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17.01.15

Intel Compute Stick: Linux oder Windows 8.1 am HDTV nutzen

Intel möchte reguläre HDTVs in einen Windows- oder Linux-Computer verwandeln – und das mit einfachsten Mitteln. Möglich wird dies durch den sogenannten Compute-Stick: Schnell einstecken und loslegen.

Windows 8.1 geschrumpft. (Foto: Intel) Windows 8.1 geschrumpft. (Foto: Intel)

Ähnlich wie ein Google Chromecast oder HDMI-Sticks mit Android-Betriebssystem ist der Compute-Stick eine winzige Peripherie, die man in einen HDMI-Steckplatz eines TV-Geräts steckt. Ebenfalls nötig ist eine separate Stromversorgung via MicroUSB – die meisten aktuellen Fernseher bieten einen solchen Port ohnehin.

 

Alles dabei, was man braucht

Trotz winziger Ausmaße steckt verhältnismäßig leistungsstarke Hardware im Compute-Stick. So verwendet Intel einen aktuellen Atom-Prozessor (Bay-Trail-Architektur), der in sonst für Tablets gedacht ist. Hinzu gesellen sich 32GB Speicher (eMMC) und 2GB RAM. Ein microSD-Kartenslot und ein USB-Anschluss fehlen nicht. Auf dem Compute-Stick ist ein vollwertiges Windows 8.1 mit Bing vorinstalliert, dieses wird auf dem HDTV dargestellt. Eine Verbindung zum Internet baut man via WLAN 802.11b/g/n auf, über Bluetooth 4.0 (oder USB) können Maus und Tastatur angeschlossen werden.

Relativ günstig

Intel visiert einen Preis von 149 US-Dollar (120 Euro) für besagten Windows 8.1-Stick an. Günstiger ist die Fassung mit Ubuntu-Linux, die für 89 US-Dollar angeboten werden soll. Diese verfügt allerdings über 1GB RAM und womöglich einen schwächeren Prozessor.

In beiden Fällen kommt der Compute-Stick nicht ohne einen Lüfter aus, der Herstellerangaben zufolge nahezu lautlos sein soll.

Intel Inside. Aber auch ein Lüfter. (Foto: Intel) Intel Inside. Aber auch ein Lüfter. (Foto: Intel)

Ab März 2015 soll der Compute-Stick verkauft werden – sicherlich auch in hiesigen Gefilden. Spätestens dann wird sich zeigen, ob die Peripherie reguläres Arbeiten und Surfen im Internet am HDTV ermöglicht oder in erster Linie dazu da ist, wie Chromecast und Co. Inhalte auf den Fernseher zu streamen. Dann wären die Preise allerdings nicht besonders attraktiv. Immerhin ist auch von Spielen, der Verwendung sozialer Netzwerke und "Light Productivity" die Rede. Ein professionelles Arbeiten fürs Business sollte man also nicht erwarten, für etwas Office könnte diese Lösung allemal ausreichen.

Weitere Informationen hat die offizielle Webseite parat.

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