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12.03.08

Blaupunkt Travel Pilot 100, 200, 300: "My name is not Lucca"

Zur CeBIT hat Blaupunkt die neuen Navigationsgeräte TravelPilot 100, TravelPilot 200 und TravelPilot 300 vorgestellt. Die Bezeichnung "Lucca" für die portablen Navis hat man dabei abgesetzt.


Ein Blaupunkt Navi für weniger als 150 Euro: Der Travel Pilot 100 (Bild: Blaupunkt)

Blaupunkt ist ein klassischer Autoradio- und Navigationsgerät-Festeinbau-Hersteller. Maximal ein Navigationsgerät im Autoradioschacht war noch denkbar.

 

Doch Autoradioschächte gibt es immer seltener, und dann will man doch eher ein spezielles Autoradio einbauen. Tragbare Navigationsgeräte setzten sich dagegen trotz systembedingter Nachteile duch ihren günstigen Preis und die leichte Montage (so man das Anpappen an der Windschutzscheibe mit einem Saugnapf so nennen kann) durch.

Blaupunkt stieg in das Geschäft mit den "Luccas" ein, denen man die Erfahrung des Herstellers durchaus positiv anmerkte. Doch der Preis war noch etwas hoch.


Stau vor den "Golden Arches" am Mable Arch? Kein Problem. Nur bitte die McRib-Sauce nicht auf dem Touchscreen verschmieren! (Bild: Blaupunkt)

Das Geschäft aber offensichtlich so gut, daß man sich nun auch ins Low-Price-Segment traut: das preiswerteste Modell, der Blaupunkt TravelPilot 100, soll im April für 149 Euro UVP in den Handel kommen und bietet dabei Karten von Deutschland, Österreich, Schweiz, aus dem Web nachladbare Points of interest von McDonalds (ungesund) bis Radarfallen (unerlaubt) und eine automatische Nachtumschaltung anhand der Helligkeit im Auto - frühere Modelle nutzten stattdessen Uhrzeit oder Auto-Lichtschalter.

Der TravelPilot 200 empfängt außerdem TMC-Verkehrswarnungen und kostet dafür gerade 20 Euro mehr. Die Antenne ist integriert und fliegt nicht als loser Draht übers Amateurenbrett, der beim Parken und der Mitnahme des Geräts abgerissen wird wie bei älteren Geräten. Ob damit noch ein ausreichender Empfang möglich ist, wird sich allerdings zeigen müssen - der TMC-Empfänger manch anderer Navis ist sogar mit Wurfantenne stocktaub. Neben den üblichen Varianten "kürzeste Strecke" und "schnellste Strecke" bietet der TravelPilot 200 auch noch "optimal", "ökonomisch" und "ökologisch" als alternative Routing-Vorgabe.

Der TravelPilot 300 hat ein 4,3 Zoll großes Breitbilddisplay statt des 3,5 Zoll großen Displays von TravelPilot 100 und 200. Die Daten von 20 westeuropäischen Länder werden mitgeliefert, die von 20 osteuropäischen Ländern können nachgeladen werden. Er kann auch Musik abspielen, Spachnachrichten aufzeichnen, als Bluetooth-Freisprecheinrichtung dienen, bietet fünf Videospiele und warnt auch vor Staus, wenn kein Ziel eingegeben ist - beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit. Dafür kostet er allerdings mit 299 Euro das Doppelte wie seine kleinen Brüder.


Soll sogar einen Sprachenführer für 18 Sprachen enthalten: Blaupunkt TravelPilot 300 (Bild: Blaupunkt)

Dem Apple-Fan werden die Blaupunkt-Geräte nicht zusagen: Der Akku kann vom Benutzer selbst gewechselt werden. Für alle anderen sind die billigen Blaupunkte aber einen Blick wert, da die Bedienung bei dieser Marke erfahrungsgemäß angenehm ist.

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