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01.07.12 06:22

, von Frank Müller

Case of Bass: Upcyclete Koffer voll Klang

Case of Bass ist ein Zwei-Mann-Unternehmen in Portland, Oregon, das aus alten Koffern tragbare Soundsysteme baut.

Case of Bass {Case of Bass;http://www.caseofbass.com}

Case of Bass betreibt Upcycling: Alte Koffer werden durch den Einbau von Lautsprechern und Verstärkern zu mobilen Soundsystemen. Unter jedem Case of Bass ist dazu in Prozent der Upcycling-Grad angegeben, wobei einige Stücke einen Wert von bis zu 100 Prozent erreichen, da auch die elektronischen Bauteile, Lautsprecher und Regler bereits gebraucht sind. Die Jungs von Case of Bass sprechen allerdings eher von "klassischen" elektronischen Komponenten.

Natürlich ist jeder Case of Bass ein Unikat, das liegt in der Natur der Sache. Immerhin sind die Cases in verschiedene Klassen eingeteilt, aber auch innerhalb dieser Klassen sind die Unterschiede beträchtlich.

Der Burlap Banger für 275 US-Dollar (218 Euro) ist zum Beispiel mit einem 80-W-Verstärker ausgestattet, während der Jimbo aus derselben Klasse einen 50-W-Verstärker besitzt und 370 US-Dollar (293 Euro) kostet.

Man sieht: Ein Case of Bass ist nicht ganz billig. Die Stücke der Diplomatenklasse kosten alle um die 350 US-Dollar (278 Euro), der teuerste Case of Bass, der im Moment zum Verkauf steht, heißt Death Star und wird für 465 US-Dollar (369 Euro) angeboten.

Aber erstens war es schon immer etwas teuerer, einen besonderen Geschmack zu haben, und zweitens sind die tragbaren Soundsysteme schließlich handgefertigte Einzelstücke aus sorgfältig ausgewählten Bauteilen. Die nötige Energie für den mobilen Einsatz liefern Lithium-Ionen-Akkus.

Außerdem muss man für ein BoomCase von Mr. SiMo noch um einiges mehr hinlegen. Dagegen ist ein Case of Bass ein echtes Schnäppchen.

Mehr Infos über Case of Bass gibt es auf der Website. Wer nicht extra nach Portland fahren will, kann sich seinen Klangkoffer auch im Online-Shop von Case of Bass aussuchen.

via Gizmag

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