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23.04.12

Buffalo Cloudstation CS-X: Per Plug and Play zur eigenen Cloud

Die Buffalo Cloudstation CS-X brilliert durch einfache Installation und kostenlose Zugaben. Leider trübt das hörbare Klackern den Gesamteindruck etwas.

Gestern noch mühevoll die Hausarbeit bis spät in die Nacht geschrieben und morgens vergessen auf den USB-Stick zu ziehen? Mit dem Smartphone ein paar Urlaubsfotos geschossen und die Desktop-Software hat die Originale auf dem Smartphone gelöscht? Alles kein Problem mehr, denn es gibt ja die Cloud. Inzwischen wandert sogar das Heimnetzwerk mit Internetanbindung in die Wolke: Mit der Buffalo Cloudstation CS-X kommt man auch unterwegs an die Daten. Wie leicht der Weg dorthin ist, klärt dieser Test.

Auspacken

Die Cloudstation liefert das Nötigste und ein klein wenig mehr: Netzstecker und LAN-Kabel gehören zum Standard. Ein Ausschalter, den man zwischen Festplatte und Netzteil hängt, jedoch nicht. Da Netzwerkfestplatten (NAS) im Normalfall im Dauerbetrieb am Netz hängen, sparen sich die Hersteller die Schalter, aber Buffalo gibt ihn kostenlos oben drauf. Die CS-X kann man sowohl liegend, als auch stehend aufstellen. Leider stört mich von Zeit zu Zeit das Klackern der Festplatte auf dem Schreibtisch. Schade, denn Vibrationsgeräusche sind nicht hörbar und optisch macht sie sich eigentlich ganz gut.

Keine Softwareinstallation?!

Was ich jedoch vergeblich suche ist die CD mit der Software, um die Festplatte einzurichten. Auch online gibt es keine Software zum Download. Was tun? Die Werbebroschüre spricht davon, dass "das Einrichten der Buffalo CloudStation etwa eine Minute dauert – es muss keine Software installiert werden. Schließen Sie die CloudStation an Ihren Router an, rufen Sie cloudstation.pogoplug.com auf, und klicken Sie zum Registrieren auf "Aktivieren"." Und tatsächlich: Nach der Registrierung habe ich über das Webinterface Zugriff auf den Speicher.

Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit: Erst wenn ich die Pogoplug-Software installiere, kann ich die Cloudstation auch wie eine externe Festplatte adressieren, als Medienserver erscheint sie hingegen sowohl für einen Windows-7-Rechner oder ein DLNA-zertifiziertes Smartphone sofort. Alternativ kann man im Router nachschauen, welche IP-Adresse zugeordnet wurde und dann die IP nebst Ordner als Netzlaufwerk verbinden. Wer sich die Mühe nicht machen will, lädt die Pogoplug-Software herunter. Hier macht sich die Kooperation von Buffalo und Pogoplug bezahlt: keine Einstellungen, keine Laufwerkszuweisung, einfach Software installieren und fertig.

 

Kleine Nettigkeiten

Unterwegs kommt man sowohl über den PC, als auch über das Smartphone an die Daten, vorausgesetzt es handelt sich um ein iOS- oder Android-Gerät. Interessant ist dabei die Funktion "Optimize Now". Sie soll Videos in ein für Smartphones kompatibles, Bandbreite sparendes Format konvertieren. Steht der Film noch nicht als mobile Version zur Verfügung, hilft nur der profane Download-Button.

Eine andere nennenswerte Funktion ist der automatische "Schaltplan": Man kann die Festplatte nach einem individuellen Zeitplan ausschalten oder hochfahren lassen. Und wer über BitTorrent Downloads laufen hat, braucht dafür keinen PC mehr, denn die Cloudstation CS-X führt völlig autark die Downloads durch – sehr beeindruckend.

Fazit zur Buffalo Cloudstation CS-X

Die Buffalo Cloudstation CS-X ist fast schon erschreckend einfach in der Bedienung. Hier macht sich die Kooperation mit Pogoplug bezahlt. Durch die Pogoplug-Unterstützung gelingt die Einrichtung auf Anhieb und ohne komplizierte Eingriffe. An der Hardware gibt es nichts auszusetzen, abgesehen vom störenden Klackern ab und an. Abseits dieser Kleinigkeiten funktioniert die CS-X tadellos und ist dem direkten Mitbewerber Western Dgitial in Sachen Bedienkomfort einen kleinen Tick voraus.

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