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28.11.16Kommentieren

Geschäftskunden

Business-Notebooks: Warum sich die höhere Investition trotzdem lohnt

Quelle: Fotolia.com © Rido

Schutz vor Staub und Feuchtigkeit

Ein Alleinstellungsmerkmal von Business-Geräten ist die hohe Qualität: Viele Hersteller setzen in dieser Kategorie nicht auf einfachen Kunststoff, sondern robustes Aluminium oder Magnesium. In jedem Fall sind die Laptops häufig vor Umwelteinflüssen und schwierigen Witterungen geschützt. Statt Klavierlack-Design dominieren matte Oberflächen, die weniger leicht zu Kratzern neigen. Auch wenn einmal ein Glas Wasser über die Tastatur ergossen wird, kommt es nicht unweigerlich zu einem Defekt. Ebenso typisch für ein Business-Notebook ist das in der Regel matte Display mit hohem Kontrast, welches eine ausgezeichnete Ablesbarkeit auch bei Sonneneinstrahlung ermöglicht – beide Eigenschaften sind vor allem für Mitarbeiter im Außendienst wichtig.

Dieben keine Chance lassen

Zudem sind Business-Notebooks ganz besonders sicher: Die Identität des Nutzers wird häufig über einen Fingerabdrucksensor kontrolliert, die Inhalte der Festplatte lassen sich direkt per TPM verschlüsseln. Zudem verfügen die Geräte in den meisten Fällen über einen Anschluss für ein Laptop-Schloss, wodurch sich Mitnahmediebstahl verhindern lässt.

Individuell konfigurierbar

Häufig sind Business-Notebooks mit leistungsstarken Prozessoren von Intel ausgestattet, weil der einzig verbliebene Konkurrent AMD hinsichtlich Leistung und Energieeffizienz mittlerweile das Nachsehen hat. Üblicherweise lassen die Hersteller aber ein weites Spektrum an Konfigurationen zu; nicht zwangsläufig muss sich ein Geschäfts-Notebook über Leistungsstärke definieren – viele Office-Anwendungen benötigen keine üppigen Ressourcen, weshalb der Mehrpreis eines Core i7 gegenüber den kleineren i5- oder i3-Prozessoren nicht immer eine sinnvolle Investition ist. Zudem sollte auch berücksichtigt werden, dass ein leistungsstärkerer Prozessor auch mehr Energie verbraucht und bei gleich großem Akku die Laufzeit folglich sinkt.

Hohe Anschlussvielfalt

Eine Frage, die mit dieser Geräte-Kategorie allerdings nichts zu tun hat, ist die Größe des Displays. Business-Notebooks gibt es durchaus ab 11,6 Zoll Displaydiagonale, genauso werden allerdings auch 17 Zoll Laptops angeboten. Als ein guter Kompromiss haben sich 14 Zoll erwiesen, die bei Business-Kunden ganz besonders beliebt sind. Wem diese Displaygröße zu klein erscheint, der kann einen weiteren Vorteil der hochwertigen Geräte für sich nutzen: Typischerweise sind Business-Notebooks mit vielen Anschlüssen ausgestattet, wozu auch die Konnektivität zu einer Docking-Station zählt. Damit lassen sich im Büro eine konventionelle Maus und Tastatur sowie ein großer Monitor betreiben. Auch viele schnelle USB 3.0-Anschlüsse und ein analoger VGA-Ausgang finden sich an vielen Notebooks für den beruflichen Einsatz. Im Vergleich zur digitalen Schnittstelle HDMI gilt der VGA-Anschluss zwar als veraltet, häufig können die Beamer in vielen Unternehmen aber nur auf diese Weise angeschlossen werden. Auch die ausgezeichnete Tastatur ist typisch für diese Geräte: Feedback und Haltbarkeit erleichtern langes Tippen und halten auch unter schwierigen Bedingungen einige Jahre durch.

Variabilität durch Transformation

Immer beliebter werden die sogenannten Detachables – dabei handelt es sich um Hybrid-Laptops mit abnehmbarem Display. Dieses kann ohne Tastatur als Tablet verwendet werden. Durch diese Kombination bleibt das Notebook handlich und trotzdem produktiv. Bei Präsentationen oder während Geschäftsreisen ist somit eine hohe Variabilität in der Anwendung möglich. Egal, ob als Tablet, Notebook oder 2in1-Kombination, Geschäfts-Laptops sollten vor allem praktisch, robust und damit langlebig sein.

Neukauf nicht erforderlich: Business-Notebooks lassen sich aufrüsten

Typisch für diese Gerätekategorie sind auch gute Wartungsmöglichkeiten: Während der Akku bei vielen günstigen Laptops für Endverbraucher fest im Gerät integriert ist und sich nicht ohne weiteres austauschen lässt, kann für die meisten Business-Notebooks auch nach vielen Jahren noch ein neuer Stromspeicher erworben werden. Durch eine Wartungsklappe lässt sich der Arbeitsspeicher aufrüsten, auch eine Reinigung des Lüfters oder ein Austausch der Festplatte ist auf diese Weise problemlos möglich. Notebooks für den privaten Endverbraucher bieten diese Möglichkeit häufig nicht, durch eine Öffnung des Gerätes erlischt die Garantie und der RAM ist zumeist ohnehin auf das Mainboard gelötet. Auf Langlebigkeit ist auch der Software-Support ausgelegt. Treiber werden über viele Jahre bereitgestellt, selbst wenn ein neues Betriebssystem einige Jahre nach dem Abverkauf des Notebooks erscheint. Zudem ist die Verwendung von Windows nicht unbedingt obligatorisch: In der Regel verfügen Business-Notebooks über einen besonders guten Linux-Support.

Umfangreiche Garantieleistungen

Weil die Hersteller sich der hohen Qualität ihrer Laptops bewusst sind und die Geschäftskundschaft hier hohe Anforderungen gestellt, sind auch die Garantieleistungen umfangreicher. Zumindest gegen Aufpreis lässt sich die Garantie auf bis zu vier oder gar fünf Jahre erhöhen; statt des sogenannten Bring-in wird ein Vor-Ort-Service offeriert. Konkret bedeutet dies, dass die Geräte beim Kunden ausgetauscht werden und dieser das Notebook nicht einschicken muss. Dadurch verkürzen sich die Bearbeitungszeiten, sodass schnell weitergearbeitet werden kann.

Fazit: Business-Notebooks für anspruchsvolle Geschäftskunden

Am Ende zeigt sich: Business-Laptops unterscheiden sich gegenüber konventionellen Geräten vor allem durch die besonders hohe Qualität, das dezente Design, die hohe Anschlussvielfalt und kontrastreiche, matte Bildschirme, die sich auch bei Sonneneinstrahlung problemlos ablesen lassen. Wer einen zuverlässigen, mobilen Begleiter für sein Business sucht, ist mit einem solchen Gerät bestens bedient.

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