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20.06.16

Business-TV

Welcher Fernseher ist für das Office geeignet?

Quelle: Fotolia. com © Monkey Business

TV-Geräte finden sich laut statistischem Bundesamt mit knapp 98 % vor allem in den privaten Haushalten. Inzwischen haben Flachbild-Fernseher aber schon lange eine feste Position im unternehmerischen Alltag, sie dienen als:

  • Präsentationshilfen in Meetings
  • Anzeige von Imagefilmen (z. B. Im Eingangsbereich)
  • Anzeige für Newsfeeds usw.

Im gewerblichen Rahmen kommen Fernsehgeräte an vielen Stellen zum Einsatz – als Visualisierungshilfe rund um Forschung und Entwicklung. Aber: Fernseher ist nicht gleich Fernseher. Auch als Unternehmen steht man vor der Frage, welches Gerät sich am besten eignet? An dieser Stelle muss es um verschiedene Aspekte gehen.

Einmal spielt natürlich der Preis eine Rolle. Auf der anderen Seite kann den Ausschlag die Größe der Geräte geben. Und auch die Befestigung trägt ihren Teil zur Entscheidung bei. Letztlich muss sich jeder Betrieb zuerst Gedanken dahin gehend machen, wie der konkrete Einsatzzweck für das Gerät aussehen soll. Wo im Empfangsbereich oder im Wartezimmer lediglich aktuelle Nachrichten oder Inhalte unternehmensspezifischer Informationskampagnen gezeigt werden sollen, sehen die Ansprüche an die Hardware anders aus als im Bereich der Forschungsabteilung.


Je nach Nutzungsart des Business-TV sollte das Gerät passende Funktionen aufweisen – doch warum sollte man zu viel für überflüssige Features zahlen?

Der passende Fernseher – Größe, Anschlüsse & Co.

TV-Geräte haben in den letzten Jahren ein erhebliches Größenwachstum – speziell im Zusammenhang mit der Bilddiagonale erlebt. Vor wenigen Jahren galten Geräte mit einer Diagonale von 36 Zoll noch als groß bzw. entwickelten sich zum Standard.

Inzwischen würde man bei diesen Größenverhältnissen von einem eher kleinen Fernsehgerät sprechen. Gängig sind heute Bilddiagonalen, die deutlich oberhalb der 40 Zoll liegen. Ein 55 Zoll TV Gerät ist mittlerweile durchaus auch für Haushalte – und Unternehmen erschwinglich. Realisierbar sind aber noch deutlich umfangreichere Dimensionen – wie der 75 Zoll Fernseher.

Hierbei handelt es sich um ein Gerät mit einer Bilddiagonale von fast zwei Metern. Wie groß sollte das Gerät sein? An diesem Punkt gelten letztlich sehr ähnliche Rahmenbedingungen wie für Haushalte – es kommt auf den Abstand zwischen Betrachter und Gerät an. Die Bilddiagonale wird mit dem Faktor 2,5 multipliziert.

Beispiel: Bei einer Entfernung von vier Metern zum Fernseher sollte dessen Diagonale bei etwa 60 Zoll liegen. Diese Rechnung kann aber nur aufgehen, wenn sich alle Betrachter in etwa in einer Ebene aufhalten. In Konferenzräumen ist dies nur bedingt möglich, man muss daher nach einer „gesunden“ Mischung suchen.

Bleibt noch ein weiterer Punkt: die Befestigung. Hier sind:

  • Wandhalterung oder
  • Standfuß

gängige Praxis. Letzterer ist im Lieferumfang allgemein enthalten. Die Wandhalterung richtet sich unter anderem nach dem Gewicht und der Größe des Geräts. Zu beachten ist, inwiefern sich vor Ort die Befestigung hängend realisieren – Stichwort Tragfähigkeit der Wandkonstruktion - lässt. Speziell im Hinblick auf einen Trockenbau ist dies zu prüfen.

Tipp: Um sich vor einer Fehlentscheidung zu schützen, ist ein „Test“ zu empfehlen. Als Unternehmer macht man sich am besten ein Bild vom Wunschgerät anhand eines Vorführmodells. So lässt sich prüfen, inwiefern das Gerät zu stark spiegelt oder inwiefern die Auflösung verschiedener Inhalte nicht ganz den gestellten Ansprüchen entspricht. Im Internet finden sich zudem sehr viele Möglichkeiten, einen geeigneten und günstigen Fernseher fürs Office zu finden, so beispielsweise aktuell bei Mein-deal.com.

