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28.09.12 06:28

, von Frank Müller

Creative Soundblaster Axx SBX 20 im Test (1): Der Turm der Töne

Mit der Soundblaster Axx-Serie stellt Creative drei Bluetooth-Lautsprecher vor, die mehr können als bisher üblich. Sie dienen außerdem als vielseitige Freisprechanlage und lassen sich über Apps an jede mögliche klangliche Situation anpassen. Wir haben den Soundblaster Axx SBX 20 getestet.

Creative Soundblaster Axx SB 20 (Bilder: frm)Der Soundblaster Axx SBX 20 macht es einem nicht leicht, einen Testbericht zu schreiben. Viele andere Gadgets zeichenen sich durch ein einziges Merkmal gegenüber anderen aus, beim Soundblaster Axx SBX 20 weiß man kaum, wo man anfangen soll.

Am besten beim Auspacken. Viel gibt es nicht zu tun: Schutzfolien abziehen, Fuß an den Soundblaster schrauben, USB-Kabel einstecken und fertig. Jetzt gilt es, die passende Software zu laden, um das Klangprofil des Soundblaster SBX 20 an den persönlichen Geschmack und die jeweilige Situation anpassen zu können. Dann hat man die Wahl zwischen verschiedenen Profilen zum Gamen, Videos schauen, Skypen und Musikhören.

Creative bietet dazu kostenlose Apps [itunes itunes.apple.com/de/app/creative-central/id532487984 iOS[/itunes], Android, PC und Mac an, so dass das Gros der Anwender eine passende Anwendung finden sollte. Will man den Soundblaster Axx SBX 20 am Rechner betreiben, schließt man ihn einfach per mitgeliefertem, textilüberzogenem Kabel am USB-Port an. Strom- oder Audiokabel sind nicht weiter nötig, der Soundblaster holt sich alles was er braucht aus diesem einen Anschluss.

Will man ihn über Bluetooth mit Musik versorgen, kann man zusätzlich ein USB-Netzgerät verwenden, um rechnerunabhängig die nötige Energie für den Soundblaster bereitzustellen. Und ist gerade keine Steckdose in der Nähe, reicht auch ein mobiles Ladegerät wie das Mipow Power Tube als Stromquelle aus.

Das ist schon mal alles ziemlich praktisch. Darüber hinaus kann sich der Soundblaster Axx SB20 wirklich hören lassen. Der Bassreflexlautsprecher ist nicht nur sehr laut, er klingt zudem sehr gut. Vor allem lässt er sich, wie schon erwähnt, an den persönlichen Geschmack und verschiedene Verwendungszwecke anpassen. Aber darauf möchte ich im zweiten Teil des Tests näher eingehen.

Schließlich muss man nicht immer ein Programm auf seinem Rechner oder Smartphone öffnen. Die Bedienung des Soundblaster Axx SB 20 erfolgt dann ganz einfach über die berührungsempfindliche Oberfläche, die schnell und präzise reagiert. Hier lässt sich die SBX-Klangoptimierung ein- oder ausschalten und die Lautstärke regulieren.

Einer der wenigen Kritikpunkte: Der Sprung zwischen der leisesten Einstellung und der nächsten Stufe scheint mir etwas zu groß. Hört man beim Gespräch die Hintergrundmusik in der leisesten Einstellung kaum, ist sie in der nächsten Stufe einen Hauch zu laut. Eventuell lässt sich das per Firmware-Update beheben. Eines dieser Updates gab es schon, das lief sehr schnell und problemlos ab: Einfach Software für Mac oder PC runterladen, starten, Soundblaster Axx anstöpseln und den Anweisungen folgen. Das ist eine Sache von wenigen Minuten.

Neben den genannten beiden Einstellungen kann man noch das Mikro oder den Lautsprecher des Soundblasters bei VoIP-Gesprächen kurzzeitig deaktivieren sowie Voice Fokus oder Geräuschunterdrückung ein- oder ausschalten. Auf diese beiden Besonderheiten und die Eignung als Freisprechanlage würde ich gerne im zweiten Teil des Tests genauer eingehen, höchstwahrscheinlich mit einer kleinen filmischen Demonstration der Effekte.

Bis dahin könnt ihr euch schon einmal auf der Produktseite des Soundblaster Axx SB 20 weiter informieren. Oder ihr schaut euch Videos wie das folgende an, bis ich es geschafft habe, ein eigenes zu drehen:

Der Soundblaster Axx SB 20 kostet sowohl im Creative Store als auch bei Amazon ordentliche - aber angemessene - 199,99 Euro. Wer nicht so viel ausgeben möchte, erhält den kleineren Amazon für 149,99 Euro, und den Amazon für 99,99 Euro.

Unbeantwortete Fragen oder Wünsche für den zweiten Teil könnt ihr einfach in den Kommentaren hinterlassen.

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