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23.04.12 13:38

, von Kai Zantke

Buffalo Cloudstation CS-X: Per Plug and Play zur eigenen Cloud

Die Buffalo Cloudstation CS-X brilliert durch einfache Installation und kostenlose Zugaben. Leider trübt das hörbare Klackern den Gesamteindruck etwas.

Buffalo CloudStation CS-X (Bild: kaz)Gestern noch mühevoll die Hausarbeit bis spät in die Nacht geschrieben und morgens vergessen auf den USB-Stick zu ziehen? Mit dem Smartphone ein paar Urlaubsfotos geschossen und die Desktop-Software hat die Originale auf dem Smartphone gelöscht? Alles kein Problem mehr, denn es gibt ja die Cloud. Inzwischen wandert sogar das Heimnetzwerk mit Internetanbindung in die Wolke: Mit der Buffalo Cloudstation CS-X kommt man auch unterwegs an die Daten. Wie leicht der Weg dorthin ist, klärt dieser Test.

Auspacken

Die Cloudstation liefert das Nötigste und ein klein wenig mehr: Netzstecker und LAN-Kabel gehören zum Standard. Ein Ausschalter, den man zwischen Festplatte und Netzteil hängt, jedoch nicht. Da Netzwerkfestplatten (NAS) im Normalfall im Dauerbetrieb am Netz hängen, sparen sich die Hersteller die Schalter, aber Buffalo gibt ihn kostenlos oben drauf. Die CS-X kann man sowohl liegend, als auch stehend aufstellen. Leider stört mich von Zeit zu Zeit das Klackern der Festplatte auf dem Schreibtisch. Schade, denn Vibrationsgeräusche sind nicht hörbar und optisch macht sie sich eigentlich ganz gut.

Keine Softwareinstallation?!

Buffalo CloudStation CS-X (Bild: kaz)Was ich jedoch vergeblich suche ist die CD mit der Software, um die Festplatte einzurichten. Auch online gibt es keine Software zum Download. Was tun? Die Werbebroschüre spricht davon, dass "das Einrichten der Buffalo CloudStation etwa eine Minute dauert – es muss keine Software installiert werden. Schließen Sie die CloudStation an Ihren Router an, rufen Sie cloudstation.pogoplug.com auf, und klicken Sie zum Registrieren auf "Aktivieren"." Und tatsächlich: Nach der Registrierung habe ich über das Webinterface Zugriff auf den Speicher.

Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit: Erst wenn ich die Pogoplug-Software installiere, kann ich die Cloudstation auch wie eine externe Festplatte adressieren, als Medienserver erscheint sie hingegen sowohl für einen Windows-7-Rechner oder ein DLNA-zertifiziertes Smartphone sofort. Alternativ kann man im Router nachschauen, welche IP-Adresse zugeordnet wurde und dann die IP nebst Ordner als Netzlaufwerk verbinden. Wer sich die Mühe nicht machen will, lädt die Pogoplug-Software herunter. Hier macht sich die Kooperation von Buffalo und Pogoplug bezahlt: keine Einstellungen, keine Laufwerkszuweisung, einfach Software installieren und fertig.

 

Kleine Nettigkeiten

Buffalo CloudStation CS-X (Bild: kaz)Unterwegs kommt man sowohl über den PC, als auch über das Smartphone an die Daten, vorausgesetzt es handelt sich um ein iOS- oder Android-Gerät. Interessant ist dabei die Funktion "Optimize Now". Sie soll Videos in ein für Smartphones kompatibles, Bandbreite sparendes Format konvertieren. Steht der Film noch nicht als mobile Version zur Verfügung, hilft nur der profane Download-Button.

Eine andere nennenswerte Funktion ist der automatische "Schaltplan": Man kann die Festplatte nach einem individuellen Zeitplan ausschalten oder hochfahren lassen. Und wer über BitTorrent Downloads laufen hat, braucht dafür keinen PC mehr, denn die Cloudstation CS-X führt völlig autark die Downloads durch – sehr beeindruckend.

Fazit zur Buffalo Cloudstation CS-X

Die Buffalo Cloudstation CS-X ist fast schon erschreckend einfach in der Bedienung. Hier macht sich die Kooperation mit Pogoplug bezahlt. Durch die Pogoplug-Unterstützung gelingt die Einrichtung auf Anhieb und ohne komplizierte Eingriffe. An der Hardware gibt es nichts auszusetzen, abgesehen vom störenden Klackern ab und an. Abseits dieser Kleinigkeiten funktioniert die CS-X tadellos und ist dem direkten Mitbewerber Western Dgitial in Sachen Bedienkomfort einen kleinen Tick voraus.

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Kommentare: Buffalo Cloudstation CS-X: Per Plug and Play zur eigenen Cloud

Danke Kai für diesen Beitrag. Ich bin grad wirklich am überlegen, mir noch ne NAS zuhause hinzustellen. Bin aber wirklich noch nicht ganz Sicher was für eine (Qnap oder Synology) So toll ein WHS11 im Hintergrund auch ist, der Stromverbrauch ist bei diesen kleinen NAS nicht zu toppen. Eine 2-BAY Nas brauche ich nicht, mir geht es nur um das vorhalten der Inhalte im Netzwerk (auch über Extern). Kannst Du etwas zur Geschwindigkeit beim Lesen und Schreiben im LAN sagen?! Und wie sieht es mit dem Stromverbrauch im Idle aus?! Danke, gruß Swen

Diese Nachricht wurde von Swen am 23.04.12 (14:31:05) kommentiert.

