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18.02.09Kommentieren

Büroausstattung

Bürosoftware wie Strom aus dem Netz

Ein Beitrag von Diane Schulte

Welcher Unternehmensgründer kommt auf die Idee, zum Start ein Bürogebäude zu kaufen? Mieten heißt die Devise. Bei Software gilt der Kauf dagegen meist als notwendiges Übel. Und dieser Vergleich hinkt deutlich weniger, als es auf den ersten Blick scheint. Denn in beiden Fällen geht es um unverzichtbare Infrastruktur, die wenig mit dem Kerngeschäft zu tun hat, und gerade in der Gründungsphase lässt sich per Mietmodell auch bei Software deutlich flexibler agieren. Ohne hohe Investitionen tätigen zu müssen, beziehen Unternehmen je nach Bedarf Programme, wenn beispielsweise neue Mitarbeiter hinzu kommen, oder reduzieren während Durststrecken die Arbeitsplatzlizenzen. Immer gilt: Es fallen nur Kosten für die genutzten Anwendungen an. Gerade anspruchsvolle Software wie Warenwirtschaftsprogramme, CRM- (Customer Relationship Management) oder ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) werden damit auch für Gründer interessant.

Einfach übers Internet

Dabei ist das Prinzip von Software as a Service – so nennt sich das Software-Mietmodell – denkbar einfach. Die Nutzer greifen per Internet auf die jeweilige Anwendung zu, und das Unternehmen bezahlt lediglich einen monatlichen Mietpreis. Für Lizenzen und Betrieb der Programme sowie alle nötigen Updates sorgt der Dienstleister. Alles was der Unternehmer braucht, sind Arbeitsplatzrechner mit Betriebssystem, Browser und eine Internetanbindung.

So funktioniert Software as a Service

  • Zuverlässigen Anbieter mit geeigneten Anwendungen auswählen.
  • Arbeitsplatz- oder mobile Rechner mit Internetzugang bereitstellen, online anmelden, gewünschte Anwendungen und Zahl der Arbeitsplätze angeben – loslegen!
  • Keine Angst vor Datenklau oder unerwünschten Zugriffen durch professionelle Sicherheitssysteme.
  • Zahl der Arbeitsplatzlizenzen bei Bedarf erhöhen oder abbestellen.
  • Neue Anwendungen einfach auf Zeit testen.

Wer bei Software as a Service einsteigen will, sollte vorab unbedingt die Leistungen des Anbieters genau prüfen.

Auf Nummer sicher

  • Datenverkehr über gesicherte Verbindungen wie beim Online-Banking.
  • Redundante Strukturen bei allen Servern und Verbindungen – Daten sind daher doppelt sicher.
  • Versehentlich gelöschte Daten können wiederhergestellt werden.
  • Professionelle Überwachung der gesamten Infrastruktur.
  • Kompetenter und stets erreichbarer Support.

Mobil und stationär dabei

Noch ein Plus für Unternehmer: Gerade weil Gründer oft unterwegs sind, zählt der problemlose Zugriff übers Internet. Im Büro, beim Außentermin oder auf der Baustelle – per Laptop oder Smartphone lässt sich sowohl auf Anwendungen wie auch auf die persönlichen Daten jederzeit und problemlos zugreifen. Dabei spielen die so genannten Collaboration Tools ihre Trümpfe aus. E-Mails werden automatisch zum mobilen Endgerät weitergeleitet und auch Termine lassen sich bequem von unterwegs einstellen. Ändert ein Kunde kurzfristig den Termin, wird statt zeitaufwändiger Telefonate einfach der neue Termin ins System gestellt. Automatisch werden dann alle Teilnehmer per E-Mail informiert.

Autor: Diane Schulte

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Diane Schulte

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