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25.08.15Leser-Kommentare

Aiptek ProjectorPad P70: Licht aus, Spot an: Das Tablet mit integriertem Beamer

Dieses 7-Zoll-Gerät zeichnet sich nicht durch satte Power, sondern durch eine pfiffige Erweiterung aus: Das Aiptek ProjectorPad P70 besitzt einen eingebauten Mini-Projektor.

ProjectorPad P70 (Bild: Aiptek) ProjectorPad P70 (Bild: Aiptek)

Wer geschäftlich viel unterwegs ist, der möchte sein Notebook nicht mehr missen. Doch für simple Aufgaben wie zum Beispiel eine Web-Recherche, das Lesen von Dokumenten oder die Präsentation von Powerpoint-Folien braucht es nicht gleich einen mobilen Computer. Für solche Einsätze reicht eigentlich ein kompaktes Tablet.

Wer allerdings mehreren Kollegen oder Kunden gleichzeitig etwas zeigen will, der steht vor einem Problem. Ein Beamer muss her! Den an ein Tablet anzuschließen wird frickelig. Besser wäre es, wenn man den Projektor gleich mit dabei hätte. Für solche Fälle ist das Aiptek ProjectorPad P70 gerüstet.

 

 

Wirft Präsentationen und Filme an die Wand

Das sieben Zoll große beziehungsweise kleine Tablet besitzt einen integrierten Mini-Beamer. Der bietet einen DLP Pico-Projektor, der laut dem Hersteller eine Helligkeit von 50 Lumen sowie eine Projektion mit einer Diagonale von 120 Zoll (rund 3 Meter) schafft. Die Auflösung beträgt dabei lediglich 854x480 Pixel.

1,6 GHz Quad-Core-Prozessor, 1 GB RAM, 16 GB Speicher, Kameras mit 2 und 5 Megapixel: Auch die anderen technischen Daten rufen keine spontane Begeisterung hervor. Dafür muss man auch keine Unsummen für das 420 Gramm schwere Tablet auf den Tisch legen: Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 369 Euro.

Was kann es noch?

Zudem erwähnte Aiptek in einer Pressemitteilung, das die Mischung aus Tablet und Beamer über einen MicroUSB-Port, ein Mikrofon, sowie GPS, WiFi, Stereo-Lautsprecher und Beschleunigungssensoren verfügt. Nun ja, das ist eigentlich Standard heutzutage.

Was interessanter ist: Bietet das mobile Android-Device einen microSD-Slot, um den Speicher zu erweitern? Ja, bis zu 32 GB werden unterstützt. Ebenfalls gut zu wissen: Laut Aiptek soll der 4000 mAh-Akku für bis zu acht Stunden im normalen Betrieb und bis zu zwei Stunden im Beamer-Modus durchhalten.

Das ProjectorPad P70 kann ab nun im Aiptek-Onlineshop bestellt werden.

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Kommentare

  • Achim

    25.08.15 (19:28:06)

    Interessantes Gerät. Allerdings bedeutet das Wort "Beamer" im englischen Sprachraum etwas gänzlich anderes. "Projector" wie im Produktnamen oder "Projektor" ist richtig.

  • Jürgen Kroder

    25.08.15 (19:43:51)

    Hallo Achim, danke für deinen Hinweis. Mir ist klar, dass im Englischen der Begriff "Beamer" für etwas anderes steht (wird auch gerne für die Automarke BMW verwendet). Aber im Deutschen wird der Begriff "Projektor" nur noch selten benutzt, damit assoziiert man die grauen Dinger aus seiner Schulzeit. In unseren Breitengraden wird Beamer für moderne Video-Projektoren häufiger verwendet. Gruß, Jürgen

  • anon

    26.08.15 (11:03:23)

    Interessant, aber zu teuer im Vergleich zu den restlichen Daten. Dann lieber 100 Euro draufzahlen und zum Levono Yoga Tablet 2 Pro greifen, auch inklusive Projektor. Habe einen Barebone von Gigabyte mit eingebautem Projektor, ist ganz nett, wenn man mal nicht zu Hause ist oder mit vielen Leuten einen Film schauen will. Die geringe Auflösung ist für Filme, die nicht Action geladen sind, gut zu verschmerzen.

  • Kai

    26.08.15 (11:10:23)

    Interessant wäre jetzt natürlich wie gut dieser Beamer wirklich ist, die Bilder die Aiptek da liefert sind ja reine Photoshop Fantasieschöpfungen

  • Jürgen Kroder

    26.08.15 (11:36:13)

    @Kai Da hast du Recht. Aiptek hat uns noch kein Testmuster zugeschickt, deswegen können wir aktuell nur die offiziellen Infos wiedergeben. Ich behaupte aber mal anhand der technischen Daten, dass sich das Tablet aufgrund des niedrigen Preises an die weniger verwöhnten Consumer richtet. Eben an Menschen, die hin und wieder mal schnell eine Präsentation oder ihre Urlaubsfotos zeigen möchten.

  • Christian

    26.08.15 (13:37:27)

    Wie es scheint hat das Gerät keinen micro-HDMI Anschluss, das ist ein bisschen schade. Es gibt einige Videos zu diesem Beamer, da kann man sich ja die Bildqualität dem Beamers anschauen. Es sollte wie alle kleineren Projektoren auch in dunkleren Räume benutzt werden.

  • Olaf Barheine

    26.08.15 (16:31:45)

    "Bis zu zwei Stunden" im Beamer-Modus kann alles Mögliche heißen. Ich finde zwei Stunden schon ein wenig knapp. Da ginge sicher mehr, aber wohl nicht zu dem Preis. Und meistens hat man ja irgendwo immer eine Steckdose in der Nähe. Stellt sich die Frage nach der Qualität des projizierten Bildes. Es wird sicher nicht so aussehen, wie das Pressfoto suggeriert.

  • SCORPiON

    27.08.15 (07:55:57)

    Das Bild ist eine reine Montage - leider. Selbst mit der besten Trapezentzerrung ist dieser rechte Projektionswinkel nicht durchführbar. Ebenfalls sind Sättigung und Kontrast zu perfekt. Dazu kommt noch die weiße Randabstrahlung, welche relativ unnatürlich wirkt. Ganz davon abgesehen, dass keine Lichtempfindlichkeit der Welt, Tisch und Projektion dermaßen gleichmäßig belichtet darstellen kann. Sprich: Bei max. 50 Lumen ist der Tisch dann normalerweise zappenduster.

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