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15.04.14Leser-Kommentar

Carbon: Solar-Armbanduhr als Ersatzakku fürs Smartphone

Wir können unterwegs nie genug Strom für unsere Gadgets haben und die „Carbon“-Armbanduhr fungiert dabei nicht nur als externer Akku, sondern lädt sich per Solarzelle auch selbst wieder auf.

Die Carbon ist ein Solar-Ladegerät mit Zusatzakku am Handgelenk. Die Carbon ist ein Solar-Ladegerät mit Zusatzakku am Handgelenk.

Inzwischen verlasse ich das Haus nicht mehr ohne meinen Zusatzakku. Nur dann habe ich die Gewissheit, dass ich mein Nexus 4 auch wirklich den ganzen Tag benutzen kann, ohne eine Steckdose zu brauchen. Manche Smartphones haben da mehr Spielraum, aber viele Nutzer werden das Problem kennen. Die „Generation Ladekabel“ eben. Für sie ist die „Carbon“ Armbanduhr gedacht. Sie ist zwar keine Smartwatch, aber dennoch ziemlich schlau gedacht. Sie hat einen Akku integriert, mit dem man einem Smartphone bis zu drei Stunden mehr Akkulaufzeit für Telefonate oder das Websurfen spendieren kann. Zugleich lädt sie sich einfach per Solarzelle selbst wieder auf.

Die Macher versprechen dabei, dass beispielsweise auch eine Bürobeleuchtung ausreicht, um den Akku der Carbon wieder mit Strom zu versorgen. Es eignet sich also nicht nur für Leute, die im Freien arbeiten... Die Uhr lässt sich aber ebenso per Micro-USB wieder aufladen. Die Ladezeiten sind hier sehr unterschiedlich: So dauert es nach offiziellen Angaben etwa acht Stunden, um den Akku in der Uhr nur per Solarzelle vollständig aufzuladen. Per USB sind es hingegen nur 30 Minuten.

Braucht ein Gadget mehr Saft, schließt man es mit einem der mitgelieferten, extra kurzen Kabel an. Auf diese Weise kann man beispielsweise das Smartphone bequem in der Hand halten, während es zugleich wieder aufgeladen wird. Die Kabel gibt es u.a. für Micro-USB sowie Apples Lightning-Anschluss und den älteren 30-Pin-Connector. Die Uhr gibt 1 A/5 V ab und soll sich damit für viele Geräte bis hin zu stromhungrigen Tablets eignen.

Preis und Verfügbarkeit

Entwickelt und gebaut wird die Carbon von Energy Bionics aus Floria. Beim Design sei es ihnen wichtig gewesen, die Uhr nicht wie ein tragbares Solar-Ladegerät aussieht. Abgesehen von ihrer doch auffälligen Dicke von 14 mm sieht die Carbon tatsächlich aus wie eine handelsübliche Analog-Uhr.

Die Carbon soll es in einem silbernen und einem schwarzen Gehäuse geben, die sich wiederum mit einem schwarzen Silikon-Armband oder einem braunen aus Leder kombinieren lässt. Ab umgerechnet etwa 80 Euro ist man dabei, die internationalen Versandkosten sind hier bereits inklusive. Für den September 2014 ist die Auslieferung der Uhren geplant.

Weitere Informationen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite der Carbon.

Kommentare

  • Robett

    17.04.14 (19:32:04)

    Dad wäre schon ein Interessantes Produkt für mich hätte ich nicht zu Weihnachten eine Uhr geschenkt bekommem. Wobei ich da es ja besser finden würde wenn das Aufladen auch Kabellos ginge, so muss man ja auch noch immer ein Kabel mit sich rum schleppen.

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