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02.03.15Kommentieren

Cuberox: Elektronischer Pixel-Würfel für Spiel, Spaß, Freizeit und Alltag

Ist das ein schwarzer Zauberwürfel? Kann man so sagen, doch Cuberox ist keineswegs ein weiterer Rubik‘s Cube. Zum Spielen ist er allerdings auch geeignet.

Spaß für Groß und Klein. (Foto: Cuberox) Spaß für Groß und Klein. (Foto: Cuberox)

In Cuberox steckt moderne Technik, die die Macher für verschiedenste Einsatzgebiete nutzen wollen. Für Retro-Spiele, als ungewöhnliche Benachrichtungsanzeige, als Navigationsgerät, als Kinderspielzeug – und so weiter. Doch wie soll das funktionieren?

 

Interessanter Ansatz

Der Cuberox besteht äußerlich aus sechs 16 x 16 Pixel-Displays, die individuell mit Inhalten „befeuert“ werden können. Im Inneren wiederum steckt ein ARM-Prozessor mit 454 MHz (iMX233 ARM926J) mit 64MB RAM und 4GB Speicher dank SD-Speicherkarte. Der Chip sollte genügen, um absichtlich grob aufgelöste Grafiken oder Texte auf den Seiten des Würfels darzustellen. Beschleunigungssensor und Gyroskop werden ebenfalls berücksichtigt, zudem verfügt Cuberox über WIFI und Bluetooth.

Das Smartphone oder Tablet wird benötigt, um Cuberox neue Fähigkeiten zu spendieren oder Apps zu installieren. Und diese wiederum ermöglichen allerlei Spielereien. Vorstellbar seien hier unter anderem klassische Games wie „Snake“ oder „Tetris“, ebenfalls könnte das wasser- und staubgeschützte Gadget ein Lernspielzeug für Kinder sein. Oder man lässt sich einfach die Uhrzeit anzeigen. Wie wäre es als Navigationsgerät? Vielleicht doch eher ein Controller für Multiplayer-Spiele? Texte und Animationen knnen über mehrere Bildschirme verteilt werden, inklusive einem fließenden Übergang.

Was sich die Prager Tüftler noch so einfallen lassen haben? Das zeigen sie in einem Video…

Weitere Elemente und hoher Preis

Für weiteres „Spielpotential“ dürften die farbige RGB-LED-Hintergrundbeleuchtun und die integrierten Speaker sorgen. Zusätzlich wird der 7800 mAh starke Akku schnurlos dank Qi-Standard aufgeladen – schön.

Aber das alles hat seinen Preis. Regulär soll ein Cuberox 300 US-Dollar kosten, bei Mehrspieler-Kämpfen werden ggf. sogar mehrere Würfel benötigt. Und es ist vermutlich auch der Preis, der die Interessenten davon abhält, bei Kickstarter Geld vorzuschießen. Dort kann man sich ein Exemplar bereits für 200 US-Dollar sichern, dennoch sind die Verantwortlichen noch sehr weit vom anvisierten Ziel von 150.000 US-Dollar entfernt.

Ob’s mit der Finanzierung klappt? Das werden die kommenden Tage zeigen. Selbst finde ich die Idee sehr verlockend, nur auch mich schreckt die Summe ab. Wenn alles gut geht, soll mit der Auslieferung von Cuberox im November 2015 begonnen werden.

Weitere Informationen erhaltet ihr auf der offiziellen Webseite und bei Kickstarter.

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