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18.03.13Leser-Kommentar

Breathometer: Betrunken? Mit dem Smartphone auf Nummer sicher!

Ein Bierchen am Abend - warum nicht? Nur was, wenn es ein wenig mehr wird? Schnell kommt so ein Promille zusammen. Dann noch mit dem Auto nach Hause? Ob das eine gute Idee ist, soll bald der Breathometer verraten: ein kleiner Atemtest für Smartphones.

Ein kleines Gerät soll Unfälle vermeiden. (Foto: Breathometer Inc.) Ein kleines Gerät soll Unfälle vermeiden. (Foto: Breathometer Inc.)

Der Breathometer von der gleichnamigen Breathometer Inc. soll eine einfache Möglichkeit darstellen, selbst herauzufinden, wie hoch der eigene Promillewert nach dem Genuss von Bier, Wein, Prosecco und Cocktails ausfällt. Das kleine Gerät wird an den Kopfhörereingang eines Smartphones gesteckt - unabhängig ob iOS (ab iOS 5) oder Android (ab Version 2.3). Schon kann der eigene Alkoholgehalt über den Atem analysiert werden. Geprüft wird nach dem bewährten BAC-Verfahren, der so den Blutalkohol-Wert feststellt.

Im Gegensatz zu anderen Tests soll der Breathometer besonders klein ausfallen und in jede Tasche passen. Ebenfalls ist von einer simplen und schnellen Bedienung die Rede. Dank der dazugehörigen App speichert man aktuelle Ergebnisse, um sie vielleicht mit vergangenen Sauftouren zu vergleichen. Oder vielleicht auch nur, um das eigene Konsumverhalten im Auge zu behalten. Letztlich dient der Breathometer dazu, die richtige Entscheidung zu treffen: Auto stehen lassen und besser mit dem Taxi nach Hause fahren?! Am Schluss gibt das Gadget natürlich nur eine Empfehlung basierend auf dem Resultat.

Vorschießen

Bereits im Juli 2013 soll Breathometer ausgeliefert werden. Das könnte klappen, denn bei dem Crowdfunding-Portal Indiegogo wurden 25.000 US-Dollar eingesammelt beziehungsweise die anvisierte Summe bereits überschritten. Nach der erfolgreichen Finanzierung geht es nun darum, die Produktion sicherzustellen. Preislich wird ein solches Gerät wohl unter 50 US-Dollar kosten, die ersten 1000 Exemplare wurden bei Indiegogo sogar für 20 US-Dollar angeboten.

Auch sind mehrere Farbvarianten des Zubehörs geplant, darunter Jet Black, Arctic White, Electric Blue oder Light Pink. Abhängig vom gewünschten Lieferzeitraum (Juli 2013 bis Januar 2014) gestaltet sich der Preis bei Indiegogo - ein interessanter Ansatz, der vielleicht eilige „Käufer“ dazu verleiten könnte, mehr als nötig vorzuschießen.

Weitere Details gibt’s auf Indiegogo.com und der Hersteller-Webseite. In einem Video stellen die Macher ihr Konzept vor:

Kommentare

  • Chandy

    18.03.13 (14:30:11)

    Ob das so sicher ist? Ich würde mich darauf wohl nicht verlassen. Spätestens wenn ich mir Gedanken darüber mache ob ich noch fahren kann steht die Antwort eigentlich schon fest. Derartige technische Entwicklungen betrachte ich immer kritisch. Nicht alles, womit man ein Smartphone erweitern kann ist immer vorteilhaft. Klar, die Idee prinzipiell gut, insofern auch die richtigen Werte ausgegeben werden.

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