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23.07.14Leser-Kommentare

Bistro: Die smarte Futterstation für Katzen

Nicht nur Menschen benötigen eine ausgewogene Ernährung, sondern auch unsere heimischen Vierbeiner. Die Futterstation Bistro misst mit verschiedenen Sensoren das Fressverhalten von Katzen und schickt die Daten ans Smartphone.

Bistro (Bild: 42ark.com) Bistro (Bild: 42ark.com)

Wir lesen Diät-Bücher, treiben Sport mit Fitness-Armbändern und achten mittels Medizin-Apps auf unsere Gesundheit. Und was machen Tiere? Sie folgen in der Regel ihren Instinkten. Das kann gelegentlich dazu führen, dass sie sich falsch ernähren und überfressen – gerade bei Haustieren wie beispielsweise Katzen. Also müssen wir Menschen auf unsere Liebsten aufpassen. Zum Glück gibt es dafür Unterstützung durch moderne Technik.

Viel Technik gegen falsche Ernährung

Wer Katzen kennt, weiß, dass das Essverhalten der Vierbeiner schwer zu überprüfen ist. Deswegen hat der Tüftler Mu-Chi Sung einen „Smart Feeder“ namens Bistro erfunden. Das Gerät ist eine Futterstation, speziell entworfen für Katzen. Ihre Besonderheit sind die verschiedenen technischen Gimmicks, die sie bietet.

Da wäre zum Beispiel die Bodenplatte, die vor Bistro liegt: Sie misst das Gewicht des Haustigers. Dazu kommt, dass der Trink- und Futternapf mit Füllmengen-Sensoren ausgestattet sind. Ist man Besitzer von mehreren Tieren, kommt die größte Besonderheit der Erfindung zum Zuge: die integrierte Kamera mit Gesichtserkennung.

Was das alles soll? Bistro schickt seine Daten an eine App, womit die Besitzer jederzeit das Fressverhalten ihrer Haustiere analysieren können. Man sieht in Kurvendiagrammen, wann wie viel gefressen und getrunken wurde.

Sollte das Fressverhalten abnormal sein, gibt die Apps Tipps zum Thema Katzen-Ernährung. Und man kann mit ihr die Nahrungsmenge aus der Ferne regulieren. Und natürlich schießt die Kamera Bilder von den Vierbeinern, die man über die Cloud abrufen kann.

Wie Bistro funktioniert, sieht man in folgendem Produktvideo:

Bistro befindet sich derzeit im Entwicklungsstadium. Auf Indiegogo läuft dazu bis Mitte August eine Crowdfunding-Kampagne, die bereits fast ihr Ziel von 100.000 US-Dollar erreicht hat. Wird das Projekt erfolgreich finanziert, soll Bistro in die Produktion und voraussichtlich im Februar 2015 an die Unterstützer gehen.

Über Indiegogo kostet Bistro derzeit umgerechnet 162 Euro (inkl. Versand), später soll der Preis auf zirka 214 Euro ansteigen.

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Kommentare

  • Reinhard

    23.07.14 (12:53:12)

    Leider wird das ganze System bei Katzen mit Freilauf schon wieder obsolet, da Katzen sich gerne auch in der Nachbarschaft noch den einen oder anderen Snack holen (oder auch ganze Mahlzeiten). Ansonsten aber eine ganz nette Idee

  • Peter Silie

    27.07.14 (12:54:24)

    Bei einer normalen Katze funktioniert das niemals - wie man schon beim herkömmlichen Füttern feststellen kann: Die will nämlich jeden Tag was anderes und garantiert nicht das Futter, das gerade im Automat ist ... ;-)

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