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04.05.12Leser-Kommentare

Bang & Olufsen BeoPlay V1: Fernseher mit Versteck für Apple-TV

B&O Play, die neueste Serie von Bang & Olufsen, bekommt Verstärkung: ein Flachbildfernseher mit unkonventionellem Aufstellungskonzept und zwei Lautsprecherdocks für Apples iPad sollen der "digital vernetzten Gesellschaft Hör- und Seherlebnisse der Spitzenklasse" bieten.

BeoPlay V1 (Quelle: pd Bang & Olufsen)Mit B&O PLAY hat Bang & Olufsen im Laufe des Jahres 2012 seine neuste Produktlinie vorgestellt, welche nun durch den LED-Fernseher BeoPlay V1 ergänzt wird. Dieses LCD-Panel mit LED-Hintergrundbeleuchtung und reflexminderndem Anti-Glare-Bildschirm kommt als 32- und 40-Zoll-Variante und fällt vor allem durch sein ungewöhnliches Aufstellungskonzept auf. Darüber hinaus lässt sich ein Apple TV unsichtbar im Inneren des V1 unterbringen. Ob B&O damit dem Obstverkäufer aus Kalifornien vorgreift?

 

 

Design zum Aufhängen

Das Design, welches von Bang & Olufsen als "schlichte, industriell anmutende Ästhetik" beschrieben wird, beherbergt ein robustes, pulverbeschichtetes Stahlgehäuse. Die auswechselbare Lautsprecherabdeckung gibt es in verschiedenen Farben und erlaubt dem Besitzer Freiräume in der Gestaltung und der Anpassung an das eigene Wohndesign. Ein dezenter Standrahmen aus Edelstahl umgibt den BeoPlay V1 und dieser ist gleichzeitig Teil des unkonventionellen Aufstellungskonzepts: auf dem Boden oder auf einem Regal placiert, in drehbarer Position an der Wand befestigt oder an Seilen an der Decke hängend. Das Stahlgehäuse ist zu diesem Zweck an den vier Ecken mit integrierten Halterungen versehen, und die notwendigen Zubehörteile sind Teil des Lieferumfangs. Und um es an die Wandgestaltung des Lofts anzupassen, gibt es die Front auch in verschiedenen Farben.

Wohin mit den Kabeln?

Das Aufstellungskonzept dieses Fernseher ist ungewöhnlich, besonders das Aufhängen an Stahlseilen gefällt mir gut. Schade nur, dass man den Flachbildschirm irgendwie noch Strom, TV-Signal und den Netzwerkzugang anschließen muss. Damit, und gegebenenfalls auch noch mit den Lautsprecherkabeln für das integrierte 5.1-Soundmodul, ergibt sich schnell ein zünftiges Kabelpaket das irgendwie den Fernseher erreichen soll. Wie sich dieses Kabelpaket mit den fast unsichtbaren Stahlseilen des Deckenbefestigungs-Set verträgt, lässt das Designkonzept leider offen. Das sei alles. Ach so, Preise und technische Daten möchten Sie wissen? Preise gibt es am Ende des Artikels, und für technische Daten interessieren sich B&O-Käufer doch nicht wirklich, oder?

Docks und mehr

Neben dem Hängefernseher hat Bang & Olufsen weitere Neuheiten im petto: Bei dem BeoPlay A3 handelt es sich um ein Lautsprecherdock für Apples iPad (egal ob 1, 2 oder neu). Das iPad bekommt mit dem A3 kräftige Unterstützung für die Audio-Ausgabe und kann dabei stehend oder liegend, im Hoch- oder Querformat positioniert werden. Das ebenfalls neu vorgestellt BeoPlay A8 ist eine aktualisierte Ausgabe des schon bekannten BeoSound 8. Das Neue daran ist die Integration von Apples Streaming-Protokoll AirPlay. Hiermit kann die Audio-Ausgabe drahtlos zum gewöhnungsbedürftig designten Zweirad gesandt werden und den direkten Anschluss am Dock-Connector kann man sich sparen.

Was kostet die B&O-Welt?

Neue Produkte von Bang & Olufsen sind, einmal neu vorgestellt, auch sofort verfügbar. Über die B&O-Händler ist der neue Fernseher V1 ab 2.499 Euro zu beziehen. Das Lautsprecher-Dock gibt es ab 549 Euro und das Airplay-taugliche A8 wechselt für 1.149 Euro den Besitzer. Wessen Interesse nun geweckt ist, findet den nächsten B&O Fachhändler im B&O Storelocator.

Kommentare

  • John Preston

    04.05.12 (22:26:11)

    B&O find ich vom Design her immernoch am besten, sobald ich mal genug Geld habe, kaufe ich mir ein paar B&O Geräte. :-) PS: Achtung Statussymbol

  • Oliver

    05.05.12 (00:24:15)

    In diesem Fall ähnelt das Design aber verdächtig dem Loewe Connect, der deutlich früher da war.

  • Florian

    08.05.12 (09:24:36)

    ...,,In diesem Fall ähnelt das Design aber verdächtig dem Loewe Connect, der deutlich früher da war..." Mich erinnert dieses Design ebenfalls an Bose und an Heizstrahler. Jegliche Assoziation mit ,,Vertretern der bürgerlichen Mitte" Produkte ist wohl seitens B&O nur von versehentlicher Natur. :-p

  • wolfgang

    15.05.12 (03:38:28)

    Ja...auch preislich verdammt nah am Connect von Loewe... wobei dieser bei Verwendung des Trapezstandes designmäßig und mit eingebauter 500 MB Festplatte und 200 HZ Technologie ( Connect 40 ) technisch die Nase vorn hat. Schätze angesichts der größer dimensionierten Lautsprecherleiste beim Beoplay V1, dass er in der Tonqualität punkten kann. Apple scheint an einer Übernahme von Loewe interesssiert. Nicht verwunderlich, aber eigentlich schade...

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