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15.02.13 07:23

, von Jürgen Vielmeier

Buffalo MiniStation Slim: Mini-Festplatte in Smartphone-Größe

Buffalos neueste tragbare USB-Festplatte misst und wiegt nur so viel wie ein Smartphone, ist aber eine HDD mit Platz für 500 GB. Die Datenübertragung soll durch die eigene TurboPC-EX-Technik fast doppelt so schnell sein wie USB 3.0 alleine.

Buffalo MiniStation Slim

Wenn ich mich in meinem Home Office umschaue, sehe ich neben einem dünnen Smartphone zwei kantige Brotkästen liegen, die ich mir vor einigen Jahren einmal als externe Festplatten gekauft habe. Verglichen mit dem Smartphone sind sie etwa fünfmal so hoch, doppelt so breit und dreimal so lang. Und damals, als es nur 3,5-Zoll-Festplatten zu einem erschwinglichen Preis gab, musste das auch so sein. Dann kamen die handlicheren 2,5-Zoll-Modelle und zeitweise auch die 1,8-Zoll-Modelle hinzu und die Platten und ihre Gehäuse schrumpften immer weiter - während es in Sachen Leistung und Speichervermögen gleichzeitig bergauf ging. Buffalo will dem Trend zur Miniatur-Festplatte jetzt die Spitze aufsetzen mit der MiniStation Slim.

Die MiniStation Slim wiegt 140 Gramm, ist 79 Millimeter breit, 115 Millimeter hoch und 8,8 Millimeter dick. Der Vergleich mit einem Smartphone liegt da nahe. Das iPhone 4S etwa wiegt ebenfalls 140 Gramm, ist mit 115 Millimetern genauso hoch, mit 9,3 Millimeter etwas dicker und mit 58,6 Millimetern Breite etwas schmaler. Trotz der geringen Maße ist die MiniStation keine SSD, sondern eine 2,5 Zoll SATA-HDD, die 500 GB fasst. Strom und Daten zieht sie über USB 3.0; die eigene Technik TurboPC EX soll die Datenübertragung beschleunigen. Kompatibel ist die MiniStation Slim mit Windows ab XP (bis hin zu Windows 8) und Mac OS X ab der Version 10.5. Von Linux ist leider keine Rede. Erhältlich ist sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Farben Schwarz, Rot und Silber für knapp 70 Euro oder 77 Franken.

Es geht immer noch kleiner und schlanker

Buffalo betont die geringen Maße, hält sich aber bewusst mit Superlativen zurück, weiß man doch, dass die Konkurrenz in Sachen Mini-Festplatten auch nicht schläft. Der Formfaktor 2,5 Zoll erlaubt allen Herstellern kompakte Bauweisen, die in ihrer Größe zwar noch variieren, aber ansonsten generell schlank sind. Lacie hat die nur unwesentlich größere Rikiki Minimus mit USB 3.0 und ebenfalls 500 GB Speichervolumen etwa schon im September 2010 vorgestellt.

Die meisten 2,5-Zoll-Platten sind zwischen 10 und 20 Millimetern hoch. Um aber einige weitere "Mager-Models" zu nennen: Verbatim etwa hat im vergangenen November eine Store N'Go-Festplatte vorgestellt, die ebenfalls eine nur 7 Millimeter hohe SATA-Festplatte verwendet. Das Gehäuse ist mit 10,5 Millimetern aber doch etwas höher als die MiniStation Slim. Discounter Plus verkaufte erst im Dezember eine Zinc-Festplatte mit 1 TB, die zwar etwas länger und schwerer, aber mit 8 Millimetern noch etwas dünner sein soll - zum gleichen Preis wie die MiniStation Slim.

Soll heißen: Es mag immer noch etwas schlanker gehen, bei den Kompaktmaßen ist die Buffalo MiniStation Slim aber auf jeden Fall vorne mit dabei. Brotkästen gibt es zwar immer noch, aber wer viel unterwegs ist, kann sich immer kleinere Festplatten problemlos wie ein Smartphone in die Hosentasche stecken. Schön wäre es natürlich, wenn SSDs mit vergleichbaren Kapazitäten eines Tages endlich erschwinglich würden und Smartphones dann selbst Speicher mit 500 GB und mehr hätten. Aber bis dahin müssen wir wohl noch eine Weile warten.

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