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29.01.16

Test

Anker SoundBuds Sport: Unauffälliges Headset für Business und Sport

Beim Namen Anker denkt man bisher vor allem an günstiges und leistungsfähiges Zubehör wie externe Akkus, USB-Hubs und Ladegeräte. Jetzt bringt das Unternehmen seine ersten Kopfhörer auf den Markt. Wir haben sie uns angesehen und angehört.


Anker Earbuds (Bild: Anker)

Keine Kopfhörerbuchse? Profis setzen auf kabellosen Klang mit Bluetooth 4.0

Profis setzen bei Headsets schon lange auf Bluetooth, bisher allerdings häufig in Mono. Man kennt die kleinen Knöpfe im Ohr von Anzugsträgern, die während der Mittagspause in der Fußgängerzone scheinbar mit sich selbst reden, bis man das Headset bemerkt. Aber auch bei den Stereokopfhörern könnte das Ende des Kabels in den nächsten Jahren gekommen sein.

Die Gerüchte mehren sich, dass Apple bei der nächsten (oder spätestens übernächsten) Generation seines iPhones auf die Kopfhörerbuchse verzichten will. Konsequent wäre es, schließlich ist Apple bekannt dafür, gerne mal Schnittstellen einzusparen, die allgemein als Standard gelten: Man hat den iMac ohne Diskettenlaufwerk ausgeliefert, das MacBook Air ohne DVD-Laufwerk und das neue MacBook mit nur einem einzigen USB-C-Anschluss.

Der Verzicht auf den Kopfhöreranschluss würde wieder etwas mehr Platz bedeuten, man könnte das Gehäuse noch etwas flacher gestalten und leichter gegen Wasser abdichten. Auf jeden Fall sind kabellose Kopfhörer anscheinend auf lange Sicht zukunftssicherer als solche mit einem Klinkenstecker.

Die neuen Anker SoundBuds Sport setzen auf stromsparendes Bluetooth 4.0 und eignen sich nicht nur für Jogger, sondern auch als kleines, günstiges und praktisches Headset fürs Büro. Wir haben sie ausprobiert.

Gutes Zubehör und schnelles Koppeln

In der Packung befinden sich außer den Anker SoundBuds Sport noch ein kurzes Micro-USB-auf-USB-Kabel, eine Transport-Tasche, die mit einer Hand öffnen kann indem man die Metallfedern der Öffnung zusammendrückt (wie bei manchen Brillenetuis), eine Bedienungsanleitung, ein sogenannter FitClip, mit dem man die Länge des Verbindungskabels anpassen kann, sowie zwei weitere Paare Ohrhaken und Silikonpolster.


Anker SoundBuds Sport (Bild: Frank Müller)

Das Einsetzen der Kopfhörer funktioniert schnell und ohne "Gefummel", die bereits montierten Ohrhaken und Polster passen gut. Ein längerer Druck auf den Ein-Ausschalter an der rechten Seite, und die SoundBuds Sport erscheinen im Bluetooth-Menü des iPhones. Sie koppeln sich ohne Probleme in Sekundenschnelle

Drei Größen der Silikonpolster und Ohrhaken

Die Polster und Ohrhaken in den Größen S, M und L sollten dafür sorgen, dass die SoundBuds in jedem Ohr gut halten. Die eigentlichen Ohrhörer sind etwas größer, als man es von kabelgebundenen In-Ear-Kopfhörern gewohnt ist, aber nicht so groß, dass es stören würde.

Im Gegenteil, wir empfinden die Größe als genau richtig und sehr angenehm. So kann man die Ohrhörer gut halten und schnell einsetzen. Auch die Bedienelemente sind gut tastbar.

Fernbedienung integriert: Links Lautstärke, rechts Play, Pause etc.

Rechts sitzt der Ein-Ausschalter, links ein Kippschalter, mit dem man die Lautstärke regeln kann. Der Ein-Ausschalter dient auch dazu, Musik zu pausieren oder abzuspielen. Durch Mehrfachdruck kann man den nächsten Song auswählen.

Bei anderen Kopfhörern dieser Bauart wie den Jabra Sport Pulse Wireless sitzt die Fernbedienung am Kabel, deshalb muss man immer erst etwas tasten, bis man die richtigen Knöpfe gefunden hat. Die Lösung von Anker gefällt uns da deutlich besser: Man weiß immer genau, wo der entsprechende Knopf sitzt.

Das leicht abgeflachte Kabel hat eine gute Länge, mit dem sogenannten FitClip kann man es noch etwas verkürzen. Die Rückseiten der Ohrhörer sind übrigens leicht magnetisch, so kann man sie schnell aus den Ohren nehmen und um den Hals tragen, ohne dass sie herumschlenkern.

Klarer, etwas mittenbetonter Klang

Der Klang der Anker SoundBuds Sport ist klar, aber für unseren Geschmack etwas mittenbetont und recht schwach in den Bässen. Für reine Sprache mag das vorteilhaft sein, audiophile Liebhaber klassischer Musik oder Hip-Hop-Fans werden wahrscheinlich nicht so glücklich darüber sein.

Andererseits ist nicht nur der Klang, sondern die Leistung insgesamt im Verhältnis zum wirklich günstigen Preis ausgezeichnet.

Lange Laufzeit und Schutz gegen Spritzwasser

Rund acht Stunden soll der Akku durchhalten, das ist für so kleine Kopfhörer wirklich eine ganze Menge und sollte für einen Arbeitstag reichen. Geladen wird der integrierte Akku über eine Micro-USB-Buchse im linken Hörer. Eine rote LED signalisiert den Ladezustand. Erlischt sie, ist der Akku gefüllt.

Sehr nett ist auch der Spritzwasserschutz nach IPX4-Zertifizierung: Das bedeutet, dass die Anker SoundBuds Sport effektiv tropfendem Schweiß widerstehen, starkem Regen oder einer umkippenden Kaffeetasse.

Sonderpreis zur Einführung.

Anker SoundBuds Sport gibt es auf Amazon normalerweise zum Preis von 24,99 Euro. Vom 1. bis zum 3. Februar 2016 bekommt man die SoundBuds Sport allerdings mit einem Einführungsrabatt von 24 % zum Preis von 18,99 Euro, wenn man an der Kasse den Code ANKERSEP eingibt.

Dadurch werden die sowieso schon sehr günstigenKopfhörer noch günstiger. Das Angebot ist aber nur auf die beiden Tage beschränkt und gilt nur, solange der Vorrat reicht.

Fazit: Gutes Bluetooth-Headset für Preisbewusste

Die Anker SoundBuds Sport sind leicht, bequem, lassen sich gut bedienen und liefern für den wirklich günstigen Preis eine hervorragende Leistung. Wer - nicht nur für die Jogging-Runde in der Mittagspause - ein kleines Headset braucht, dass immer dabei und schnell einsatzbereit ist, sollte das neue Modell von Anker ausprobieren - es lohnt sich.

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