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14.01.15

Breathometer Mint: Mundgeruch? Dieses Gadget zeigt es an

Mundgeruch ist eine unangenehme Sache. Leider kriegt der Betroffene es oft gar nicht mit, wenn mit seinem Atem etwas nicht stimmt. Damit das nicht mehr geschieht, gibt es nun ein kompaktes Gadget dagegen: das „Breathometer Mint“. Das eignet sich auch, um einer Dehydrierung vorzubeugen.

Breathometer Mint (Bild: Breathometer Inc.) Breathometer Mint (Bild: Breathometer Inc.)

 

Wie es der Name besagt, analysiert das „Breathometer“ die Atemluft, indem man in das handflächengroßes Gerät, das wie eine plattgedrückte Trillerpfeife aussieht, hineinbläst. Ob man einen schlechten Atem besitzt, misst die minzgrün lackiert Erfindung über die Erzeugnisse von anaeroben Bakterien in unserem Mund, die sogenannten „Volatile Sulfur Compounds“.

Zudem wird über den Feuchtigkeitsgehalt der Schleimhaut analysiert, ob der Benutzer genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Denn: Wasser bedeutet Leben – eine alte Weisheit, die besonders für unseren Körper gilt. Das Breathometer Mint soll somit einer Dehydrierung vorbeugen.

Alle Messergebnisse werden via iOS- und Android-App dargestellt. Dabei wird auf dem sogenannten „Mint Score“ auf einer Skala von 1 bis 5 dargestellt, wie gut die Ergebnisse sind. Zudem erhält man Tipps zur Verbesserung, indem man zum Beispiel ein Glass Wasser trinken oder ein Pfefferminz-Bonbon lutschen sollte.

Erste Anzeichen wahrnehmen

Hinter der Idee, mit einem kompakten, leicht zu handhabenden Gerät den eigenen Mundgeruch zu testen, steckt mehr, als man denken mag. Denn Mundgeruch ist oft nur ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Zum Beispiel, dass man Probleme mit den Zähnen oder dem Zahnfleisch hat.

Noch viel wichtiger finde ich die Analyse des Hydrationslevels. Gerade für ältere Personen, die meist unter vermindertem Durstgefühl leiden und dadurch beispielsweise Kopfschmerzen und Gedächtnisprobleme bekommen, könnte das eine sehr nützliche Anwendung sein.

Finanzierung über die Crowd

Das Breathometer Mint soll bei Erscheinen – hiefür ist August 2015 angepeilt – mit iPhones mit iOS 5 oder höher funktionieren. An einer Kompatibilität mit ausgewählten Android-Smartphones wird gearbeitet. Aktuell ist die Rede von Samsung Galaxy S4 und S5 sowie dem Nexus 5.

Um das Gadget zur Serienreife bringen zu können, wird noch etwas Geld benötigt. Deswegen läuft aktuelle eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo. Das überschaubare Ziel von 25.000 US-Dollar (rund 21.000 Euro) wurde bereits überschritten. Bis zum 5. März kann man das Projekt finanziell unterstützen, ab 19 Dollar ist man mit dabei. Hierfür erhält man allerdings nur ein T-Shirt.

Wer das Gadget sein Eigen nennen will, der kann über Indiegogo zum „Early Bird“-Preis von 89 Dollar (ca. 75 Euro) dabei sein. Die finale Fassung des Breathometer Mint soll 99 Dollar kosten.

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