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01.09.16Kommentieren

Security

Sicherheitslücken am PC: Ohne Patches geht es nicht!

Trojaner, Viren oder Würmer: Mittlerweile gibt es einen ganzen Zoo an Bedrohungen für Computer, Smartphones und Tablets, von denen man fast täglich liest. Gerade Laien stecken hier schnell den Sand in den Kopf und hoffen, dass es sie nicht erwischt. Doch das ist der falsche Weg! Manche Sicherheitsmaßnahmen sind ganz einfach.


(Bild: Fotolia.com)

Schadsoftware-Attacken bedrohen Ihren Computer

Der PC wird immer langsamer, bis irgendwann gar nichts mehr geht; Kliniken müssen den Betrieb einstellen, weil die Computer gesperrt sind; Infoterminals zeigen nur noch kryptische Nachrichten an; Diese und ähnliche Fälle hat man schon selbst erlebt oder davon gelesen. Als Ursache steckt dahinter meist ein Grund: Die entsprechenden Computer wurden von Schadsoftware infiziert.

Damit dies nicht geschieht, gibt es zahlreiche Sicherheitslösungen und -maßnahmen, die man ergreifen kann. Die IT-Security setzt zum Beispiel auf Antiviren-Software, Firewalls, Datenverschlüsselung sowie VPN- und Sandbox-Systeme. Doch es müssen nicht immer kompliziert erscheinende Lösungen sein, die einen Rechner vor Attacken schützen. Manchmal sind es die einfachen Dinge, die in Sachen Sicherheit vernachlässigt werden. Dazu  gehören beispielsweise Updates.

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Darum sind Patches bzw. Updates so wichtig

Die meisten Hersteller bieten für ihre Programme Patches an. Diese „Sicherheitsflicken“ können kostenlos heruntergeladen und installiert werden. Mittlerweile ist es üblich, das die Anwendungen selbstständig nach den neuesten Updates suchen und eine Installation vorschlagen. Dies wird einem meist durch Pop-ups dargestellt. Doch genau diese werden gerne ignoriert, da sie als störend und nervend empfunden gelten - und weil das Herunterladen und Installieren der Patches Zeit kostet.

Wer jedoch Updates vernachlässigt, erhöht die Chance eines Hacker-Angriffes. Die sogenannten Cyber-Kriminellen nutzen die Schwachstellen von Windows, dem Flash Player, Java oder MS Office aus, um so Schadsoftware ins System einzuschleusen. Laut dem „Personal Software Inspector Country Report“ fürs zweite Quartal 2016 sind in Deutschland – zum Glück – nur 4,6 Prozent der Windows-Fassungen ungepatcht.

Bekannte Software als Sicherheitslücke im System

Bei anderen Programmen sieht die Quote allerdings deutlich schlechter aus. Laut der Erhebung haben 65 Prozent aller Nutzer des VLC Media Players keine aktuelle Fassung auf ihrem Computer, beim Adobe Reader für PDF-Dateien sind es 63 Prozent und beim Firefox-Browser 42 Prozent.

Noch gefährlicher als aktuelle Programme, die nicht auf dem neuesten Stand sind, fällt Software aus, die es so eigentlich gar nicht mehr gibt. Zum Beispiel hat Apple den Support – und damit die Sicherheits-Updates – für den QuickTime Player 7.x eingestellt. Das heißt, hier hat man ein veraltetes Tool auf der Festplatte, das somit eine immer größer werdende Sicherheitslücke darstellt. In solch einem Fall ist es ratsam, das Programm sofort zu deinstallieren und sich nach einer Alternative umzusehen.

Hat man dagegen aktuelle Programme im Einsatz, so ist es sinnvoll, jedes vorgeschlagene Update schnellstmöglich auszuführen. Oder man aktiviert in den entsprechenden Einstellungen die Auto-Update-Funktion, wodurch sich die Software eigenständig auf die aktuellste Fassung bringt.

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