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06.06.11 07:20

, von Frank Müller

AKG Quincy Jones 460 im Test: Moderner Look, zeitloser Klang

Das AKG Headset Q460 ist ein Teil der Quincy Jones Signature Reihe, die cooles Design mit perfektem Klang verbinden will. Wir haben ein Exemplar in Limettengrün getestet.

AKG Q460 - Verpackung

Außer dem knalligen Grün springt einem beim Auspacken des AKG Quincy Jones 460 auch die Vielzahl der Zubehörteile ins Auge. Zwei dünne, knallgrüne Kunststoff-Kabel, die mit einem speziellen 2,5 mm Klinkenstecker in die linke Hörermuschel eingeklinkt wird. Das eine Kabel ist mit einer Länge (oder besser: Kürze) von ca. 55 cm perfekt geeignet, um über einen MP3-Player in der Hemd- oder Jackentasche Musik zu hören, ohne dass es sich verheddert.

Das andere, längere, ist mit Mikrofon und Bedienelementen für das iPhone ausgestattet und verwandelt den AKG Quincy Jones 460 in ein perfektes Headset mit exzellentem Klang. Über das Bedienteil kann man die Lautstärke einstellen, zwischen Pause und Play wechseln sowie zum vorherigen oder nächsten Lied springen.

Außerdem ist noch ein Adapter dabei, der den 3,5 mm Klinkenstecker auf 6,35 mm bringt sowie ein weiterer für den selten benötigten 2,5 mm-Anschluss, den man z.B. am Nokia E 71 findet.

Um das AKG Q460 mit diesen Kabeln und Adapter bequem transportieren zu können, liefert AKG eine praktische Transportbox mit, die auf der einen Seite Mulden für den Kopfhörer hat, auf der anderen Seite 2 Netztaschen, in denen man Kabel und Adapter unterbringen kann. Es handelt sich dabei wirklich um eine Box, die auf Druck zwar etwas nachgibt, sich aber nicht knautschen lässt, sondern formstabil bleibt.

Die Hörer liegen auf dem Ohr auf, wobei die Polster sogar noch etwas weicher sind als die des Sennheiser PX 210 BT, den wir hier auch schon im Test hatten. Ähnlich wie dieses lässt es sich klein und flach zusammenlegen.

Im direkten Vergleich ist das AKG Q460 Headset allerdings deutlich lauter und sitzt etwas leichter auf den Ohren. Man spürt es noch weniger als das Sennheiser (wenn man mal vom Kabel absieht).

Auf der Produkt-Seite des AKG Quincy Jones 460 ist man etwas sparsam mit Daten, aber bei Thomann findet man folgende Angaben: Impedanz 32 Ohm, Schalldruck 125 dB, Übertragungsbereich 11-29.500 Hz. Der Klang ist jedenfalls sehr gut und nach meinem subjektiven Empfinden mit dem des Sennheiser vergleichbar.

Hinter der knallgrünen Fassade und dem modischen Look des AKG Q460 steckt ein ernsthaftes Headset, das Musik sehr klar, differenziert und ziemlich laut rüberbringt. Durch die iPhone-Steuerung mit eingebautem Mikrofon ist das AKG Q460 als hochwertiges Headset wie auch als Kopfhörer verwendbar, und dank der stabilen Box bleibt alles zusammen und lässt sich gut transportieren. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei knapp 120 Euro. Kein Schnäppchen, aber durchaus angemessen. Tipp für Sparer: Bei Amazon gibt es momentan ein gebrauchtes AKG Q460 in schwarz für ca. 90 Euro.

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