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04.01.15

Broon F8: Schicker Luxus-Rennwagen mit Android-Herz für Kinder

Der südkoreanische Hersteller Henes möchte mit seinem Broon F8 zeigen, dass nicht nur Erwachsene in den Genuss schicker Hightech-Rennwagen kommen dürfen. Der schicke Bolide ist für Kinder gedacht, die keine Kompromisse eingehen wollen.

Auf den ersten Blick kaum von einem großen Auto zu unterscheiden. (Foto: Henes) Auf den ersten Blick kaum von einem großen Auto zu unterscheiden. (Foto: Henes)

Vorausgesetzt, die Eltern besitzen das nötige Kleingeld, erhält der Nachwuchs mit den drei F8-Modellen alles, was das Herz begehrt: Bis zu zwei Elektromotoren werden verbaut, das Herz des Vehikels ist zudem ein 7-Zoll-Tablet mit Android.

 

Hightech-Fahrzeug

Ein Blick auf die offizielle Webseite macht klar: Die Verantwortlichen haben einen komplexen Mini-Rennwagen konzipiert, der aus robustem Plastik besteht. Im Inneren befinden sich Ledersitze, auch hochwertige Reifen gehören zur Serienausstattung. Regulär wird ein 12V-Motor verbaut (F830), bei den größeren Varianten des F8 (850, 870) kommen sogar zwei dieser zum Einsatz, was zu einem Allradantrieb führt. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt bis zu 16km/h. Erstaunlich.

Drei Farbvarianten sind vorgesehen. (Foto: Henes) Drei Farbvarianten sind vorgesehen. (Foto: Henes)

Doch das ist längst nicht genug. Drei Fahrmodi, ein komplexes Reifen-System für optimalen Fahrkomfort und Bremsverhalten sowie eine modulare Bauweise, um später auch Teile bei „Unfällen“ wechseln zu können, klingen vielversprechend.

Android-Herz

Das Herzstück ist besagtes Android-Tablet, das beispielsweise die aktuelle Geschwindigkeit anzeigt oder als Bedienfläche für die funktionierenden Scheinwerfer und Rückspiegel dient. Zusätzlich befindet sich im Auto eine Hifi-Anlage, der Akku kann ferner überwacht werden. Wer braucht, nutzt die Sprachsteuerung oder visuelle Hilfen bei Problemen. Apropos: Der F8 verfügt über eine Selbst-Diagonose. Im besten Fall können sich Mami und Papi bei Schwierigkeiten also den Weg in eine Werkstatt sparen.

Sollten die Kinder mal nicht in der Lage oder fähig sein, den F8 zu steuern, dürfen Eltern auch die separate Bluetooth-Remote nutzen und so das Mobil kontrollieren. Sicherlich praktisch. Gleiches gilt für ein weiteres Einsatzgebiet: Bei einer Pause schließt man den F8 an einen HDTV an und nutzt den Game-Modus, in dem man am großen Fernseher Rennspiele erlebt.

Was sonst noch so möglich ist? Das zeigen die Erfinder des F8 selbst...

www.youtube.com/watch

Aber es sei betont: Der F8 ist trotz der ganzen Spielereien und Funktionen für die Kleinen gedacht. Kaufen sollen ihn gefälligst die Eltern, die dafür 895 US-Dollar bis 1000 US-Dollar zahlen sollen – abhängig vom Modell. Vermutlich im Jahresverlauf beginnt der Verkauf, Interessenten können sich auf der Hersteller-Webseite vorab registrieren. Der offizielle Webshop funktioniert gegenwärtig noch nicht.

Sicherlich ist der gerade der F8 schon ein witziges Luxus-Gadget, aber vermutlich für die wenigsten erschwinglich. Trotzdem: Es ist spannend, was man hier alles auf kleinstem Raum für den Nachwuchs verbaut hat. Das Auto lässt wohl keine Wünsche offen, oder?

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