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22.08.11Leser-Kommentar

Bowers & Wilkins P5 im Test: Das klingt richtig gut

Schlicht P5 heißen die Kopfhörer von Bowers & Wilkins, die einen tollen Sound haben, leider aber auch sehr teuer sind.

 

Bowers Wilkins P5 - Klingt gut und sieht gut aus (Bild: dod)Kopfhörer sind natürlich immer Geschmackssache. Dem einen reichen die 20-Euro-Dinger, andere greifen zu teuren Markenprodukten. Angesichts des Verschleisses, den man normalerweise damit hat, greifen die meisten wohl eher im Preisbereich zwischen 50 und 100 EUR zu. Es geht aber natürlich auch deutlich teurer. Die Damen und Herren von Bowers & Wilkins bieten seit einiger Zeit Kopfhörer an, die extrem gut verarbeitet sind, aus teuren Materialien bestehen und dementsprechend viel Geld kosten. Aber lohnt sich die Anschaffung der Luxus-Kopfhörer? Wir haben es ausprobiert.

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Die "P5" genannten Kopfhörer werden in einer schwarzen Kiste geliefert, auf der seitlich "Concert for one" zu lesen ist. Schon die Verpackung deutet an, dass man es hier mit sehr hochwertigen Lauschern zu tun hat. Einmal ausgepackt, stellt man fest, dass das einzige Plastik an den Kopfhörern das Anschlusskabel ist. Jedenfalls, was die äußere Hülle angeht. Alles andere ist Aluminium und ein weiches Schafsleder. Dennoch ist der Kopfhörer nicht auffällig schwer.

Bowers Wilkins P5 - Tolle Idee mit dem Kabelanschluss (Bild: dod)Das Kabel hat zudem eine Besonderheit: Man kann es leicht austauschen. Mitgeliefert sind zwei Kabel, eins um es ans iPhone/iPad/Touch anzuschliessen, eins für andere Geräte. Mit dem Apple-Kabel kann man dann ein paar Dinge wie die Lautstärke der "Vor/Zurück" bedienen. Um das Kabel zu wechseln nimmt man einfach die per Magnet befestigten Ohrschale ab und zieht es raus. Sollte man mal wieder mit dem Kabel irgendwo hängen bleiben, kann man sich also leicht Ersatz besorgen.

Die Kopfhörer selber sitzen recht stramm, aber auch nach ein paar Stunden auf dem Schädel drücken sie kaum. Man muss sie hier und da ein wenig bewegen, aber sie stören nicht. Die Abschirmung nach aussen ist gut, wenn auch nicht perfekt. Aber selbst mit EU-Lautstärkenkastrierung muss man seinen mp3-Player nicht voll aufdrehen. Nur bei leisen Passagen kann man die Umgebung deutlich gedämpft wahrnehmen.

Bowers Wilkins P5 - Kein Plastik. Nirgendwo. (Bild: dod)Der Klang hat mich durchaus überzeugt. Ich habe mal alles durchprobiert: Jazz, Pop, Metal, Klassik, Elektronik und Hörbücher und dabei keinerlei Voreinstellungen bei meinem mp3-Player verändert. Am Ende war ich sehr angetan. Vor allem bei Jazz, Klassik, Pop und Elektronik funktionieren die Kopfhörer hervorragend. Bei Rock, Metal usw. war das Klangbild nach meinen Gefühl nicht ganz so gut, weil die Mittenbetonung etwas zu ausgeprägt war. Das kann man aber dann ja per Equalizer ändern. Was ich sehr mochte, war die Bassbetonung, ohne dass der Sound an Klarheit verloren hätte. Aber das sind persönliche Eindrücke.

Die Kopfhörer lassen sich einigermassen gut transportieren, da man die Lautsprecher zu Seite klappen kann. Die mitgelieferte, sehr hochwertige Tasche, dient dann als perfektes Transportbehältnis.

Fazit:

Ein toller, hochwertiger und sehr schöner Kopfhörer, dessen Klang mich überzeugt hat. Mir ist kaum ein anderer Hersteller bekannt, der an die Verarbeitungsqualität (Material usw.) heran kommt. Allerdings hat die Sache ihren Preis – und der ist gesalzen. Der Bowers & Wilkins P5 kostet satte 298 EUR. Ist er den Preis wert? Was die Verarbeitung und das Styling angeht: Auf jeden Fall. Beim Klang muss dann jeder selber entscheiden.

 

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Kommentare

  • karin

    23.08.11 (06:31:15)

    Ich hab mir den P5 gekauft, als ich anfing, täglich eine längere Strecke zu pendeln und würde ihn nicht mehr hergeben. Günstig ist er nicht, das stimmt – damals kostete er in der Schweiz CHF 599 und ich hab ihn mir dann aus den USA mitbringen lassen. Vor kurzem habe ich gesehen, dass er – zumindest hier – jetzt rund CHF 200 günstiger ist als nach dem Launch. Bei einer hohen Gebrauchsfrequenz wie meiner und Freude an gutem Klang lohnt sich das aber auf jeden Fall.

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