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03.01.11 07:13

, von Peter Sennhauser

CSEM Pulsear: Nimm mir den Puls, Kleiner

Die Schweizer Firma CSEM hat mit dem Pulsear ein Gadget erschaffen, das Joggern und Medizinern gefallen dürfte: Ein Ohrhörer, der den Puls misst.

PulsearAuf den ersten Blick ist das ja keine Revolution - auf den zweiten Blick schon: Pulsear, der Ohrhörer, der den Herzschlag des Trägers misst, während der gleichzeitig Musik hört, war eine technische Herausforderung.

Und der Medizin-Orhörer befreit Daten-Bewusste Sportler vom Brustgurt, mit dem bisher die meisten Systeme den Puls messen.

Ein erster Versuch für einen pulsmessenden Ohrhörer war nicht zufriedenstellend, sagt Andrea Ridolfi von CSEM. Der Sensor funktioniert nicht etwa akustisch - da käme er ja wohl irgendwie mit der abgespielten Musik ins Gehege - sondern optisch: Das Gerät sendet einen Infrarot-Impuls ins Ohr und erfasst das Echo mit einer Fotodiode.

Aber der Pulsear wurde ja nicht für irgend wen oder für den iPhone-Zubehörmarkt entwickelt - obwohl es mit dem iPhone als Ausgabe-Gerät für die Analyse funktioniert. Es handelt sich, wie so oft bei technischen Errungenschaften, um eine Entwicklung aus der Raumfahrt. CSM hat den Pulsear für die Europäische Raumfahrtbehörde ESA entwickelt.

Dass der Kopfhörer, der so manchen Sportmediziner und fanatische Läufer erfreuen dürfte, vermarktet werden wird, steht wohl ausser Frage. Wann und zu welchem Preis allerdings bleibt noch offen.

Risiken und Nebenwirkungen? Nun, man weiss natürlich beim Pulsear nie, ob die Herzfrequenz jetzt wegen der physischen Anstrengung oder wegen der heissen Rhythmen aus dem MP3-Player angestiegen ist.

Via ESA, iMedicalApps, Computerworld.ch

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