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04.07.12Leser-Kommentare

Kurztest BlueLounge Eco-friendly Bag Series: Aus leeren Flaschen werden gute Taschen

BlueLounge stellt eine Serie umweltfreundlicher Taschen vor, die aus recycelten PET-Flaschen hergestellt sind. Wir haben uns die Laptop-Tragetasche aus der Ecofriendly Bag Serie genauer angeschaut.

Bluelounge Eco-friendly Laptop Tote (Bilder:frm)Angesichts schwindender Ressourcen ist Recycling ja immer eine gute Sache, aber eine Tasche aus geshredderten PET-Flaschen? Wie soll das aussehen? Ziemlich gut, wie die Laptop-Tragetasche (Englisch: "Laptop Tote") aus der Eco-friendly Bag Series beweist.

Die Herkunft und Umweltfreundlichkeit merkt man ihr nicht an. Das Material wirkt wie ganz normaler, fester Stoff. Sie besitzt ein großes Innenfach, das locker einen Aktenordner fasst, dazu ein weiteres Neopren-Fach für einen 15-Zoll-Laptop. Mein MacBook Pro passt inklusive Tucano Second Skin genau hinein.

Eine Lasche mit Klettverschluss sichert das Laptop gegen Herausrutschen und zwischen dem Boden des Laptop-Abteils und dem Boden der Laptop-Tragetasche sind einige Zentimeter Platz, so dass man nicht befürchten muss, dass das Laptop Schaden nimmt, wenn man seine Tasche mal etwas fester auf den Boden stellt.

Jede Menge Staufächer

Auch außen ist die Laptop Tote rundherum mit Taschen ausgestattet, insgesamt 5 Stück, die zwar nicht riesig ausfallen, aber gut für Dinge wie kleine Wasserflaschen oder Zeitschriften eignen. In die Taschen an den Schmalseiten passen 0,5-Liter-Flaschen Wasser genau hinein. Sie sind am besten zugänglich, wenn man die Laptop Tote umgehängt hat. Steht sie auf dem Boden, hängen die Haken des Umhängeriemens etwas störend über den kleinen Öffnungen.

Die Taschen an den Breitseiten fassen zum Beispiel eine Tucano Second Skin. Diese schaut zwar ein Stück heraus (wie man auf dem Foto sieht), steckt aber zum größten Teil sicher in der umweltfreundlichen Tasche. Auch Zeitschriften, Kabel oder Netzstecker kann man hier gut unterbringen.

Neben den offenen Taschen an jeder Breit- und Schmalseite gibt es noch eine etwas versteckte Außentasche mit einem Reißverschluss, für Schlüssel oder Ähnliches. Außerdem gibt es einen Karabinerhaken, an den man Kleinigkeiten hängen kann, die schnell erreichbar sein sollen.

Laptop Tote Bag: Solide Konstruktion

Den Riemen kann man leicht abnehmen, wenn man die Tasche lieber am soliden Henkel trägt. Der ist übrigens nicht einfach oben angenäht. Vielmehr laufen die Gurte, aus denen die Griffe bestehen, die Breitseiten hinunter bis zum Boden und auf der anderen Seite wieder hinauf. Die Tasche ist sozusagen in eine große Trageschlaufe hineingenäht. Da kann man noch so viel hineinpacken, die Griffe halten.

Fazit: Die Laptop Tote ist eine Tasche für Menschen, die eine Alternative zum allgegenwärtigen Messenger Bag suchen, Mit ihrem ungewöhnlichen Schnitt, dem großen Innenfach, dem Laptop-Fach aus Neopren und den fünf Taschen bietet sie genug Platz für Unterlagen, Rechner und einigen Kleinkram. Mit einem Preis von 129 Euro für die kleinere und 149 Euro für die größere Version ist sie allerdings nicht ganz billig.

Dafür beruhigt sie aber das Gewissen, schließlich ist sie wie alle Eco-friendly Bags von BlueLounge aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Auf der Produktseite gibt es mehr Infos und noch viele weitere Bilder.

Kommentare

  • Peter

    04.07.12 (19:23:02)

    Haaaaallo? Der Einweg-PET Müll der zu einer Tasche wird fällt mitnichten unter die Kategorie recycled! Da mag die Liste der tollen Features dieser Tasche noch so lang sein (eher vermute ich auf einen bezahlten Artikel für die Werbekasse) aber GRÜN ist diese Tasche bestimmt nicht. Denn was passiert mit dem Material wenn die Tasche ausgedient hat? Wird daraus etwa eine neue Tasche oder etwa wieder eine Flasche. Recycling setzt eine System vorraus um den Prozess von vorne zu starten. Da der (noch) nicht exestiert: Schade!

  • Peter

    04.07.12 (21:59:02)

    Huihui Kaum taucht was Kritisches auf wird`s gelöscht? Ihr geht den Weg den auch gizmodo.de gegangen ist. Ich lösch euch aus meinen Favs und erzähl es weiter...

  • Frank Müller

    05.07.12 (05:19:23)

    Huihui, da ist aber jemand sehr ungeduldig ;) Lieber Peter, wenn jemand, wie Du, Kommentare unter einer nicht existierenden E-Mail-Adresse einreicht, bei der auf der dazugehörigen Domain jede Menge SEO-Links gehostet werden, muss er damit rechnen, dass unser System den Kommentar automatisch in die Warteschleife schiebt. Und da wir zwar den ganzen Tag, nicht unbedingt aber auch die ganze Nacht vor dem Rechner sitzen, kann es schon mal bis zum Morgen dauern, bis ein Mensch - in diesem Fall ich - einen Blick darauf wirft, und natürlich auf Kritisches freischaltet. Wie soeben geschehen.

  • Tobias

    06.07.12 (07:01:56)

    @Peter Recycling ist vielleicht wirklich nicht der richtige Begriff. Aber das Ganze als Effekthascherei hinzustellen, schiebt dich ins gleiche ökologische Aus, das du hier selbst anprangerst. Wenn man nicht immer ne Tasche aus LKW-Planen tragen will, warum sollte man da nicht auch auf eine aus recycelten PET gewobenen Stoff zurückreifen dürfen? Erklär mir bitte was den Stoff dieser Tasche nicht recyclebar macht? Weil du keine schwarzen PET-Flaschen kennst? Nach dem Schredder sieht eh alles gleich aus. Und dann ist der Werkstoff entscheidend nicht die geometischen Eigenschafeten. Die Überlegung einen verbrauchen Stoff wiederzuverwerten ist meiner Meinung ein guter Grund etwas für ökologisch wertvoll zu halten. Dadurch werden Materialkosten eingespart, die bei der Rohstoffgewinnung häufig auf Kosten von Leib und Leben der Arbeiter und der Natur gezahlt werden. Es geht vielleicht nur eine Tasche, aber die Produktidee geht in die richtige Richtung.

  • hannes

    06.07.12 (10:42:33)

    PET-Taschen gibts bestimmt schon seit 5 Jahren: http://www.vaude.com/epages/Vaude-de.sf/secsCtzuO6LQbA/?ObjectPath=/Shops/Vaude/Products/15450/SubProducts/154505140

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