Der Funktionsumfang – Auflösung, Blickwinkel & Anschlüsse

Größe und Befestigung sind nur zwei Aspekte. In der Praxis kommt es gerade auf den Funktionsumfang und die Bildeigenschaften an. Gerade im Büro müssen:

  • Grafiken
  • Zahlen
  • Tabellen
  • Schriftstücke

präsentiert werden. Die falsche Auflösung kann dazu führen, dass wichtige Informationen nicht mehr erkannt werden, Schrift zu klein dargestellt wird – und während eines Meetings permanent gezoomt werden muss. Bezüglich der Auflösung wird man heute oft auf Geräte mit 1.920 x 1.080 Pixel stoßen.

Wichtig: Gerade in Konferenzen – aber auch zu den anderen genannten Zwecken – ist ein hoher Betrachtungswinkel wichtig. Dieser sollte im besten Fall bei 178° liegen und ermöglicht so auch eine Betrachtung der Inhalte von einer seitlichen Position aus.

Bleiben noch die Anschlüsse. Letztere sind gerade für den gewerblichen Einsatz von Bedeutung. An dieser Stelle sind:

  • HDMI
  • DVI
  • VGA

wichtig – um Signale aus PC/Laptop einspeisen zu können. Prinzipiell ist es an diesem Punkt vor dem Kauf anzuraten, die Kompatibilität zu prüfen. Ausgänge für Audiosignale sind bei modernen Fernsehgeräten Standard.
Hin und wieder vernachlässigt wird die Eingabeverzögerung – das Input Lag. Letzteres gilt es klein zu halten, um einen flüssigen Ablauf der Präsentation zu ermöglichen. Spätestens an diesem Punkt muss klar sein, dass man vor dem Kauf neuer Geräte für die Unternehmensräume auch einen Blick auf das technische Datenblatt zu werfen hat.

Gängige Preiskategorien im Überblick

Wer als Unternehmen Konferenzräume mit TV Geräten neu ausstatten will, steht vor vielen Fragen. Ein Aspekt spielt immer eine Rolle – der Preis. An dieser Stelle stehen sich zwei grundlegende Aspekte gegenüber: Es soll so günstig wie möglich sein, aber alle Anforderungen erfüllen. Die Anschaffungskosten richten sich heute nach:

  • Größe (Diagonale)
  • Ausstattung
  • Auflösung (Full-HD, 4k usw.)

Günstige Geräte jenseits der 40 Zoll sind heute ab 300 Euro durchaus realisierbar. Größere Bilddiagonalen mit entsprechender Auflösung und einer umfassenden Ausstattung werden allerdings schnell deutlich teurer – und kosten schnell mehr als 600 Euro bis 700 Euro. Nach oben sind dem Preisspektrum natürlich kaum Grenzen gesetzt.

Neben einem TV Gerät habt man heute auch die Wahl zwischen sogenannten Public Displays. Letztere sind spezielle Lösungen für den gewerblichen Einsatz, die auf:

  • Dauereinsatz
  • Ausstattung
  • Farbtreue

ausgelegt sind und Medienberichten zufolge ihre Position ausbauen können. Allerdings bewegen sich moderne Public Displays sehr schnell im Bereich vierstelliger Anschaffungskosten.


Mit einem leistungsfähigen Gerät lassen sich alle wichtigen Business-Anwendungen durchführen.

Fazit: Beim Konferenz-TV genau hinschauen

TV Gerät, Public Display oder Beamer – inzwischen lassen sich Inhalte im gewerblichen Rahmen auf ganz unterschiedliche Weise darstellen. Fernseher sind eine – etwa im Vergleich zum Public Display – günstige Variante. Aber: Als Unternehmen muss man genau wissen, worauf es ankommt. In der Praxis zeigen sich regelmäßig deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Geräten. Und was beim Fernsehen auf der Couch keine Probleme bereitet, kann für die Präsentation oder eine Videokonferenz durchaus stören. Auch als Unternehmen muss man beim Thema Konferenz-TV leider etwas tiefer in die Materie eintauchen – um Fehlinvestitionen zu vermeiden.

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