Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

27.02.12 06:30

, von Frank Müller

Arvid Häusser Seppl: Espressomaschine mit Euter

Arvid Häusser studiert Produktdesign an der Bauhaus-Universität Weimar. Seine Espressomaschine Seppl besteht hauptsächlich aus Holz und Porzellan, was nicht nur prima aussieht, sondern auch einen Vorteil gegenüber dem üblichen Edelstahl bietet.

Arvid Häusser - Seppl Espressomaschine {Arvid Häussler;http://arvidhaeusser.de/}

Espressotassen sind in der Regel aus Porzellan, weil dieses Material die Wärme besser speichert als Edelstahl und sich leicht reinigen lässt. Warum also nicht auch eine Espressomaschine daraus bauen?

Arvid Häusser zeigt mit seiner Espressomaschine Seppl, dass dieser Gedanke nicht abwegig ist, sondern im Gegenteil eine Maschine hervorbringen kann, die sich wirklich positiv aus dem Einerlei abhebt.

Die Siebträgermaschine steht nicht - wie allgemein üblich - auf der Arbeitsfläche. Stattdessen wird sie an die Wand geschraubt, was bei Küchen mit wenig Arbeitsfläche einen echten Vorteil gegenüber herkömmlichen Maschinen darstellen kann.

 

Am zweischenkligen Holzträger sind die Bestandteile von Seppl so angebracht, dass deren Funktion sofort ersichtlich ist. Links hängt der Wasserbehälter, von dem ein Schlauch zu einer Pumpe führt, die das Wasser in die Brüheinheit befördert. Unter dieser befindet sich die Abtropfschale, die sich in der Höhe verstellen lässt. So kann man Seppl bequem mit allen Trinkgefässen verwenden, von der Espressotasse bis zum Latte Macchiato-Glas.

Die Brüheinheit erinnert an ein umgedrehtes Euter, auf den «Zitzen» werden die Tassen aufbewahrt und aufgeheizt.

Insgesamt ein toller Entwurf, der manche professionelle Espressomaschine ganz schön alt aussehen lässt. Leider ist die Seppl-Maschine auf den Bildern ein nicht funktionierender Prototyp, der im letzten Winter als Studienarbeit enstanden ist. Alle Komponenten wurden komplett in den Werkstätten der Uni angefertigt.

Mehr Infos gibt es momentan leider nicht, aber vielleicht findet ihr demnächst mehr über Seppl auf der Interimseite von Arvid Häusser. Der Dreiundzwanzigjährige bereitet gerade seinen Bachelor-Abschluss an der Bauhaus-Universität Weimar vor und ist nebenbei auf der Suche nach interessierten Produzenten, um aus aus dem Modell ein wirklich marktreifes Produkt zu machen. Vielleicht sollte er sein Produkt auf startnext.de einstellen?

via Stilsucht

Schlagworte zu diesem Artikel
© 2016 förderland
Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Titel*

Name*

E-Mail*

(Wird nicht veröffentlicht!)

URL

Kommentar*

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie
bitte die Buchstaben aus dem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

   

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer