arm befestigt – wie eine Uhr. Allerlei Funktionen möchten die Macher dem Gerät spendieren. Im Fokus steht die Kommunikations, bei der Jungs und Mädels Nachrichten über das Handynetz verschicken und empfangen. Cubi ist also trotz eines SIM-Kartenslots kein vollwertiges Telefon, sondern beschränkt sich auf Messages, die das Mikrofon aufnimmt und das 3G-Modul versendet. Ein Lautsprecher für das Abspielen fehlt natürlich nicht. Dieses Feature soll das Gefühl entstehen lassen, man würde einen Communicator verwenden.

Die Funktionen. (Foto: BeLuvv) Die Funktionen. (Foto: BeLuvv)

Interessant wird Cubi allerdings durch ein paar andere Aspekte: Dank NFC können sich Kinder mit ihren Freunden vernetzen, sofern diese auch eine solche „Uhr“ besitzen. Einfach aneinander halten, schon nimmt man den Kumpel in die Freundesliste auf und kann fortan Nachrichten austauschen. Alternativ steht, zum Beispiel für Eltern, eine iOS-App zur Verfügung, über die eine Kommunikation vorgesehen ist.  Ob Mami und Papi ihre Stimme ebenfalls verfremden möchten? Zumindest ist es an der „Smartwatch“ möglich – eine Spielerei für die Kleinen .

Weitere Elemente

Dank GPS können die Kinder geortet werden, auch darf man Zonen definieren, aus denen sich Tochter und Sohnemann nicht entfernen sollten. Ist das der Fall, erhalten die Eltern Benachrichtungen. Der Aspekt der Überwachung ist somit naheliegend, hier unterscheidet sich Cubi nicht von ähnlichen Vertretern wie LGs KizOn oder Flip. Die Peripherie ist für 3-10-jährige Kinder gedacht – hier muss natürlich jeder selbst entscheiden, inwieweit man eine „Beobachtung“ für sinnvoll erachtet oder nicht. Persönlich bin ich der Auffassung, dass das Potential eine Kontrolle nicht zwangsläufig moralisch verwerflich ist. Es ist nur natürlich, dass sich Eltern um ihre Kinder sorgen.

Ansonsten besitzt Cubi eine Taschenlampe, verfügt über eine Notruf-Taste und einen integrierten Akku, der im Normalfall bis zu 24 Stunden halten kann. Bei kontinuierlicher Verwendung ist nach höchstens fünf Stunden Schluss. Etwas kurz, oder?

Weitere Details verraten die Macher in ihrem Video:

Hohe Erwartungen?

Die Erfinder von Cubi starteten recht optimistisch ihre Kickstarter-Kampagne. Vielleicht, weil sie potentielle Mitbewerber nicht im Auge hatten? Jedenfalls hätten sie gerne 100.000 US-Dollar, um ihre Kinder-Smartwatch in ein finales Produkt verwandeln zu können. Von diesem Ziel sind sie noch sehr weit entfernt, das Interesse ist aktuell sehr verhalten. Dabei könnte man sich ein Exemplar aktuell für 100 US-Dollar (rund 85 Euro) sichern, was nach einem fairen Preis klingt. Selbst gefällt mir vor allem der Vernetzungsgedanke über NFC sehr gut, was freilich voraussetzt, dass Cubi entsprechende Verbreitung (im Bekanntenkreis) findet. Andererseits wirkt die „Uhr“ sehr klobig und vollwertige Telefonate können nicht geführt werden. Vielleicht sind Eltern auch bei der GPS-Kontrolle skeptisch?

Weitere Einzelheiten findet ihr bei Kickstarter und der offiziellen, schicken Webseite .

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