Hy Swen, Leider habe ich gerade keinen Stromzähler zur Hand, wenn Du dich noch 6 Tage gedulden könntest, teste ich das aus. Die Geschwindigkeit im LAN ist durchwachsen. Die ungefilterten Daten von CrystalDiskMark hänge ich einfach mal hier an. Später folgt das auch noch im Artikel, etwas schöner aufbereitet. ----------------------------------------------------------------------- CrystalDiskMark 3.0.1 x64 (C) 2007-2010 hiyohiyo Crystal Dew World : http://crystalmark.info/ ----------------------------------------------------------------------- * MB/s = 1,000,000 byte/s [SATA/300 = 300,000,000 byte/s] Sequential Read : 15.031 MB/s Sequential Write : 20.238 MB/s Random Read 512KB : 19.412 MB/s Random Write 512KB : 32.930 MB/s Random Read 4KB (QD=1) : 4.599 MB/s [ 1122.7 IOPS] Random Write 4KB (QD=1) : 5.049 MB/s [ 1232.6 IOPS] Random Read 4KB (QD=32) : 6.464 MB/s [ 1578.2 IOPS] Random Write 4KB (QD=32) : 5.024 MB/s [ 1226.5 IOPS] Test : 50 MB [W: 13.4% (247.8/1848.4 GB)] (x3) Date : 2012/04/23 20:38:07 OS : Windows 7 SP1 [6.1 Build 7601] (x64) Buffalo - CS-X ----------------------------------------------------------------------- CrystalDiskMark 3.0.1 x64 (C) 2007-2010 hiyohiyo Crystal Dew World : http://crystalmark.info/ ----------------------------------------------------------------------- * MB/s = 1,000,000 byte/s [SATA/300 = 300,000,000 byte/s] Sequential Read : 19.844 MB/s Sequential Write : 25.068 MB/s Random Read 512KB : 17.786 MB/s Random Write 512KB : 28.700 MB/s Random Read 4KB (QD=1) : 1.338 MB/s [ 326.6 IOPS] Random Write 4KB (QD=1) : 4.730 MB/s [ 1154.9 IOPS] Random Read 4KB (QD=32) : 1.308 MB/s [ 319.4 IOPS] Random Write 4KB (QD=32) : 4.643 MB/s [ 1133.4 IOPS] Test : 100 MB [W: 13.4% (247.8/1848.4 GB)] (x3) Date : 2012/04/23 20:47:48 OS : Windows 7 SP1 [6.1 Build 7601] (x64) Buffalo CS-X gruß kai!

Diese Nachricht wurde von Kai Zantke am 23.04.12 (19:09:47) kommentiert.

Ich hab Zeit... *g* aber interessiert mich auf alle fälle. Ja, scheinen wirklich durchwachsen zu sein, wobei sich das wohl wirklich noch auf´s Netzwerk ankommt... kann mich aber bisher noch nicht überzeugen und tendiere dann doch wohl eher zu einem der Mitbewerber (qnap, synology) vor allem, da Preislich kaum ein unterschied zu sehen ist (fast).. Warte jetzt noch gespannt auf den Stromverbrauchswert :D -> DANKE

Diese Nachricht wurde von Swen am 23.04.12 (20:15:55) kommentiert.

np. PS: war in einem Gigabit-Netzwerk mit Hochgeschwindigkeitsswitch nur PC und NAS angeschlossen um Störungen auszuschließen. Erster Durchlauf mit 50MB Danteblock, zweiter mit 100MB!

Diese Nachricht wurde von Kai Zantke am 23.04.12 (20:36:13) kommentiert.

Danke für den Bericht. Da ich zur Zeit ein LG N1T1 besitze und alles andere als zufrieden bin, spiele ich mit dem Gedanken mir ein neues NAS anzuschaffen. Im Netzt bin ich jetzt grade über eine fehlende DLNA Fähigkeit gestolpert. (http://www.home-electronics.ch/homeelectronic/magazin/index.asp?QString=0,0,4414,0,0&View=full) Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, bin aber nun beunruhigt ob ich meine Video Datein ohne Probleme über meine TV abrufen kann. Kannst du dazu etwas berichten?

Diese Nachricht wurde von Pete am 27.04.12 (15:45:14) kommentiert.

Verzeih die späte Antwort: In meinem Fall konnte ich über den HTC-Hub direkt auf die Daten zugreifen. Auch mit dem PC war ein Abspielen der Filme problemlos möglich. Ich kann dies deshalb nicht bestätigen. Was mir jedoch auffiel: Wenn man nach dem Router über einen zweiten Router die Daten verteilt, wird die Cloudstation nicht erkannt. Bei WD dagegen war dies kein Problem. Das kann ich mir nicht erklären - ist aber für 90% der Bevölkerung auch eher unwichtig. Vielleicht war dies das Problem im Test oder die Firmware wurde auf einen neuen Stand gebracht?

Diese Nachricht wurde von Kai Zantke am 01.05.12 (10:40:39) kommentiert.
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