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19.05.15

Arduboy: Winzige Handheld-Konsole für Hobby-Programmierer und Retro-Gamer

Winzig, handlich, offene Strukturen und voll auf Retro-Entertainment ausgelegt. Der Arduboy ist eine kleine Handheld-Konsole für Nostalgiker und Hobby-Programmierer.

Süß, oder? (Foto: Kevin Bates) Süß, oder? (Foto: Kevin Bates)

Bereits vor über einem Jahr stellte der Bastelfreund Kevin Bates seinen Arduboy vor. Dieses Gerät war so groß und so dünn wie eine Kredit- bzw. Visitenkarte und sollte Spiele ermöglichen. Aus dieser Idee ist nun ein echtes Produkt geworden, das doch in vielerlei Hinsicht verlockend ist.

 

Kleine Idee

Ich muss zugeben, dass ich die Idee wirklich schön finde: Denn Arduboy verspricht Spielspaß wie zu guten, alten Gameboy-Zeiten. Für nostalgisch anmutende Games im 8bit-Look sorgt die eigentliche Hardware. Verwendet wird ein ATmega32u4-Chip, der unter anderem in einem Arduino Leonardo steckt. Hinzu gesellen sich ein monochromes OLED-Display, 32kb Flash-Speicher, 2,5kb RAM, ein USB 2.0-Port, sechs Buttons (inklusive Steuerkreuz) und ein 180 mAh starker Akku, der bis zu acht Stunden halten soll.

Wirklich klein, oder? (Foto: Kevin Bates) Wirklich klein, oder? (Foto: Kevin Bates)

Sicherlich ist das alles keine Highend-Technik, aber genau das besitzt Vorteile. Zum einen ist der Arduboy vollständig zu Arduino kompatibel, sodass Programmierer ihre eigenen Games entwerfen und auf die Handheld-Konsole bringen können. Zum anderen ist die Hardware mittlerweile so klein, dass sie Platz in einem stabilen, sehr dünnen Gehäuse aus Metall und Polycarbonat findet. Das Teil passt also in jede Hosentasche und lädt zum spontanen Spielen diverse Klassiker ein. Einige Titel werden zum Verkaufsstart des Arduboy kostenlos angeboten. Dank des OpenSource-Gedanken dürften wohl viele weitere Spiele und vielleicht auch Anwendungen in Zukunft folgen.

Geht ab!

Und nicht nur ich habe Gefallen am Arduboy gefunden. Denn bei Kickstarter läuft die Kampagne erstaunlich gut. Die gewünschten 25.000 US-Dollar wurden innerhalb kürzester Zeit geknackt, und es ist noch Zeit bis zum Ende der Finanzierungsphase. Sicherlich liegt es auch am Preis, schließlich kann man sich einen Arduboy für 29 US-Dollar sichern. Inklusive Versand nach Europa zahlt man rund 35 Euro für den kleinen Kerl, der nicht zufällig an einen Gameboy erinnert, aber eben auch eine Ecke flexibler ist.

Zusätzlich bietet Kevin Bates den Arduoboy für Bildungszwecke an. Wer möchte, kann sich die tragbare Konsole sogar individualisieren lassen. Das alles gibt’s gegen Aufpreis.

Weitere Details? Natürlich bei Kickstarter. Wo mittlerweile sonst?`

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