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20.05.14Kommentieren

Barobot: Dein automatischer Cocktailmixer

Der Barobot mixt auf Fingerzeig Cocktails – und veranstaltet dabei noch eine kleine Show, die zum Hingucker auf Partys werden dürfte. Die Macher legen die Baupläne ihres Geräts offen, so dass jeder Interessierte das Gerät nachbauen und verbessern kann.

Barobot-Macher Konrad Klepacki und Artur Formella. (Quelle: Barobot) Barobot-Macher Konrad Klepacki und Artur Formella. (Quelle: Barobot)

Es sei mal dahingestellt, ob das Mixen von Cocktails wirklich zu den Aufgaben gehört, die wir Menschen dringend Maschinen überlassen müssen. Im Beschreibungstext zum Barobot auf Kickstarter liest es sich fast, als würden uns dessen Erfinder von einer Last befreien, die die Menschheit schon viel zu lange plagt... Aber eine Schau ist die Maschine auf jeden Fall. Im Werbevideo für das Projekt bekommt man einen Eindruck:

Wie so oft: Ganz neu ist die Idee natürlich nicht. Wir haben euch beispielsweise vor gut einem Jahr den Bartendro vorgestellt. Dessen Macher gingen ebenfalls den Weg über Kickstarter und haben inzwischen fertige, regulär bestellbare Produkte auf dem Markt. Mehr dazu findet ihr auf partyrobotics.com.

Vergleicht man die beiden Cocktailmix-Automaten, fällt aber schnell auf: Auch wenn das Ziel das gleiche ist, gehen die Macher doch sehr unterschiedliche Wege. Den Bartendro hatte ich vor einem Jahr als „eher hemdsärmelig und nicht stylish“ beschrieben. Bei ihm werden die Zutaten aus den Flaschen herausgepumpt und dann zentral in das hoffentlich bereitstehende Glas gegossen. Beim Barobot hängen die Flaschen kopfüber und das Glas wird unter sie gefahren, um nach und nach den gewünschten Cocktail zusammenzustellen. Dank flashiger LED-Beleuchtung kann der Barobot auch noch eine kleine Lichtshow veranstalten.

Der Barobot soll dabei sogar mit einer 2,5-Liter-Partyflasche Coca Cola zurechtkommen und neben den häufig anzutreffenden Maßen 20 ml und 50 ml auch Teilmengen davon abgeben können, sofern sie die Rezepte verlangen.

In der durchsichtigen Version kann man der Technik des Barobot besonders gut bei der Arbeit zusehen. In der durchsichtigen Version kann man der Technik des Barobot besonders gut bei der Arbeit zusehen.

Teil des Projekts ist darüber hinaus die App, über die man seinen Wunschcocktail aussuchen kann. Sie soll über 1.000 Rezepte beinhalten – von klassisch bis experimentell. Dafür ist am Gerät eine Halterung für ein 7-Zoll-Tablet vorgesehen, das die Steuerung übernimmt. Da Tester allerdings bisweilen sehr lange unschlüssig durch die Weiten der Cocktailwelt browsten, bevor sie endlich eine Entscheidung trafen, soll es auch einen „Sofa Server“ geben: Dann kann man schon einmal bequem auf der Couch sitzend auf dem eigenen Smartphone oder Tablet durch das Angebot surfen.

Ganz billig ist der Partyspaß nicht: Für das Selbstbau-Kit werden inklusive Versand in Europa etwa 1.225 Euro fällig. Will man den Barobot schon komplett zusammengesetzt geliefert bekommen, sind es 1.905 Euro. Da die Macher sowohl die Software als auch die Hardware-Baupläne offenlegen, können findige Bastler aber auch ihr eigenes Modell bauen und dabei gleich den persönlichen Bedürfnissen anpassen.

Weitere Informationen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite zum Barobot.

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