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02.06.15

Besser Fernsehen: So findet man den richtigen Receiver

Der Receiver bildet zusammen mit dem TV-Gerät das Herzstück der heimischen Multimedia-Installation. Aber es gibt gewaltige Unterschiede zwischen den Geräten, die Preisspanne reicht von knapp 30 Euro bis hin zu über 900 Euro. Wie findet man den richtigen Receiver für seine Ansprüche und worauf muss man achten?

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Das TV-Gerät ist längst smart geworden und kann selbständig ins Internet. Streaming-Dienste wie Watchever, Netflix und Amazon Instant Video gewinnen an Zulauf, und sowohl Apple als auch Google und Amazon bieten kleine Begleiter, die TV-Streaming ermöglichen. Trotzdem ist und bleibt der Receiver in der Regel immer noch das wichtigste Zubehör für das TV-Gerät.

Die Frage lautet: wie findet man den richtigen Receiver, worauf muss man beim Kauf achten?

Wie wird empfangen? Über Satellit, Kabel oder Antenne?

Welchen Receiver man benötigt, hängt davon ab, wie das TV-Programm empfangen wird. Viele Mehrfamilienhäuser haben eine große Satellitenschüssel auf dem Dach oder sind an das Kabelnetz angeschlossen, die Mieter zahlen meist mit der Miete bereits ihren Beitrag.

  • DVB-S - für den Empfang über Satellit
  • DVB-C - für den Empfang über Kabelanschluss
  • DVB-T - für den Empfang über Antenne

Terrestrischer Empfang: einfach in jeder Beziehung

In Großstädten und dichter besiedelten Gebieten empfängt man die wichtigsten Programme in der Regel schon über DVB-T, das terrestrische Fernsehen, sehr gut. Für über 20 Programme reichen meist eine Zimmerantenne und ein DVB-T-Receiver aus. Will man mehr Programme, muss man eine Satellitenschüssel installieren oder einen Kabelanschluss beantragen.

Kabel: Teuer aber komfortabel

Beim Kabelanschluss hat man die Wahl zwischen verschiedenen Paketen, bei nicht nur die Anzahl der TV-Sender variiert. Man kann auch noch Internet und Telefonie hinzubuchen und erhält je nach Paket Receiver mit unterschiedlichen Fähigkeiten wie zeitversetzes Fernsehen oder die Möglichkeit, Sendungen auf Festplatte aufzuzeichnen. Immer aber ist ein Monatsbeitrag fällig.

Satellitenanschluss: Keine monatlichen Zusatzkosten

Der Monatsbeitrag und die Vertragsbindung entfallen bei der Installation einer Satellitenschüssel. Die braucht allerdings zunächst einen guten Platz und muss fachmännisch durchgeführt werden. Ist das erledigt und die Schüssel auf den gewünschten Satelliten ausgerichtet, steht einem guten Empfang von hunderten Programmen nichts mehr im Wege. Allerdings kann es hier bei Gewittern und richtig schlechtem Wetter schon mal zu kleinen Störungen kommen.

DVB-T-Receiver sind meist relativ einfach gehalten und kostengünstig. Receiver der anderen beiden Kategorien dagegen können mit Komfortfunktionen wie WLAN und Streaming von anderen Geräten im Netz schon diverse Hundert Euro kosten. Besondere Funktionen sind zum Beispiel:

  • Entschlüsselung von Pay-TV-Sendern möglich
  • Aufnahme des laufenden Programms und zeitversetztes Fernsehen
  • Gleichzeitiges Aufnehmen und Ansehen eines anderen Programms
  • Zusätzliche Anschlüsse für Speicherkarten und USB-Geräte
  • Netzwerkfähigkeiten, via Kabel oder WLAN

Weiß man noch nicht genau, welche Funktionen man von seinem Receiver erwartet, benötigt oder nur gerne hätte, informiert man sich im Fachhandel oder am besten schon vorher auf eigene Faust im Internet. Auf Youtube zum Beispiel finden sich jede Menge Informationen, manche Hersteller unterhalten eigene Kanäle, auf denen sie über ihre Produkt berichten.

Natürlich sind diese Berichte allein auf die eigenen Produkte bezogen. Unabhängigere Informationen gibt es auf bei Ratgeber-Portalen, die sich auf Receiver spezialisieren. Auch hier bei neuerdings findet man immer mal wieder einen Artikel über Receiver oder auch mal einen Receiver-Test.

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