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14.11.11Leser-Kommentare

brinell Stick elegant Series im Test: Schön, schnell und solide

Das Unternehmen brinell stellt in Karlsruhe Laufwerke und USB-Sticks her, die durch ihr edles Äussere und die verwendeten Materialien aus der Masse hervorstechen. Wir haben einen brinell Stick der elegant Series getestet.

brinell Stick (Bilder: Frank Müller)

Es ist ein Unterschied, ob man von Edelstahl und Kalbsleder liest, oder ob man es in der Hand hält. Das haptische Vergnügen lässt sich nicht erlesen. Erst wenn man mit den Fingern über die Oberfläche des Kalbsleders streicht und das Gewicht des Sticks in der Hand spürt, merkt man, wie sehr sich ein brinell Stick von einem herkömmlichen USB-Stick unterscheidet.

Zum Beispiel bringt der brinell Stick stolze 27 g auf die Küchenwaage, dagegen wiegt der LaCie WhizKey, der mir schon sehr schwer und solide vorkam, nur magere 15 g. Die meisten Kunststoff-Sticks liegen noch darunter. Natürlich ist das Gewicht nicht für die Leistung und Alltagstauglichkeit eines USB-Stick entscheidend, aber so ein Gehäuse aus strichmattiertem, massiven Edelstahl wiegt eben nicht nur mehr und sieht edler aus, es vermittelt auch ein beruhigendes Gefühl der Solidität.

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Geliefert wird der brinell Stick in einem Kästchen, in dem man auch ein paar Manschettenknöpfe vermuten könnte. Ausser dem Stick findet sich eine perfekt passende Lederhülle im Kästchen sowie ein Microfaser-Poliertuch. Alles atmet den Hauch von Luxus. Aber wie sieht es mit der Technik aus?

Auch die ist auf dem neuesten Stand, eigentlich schon ihrer Zeit voraus. Schliesslich handelt es sich bei dem brinell um einen Stick, der den USB 3.0-Standard unterstützt, der sich immer noch nicht flächendeckend durchgesetzt hat. Ich konnte zumindest in meinem Umfeld den 3.0-Geschwindigkeitstest mangels kompatibler Geräte nicht vollziehen. Aber auch an USB 2.0 kann sich die Geschwindigkeit des brinell Steaks sehen lassen.

brinell Stick Lesegeschwindigkeit

Die Schreibgeschwindigkeit des 32 GB brinell Stick beträgt bei meinem Test mit 24 Dateien zu rund 180 MB bis zu 34,4 MB/s und einem Schnitt von rund 30 MB/s, die Lesegeschwindigkeit liegt mit bis zu 38,3 MB/s nur ein wenig höher. Das sind Daten, die bislang noch keiner der von mir getesteten Sticks erreicht hat, wenn ich mich nicht sehr irre.

Fazit

Der brinell Stick macht nicht nur optisch etwas her und beeindruckt durch Material und Verarbeitung, auch die Technik kann überzeugen. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob ein simples Arbeitsgerät tatsächlich so luxuriös ausgetattet sein muss, und ob EUR 129 für einen Stick mit 32 GB nicht übertrieben sind. Aber es war eben schon immer etwas teurer einen besonderen Geschmack zu haben (um mal eine uralte Zigarettenwerbung zu zitieren). Der brinell Stick ist zwar weder Standard noch günstig, aber er ist auf jeden Fall seinen Preis wert.

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Kommentare

  • 6im6o

    14.11.11 (13:23:18)

    Habe den Stick mit 32 GB und in der Ausführung Makassar Holz letzte Woche geliefert bekommen. Die Verarbeitung und die Materialien sind einfach traumhaft. Es lohnt sich auf jeden Fall!

  • Rainer

    14.11.11 (20:55:25)

    Mann Mann wann bringt endlich mal jemand einen Thunderbold Stick raus. Gibt es nicht schon genug USB Sticks? Wie wäre es mit nem USP?

  • Fabian

    20.11.11 (17:41:28)

    Brinell ist super! Ist war nicht ganz billig aber habe meine Brinell Festplatte jetzt 2 Jahre und ist immer noch fast wie neu - selbst das Holz hat sich nicht verfärbt etc.

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