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09.05.12

Alienware M14x, M17x und M18x: Gaminglaptops mit Expressaufschlag

Alienware hat jetzt drei neue Gaminglaptops mit Displaygrößen von 14 bis 18,4 Zoll vorgestellt, die auf Intels neueste Chipgeneration setzen. Wir geben euch einen Überblick zu den Modellen mit den Namen M14x, M17x und M18x. Und vor allem stellen wir uns die Frage: Sind sie ihren Preis wert?

Unternehmen wie Asus, Samsung, Schenker oder MSI habe ihre eigenen Spiele-Laptops bereits mit den neuestes Ivy-Bridge-Prozessoren von Intel ausgestattet, jetzt zieht die zu Dell gehörende Marke Alienware ebenfalls nach. Hier die drei Modelle:

Alienware M14x

Der M14x verfügt über einen 14 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel. Alternativ kann man im Notebook-Konfigurator einen besseren Bildschirm mit 1.600 x 900 Pixeln wählen. Ebenfalls darf man aussuchen, welchen Ivy-Bridge-Prozessor man wünscht. Vom i5-2450M mit 2,5GHz bis zum i7-3820QM mit 2,7 GHz (jeweils mit Turbo Boost) dürfte für jeden Gamer der geeignete Chip vorhanden sein. Als Grafikkarte steht die GeForce GT 650M mit 1 oder 2 GB zur Verfügung. Auf bis zu 16 GB DDR3-RAM kann der M14x aufgerüstet werden, außerdem stehen normale Festplatten oder alternativ SSDs mit bis zu 512 GB bereit. Standardmäßig wird ein DVD-Laufwerk verbaut, für zusätzliches Geld gibt es ein Blu-ray-Laufwerk. Von Haus aus stecken im Rechner ein Creative Sound Blaster Recon 3Di-Soundkarte, eine 1,3-Megapixel-Webcam, ein Gigabit Ethernet NIC und diverse Anschlüsse (2x USB 3.0, USB 2.0, Mini-Display-Port, HDMI 1.4, VGA, 9-in-1-Kartenleser).

Alienware M17x

Der M17x ist - wie kann es bei dem Namen anders sein - wuchtiger. Das 17,3 Zoll große WLED-Display beherrscht eine Auflösung von 1.600 x 900 Bildpunkten. Hier bekommt man optional 3D-fähige WLEDs (1.920 x 1.080). Mindestens wird ein Core i7-3610QM in das Alu-Gehäuse gesteckt, für gutes Geld ist auch der i7-3820QM dabei. Festplatten bis 1 TB und Arbeitsspeicher bis 32 GB kann man erwerben, auch hier erhält man eine Sound-Blaster-Soundkarte, zahlreiche Anschlüsse und normalerweise ein DVD-Laufwerk, das durch ein BD-Drive ersetzt werden kann.

 

Alienware M18x

Das Spitzenmodell ist fraglos der M18x mit seinem monströsen 18,4 Zoll großen Display mit Full-HD-Auflösung. Wer möchte, kann zum aktuellen Ivy-Bridge-Highend-Chip Core i7-3920XM greifen, der auf 4,1 GHz getaktet ist. Man kann sich sogar zwei Grafikkarten im SLI (GeForce GTX 675M) oder CrossfireX (Radeon HD 7970) einbauen lassen. In Kombination mit 32 GB RAM und drei 512 GB SSD im RAID-Verbund sowie Blu-ray-Laufwerk und den standardmäßigen Anschlüssen sowie Elementen (Gigabit LAN, 2,1-Megapixel-Kamera, Sound Blaster) kostet das gute Stück schon weit über 7.000 Euro.

 

Wer sich für die Standard-Konfigurationen entscheidet, die sicherlich nicht für alle echten Gamer spannend sind, zahlt für den M14x ab 1.149 Euro, für den M17x ab 1.499 Euro und für den M18x ab 1.999 Euro. Im Preis inbegriffen sind neckische Features für alle Varianten, wie beispielsweise die AlienFX-Software, mit der man Farben und Effekte abhängig vom gewählten Spiel am Gehäuse ändern lassen kann. Die Lichtspielereien zeigen beispielsweise den Gesundheitszustand im Shooter Battlefield 3 an. Ebenso sollen die Alienware-Maschinen mit einer hochwertigen Verarbeitung und einer perfekten Abstimmung der Komponenten glänzen - wie man es eben kennt.

Trotzdem stellt sich die Frage: Sind die Preise angemessen? Ebenso spieletauglich sind beispielsweise die viel günstigeren Alternativen, unter anderem der G75 von Asus. Sichtlich zahlen Spieler für den Namen Alienware einen saftigen Aufpreis. Ein Preisvergleich lohnt demnach auf jeden Fall. Glücklicherweise bieten diverse Anbieter ähnlich wie Alienware einen Rechner-Konfigurator an.

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