Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

31.07.15

Branto: Kleine Kugel dient als Alarmanlage, Smart-Home-Steuerung und Kamera für Video-Telefonate

Eine kleine Kugel möchte den Alltag in den eigenen vier Wänden verbessern. Branto ist eine Alarmanlage, Bereicherung fürs Smart Home, Fernbedienung, Kamera und noch vieles mehr.

Eine kleine, schicke Kugel. (Foto: Branto) Eine kleine, schicke Kugel. (Foto: Branto)

Branto ist ein handliches Gerät, das an einem beliebigen Ort in der Wohnung, aber durchaus auch im Büro Platz finden soll. Doch erst zusammen mit einem Smartphone sollen sich die zahlreichen Möglichkeiten des unscheinbaren Gadgets mit einem LED-Farbrahmen entfalten.

 

Viel drin

Branto besitzt beispielsweise eine 360-Grad-Kamera, die sich selbständig in die Richtung bewegen kann, wo man sich gerade befindet. Das soll vor allem bei Konferenzen oder privaten Video-Telefonaten eine Bereicherung darstellen. Ton wird über bidirektionale Mikrofone aufgenommen, WIFI, Bluetooth, ein GSM-Modul sowie eine Schnittstelle für ZigBee sind ebenfalls vorhanden. Über eine Anbindung zum Smartphone mit IOS oder Android bekommen die technischen Elemente auch einen konkreten Sinn: Neben besagter Videotelefonie können Inhalte zum Mobiltelefon übertragen werden – auch wenn man sich weit entfernt befindet. Zusätzlich kann Branto Kontakt zu Sensoren, zum Beispiel von einer Alarmanlage, aufbauen und Menschen benachrichtigen, wenn jemand einbrechen möchte.

Vielfältig. (Foto: Branto) Vielfältig. (Foto: Branto)

Wer will, nutzt Branto als Babyphone, lässt Kindern am Abend Musik vorspielen, verwendet die Kugel als sprachgesteuertes Eingabegerät für unterstützte Geräte oder spielt etwas mit den Augmented Reality-Funktionen herum, sofern man eine Google Glass-Brille besitzt. Hier möchten die Schöpfer, dass man sich zusagen nach Hause teleportieren kann: Einfach Brille aufsetzen und die eigene Wohnung betrachten.

youtu.be/slZyyvVypiQ

Branto sieht sich zudem als Remote für Smart Home-Funktionen wie Heizungsthermostat-Steuerung oder gar Kontrolle des TV-Geräts. Hier kommt der Infrarot-Sensor zum Einsatz. Übrigens werden mindestens 16GB Speicher verbaut, um so auch während der Abwesenheit Videos aufzunehmen – zum Beispiel wenn Branto als Alarmanlage fungiert. Wer dagegen Musik oder Audiobücher genießen mag, streamt diese aus dem Internet – praktisch.

Ausbleibender Erfolg?

Ja, das klingt schon nach einer eierlegenden Wollmilchsau, die die Erfinder auf Indiegogo nicht einmal besonders attraktiv präsentieren. Das könnte auch der Grund sein, wieso die Crowdfunding-Kampagne nicht so recht in Fahrt kommt. Vielleicht wird einfach zu viel versprochen? Oder es fehlt der Glaube daran, dass solch ein vielseitiges Gerät wirklich bis Ende des Jahres realisierbar ist? Selbst finde ich das Konzept sehr reizvoll und stimmig – obwohl ein Exemplar bei 279 US-Dollar losgehen soll. Das ist natürlich nicht günstig.

So viele Möglichkeiten. (Foto: Branto) So viele Möglichkeiten. (Foto: Branto)

Weitere Details erhaltet ihr bei Indiegogo. Dort könnt ihr das Projekt noch einige Tage unterstützen. Das Ziel von 50.000 US-Dollar könnte noch geknackt werden bis zum Ablauf der Finanzierungsphase.

Schlagworte zu diesem Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer