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02.05.12 09:01

, von Frank Müller

Adonit Jot Pro: Spitzen-Stift für iPad und Co.

Adonit Jot Pro ist ein Stift für kapazititve Touchscreens, der mit seiner einzigartigen Spitze endlich präzises Zeichnen auf iPad und anderen Tablets ermöglichen soll.

Adonit Jot Pro Eingabestift {Adonit;http://adonit.net/product/jot-pro/}Alle Stifte für iPad und Co. habe eines gemeinsam: die dicke Gummi"spitze", die einen menschlichen Finger nachahmt und darum den Namen Spitze eigentlich gar nicht verdient. Adonit Jot Pro soll dagegen endlich für Präzision beim Zeichnen und bei anderen Aktionen auf dem Touchscreen sorgen.

Das Problem war bisher, dass man nur ungefähr ahnen konnte, wo die Spitze des Stiftes aufsetzt. Mit dem Wacom Bamboo Stylus oder dem Alu Pen von Justmobile geht das zwar schon deutlich besser als mit dem Finger. Doch Adonit Jot Pro soll das Zeichnen auf dem Touchscreen noch einmal deutlich präzisieren. Das Besondere am Adonit Jot Pro ist seine Spitze, die sich radikal von den üblichen Gummispitzen unterscheidet.

 

Da das iPad (oder ein anderes Tablet mit kapazitivem Touchscreen) die Grundfläche eines menschlichen Fingers benötigt, um eine Eingabe zu erfassen, kann man keine Spitze mit geringem Durchmesser verwenden. Adonit hat hier einen Trick angewandt und benutzt eine transparente Plastikscheibe, um den Durchmesser eines Fingers zu simulieren. Diese Plastikscheibe sitzt auf einer kugelförmigen Spitze, die wie ein Kugelgelenk wirkt. Für den Zeichner wirkt es, als würde er mit der Metallspitze schreiben, das iPad hingegen registriert die breite Plastikscheibe als Finger.

Theoretisch müsste diese Kombination ein perfektes Eingabegerät ergeben, auch für Apps wie das gerade angesagte [itunes itunes.apple.com/de/app/draw-something-by-omgpop/id488627858] Draw something[/itunes]. Praktisch hakt es wohl noch hier und da. So empfiehlt Adonit im PDF der Dokumentation, bei Problemen die Tastatur Chinesisch - Vereinfacht (Handschrift) auszuwählen. Auch gibt es bei einigen Applikationen wohl einen kleinen Versatz zwischen Strich und Spitze, weil die Programmierer dadurch das Zeichnen oder Schreiben mit dem Finger vereinfachen wollten. Eine Liste der Apps, die gut mit Adonit Jot Pro zurechtkommen, gibt es im Netz.

Wir haben ein Testmuster angefordert und hoffen, bald darüber berichten zu können, wie sich Adonit Jot Pro in der Praxis macht. Bis dahin findet ihr weitere Informationen über Adonit Jot Pro und die anderen Stifte der Serie auf der Seite von Adonit.

Wer es selbst schon ausprobieren möchte, findet den adonit Jot Pro für knappe 30 Euro auf Amazon sowie bei Arktis.

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Kommentare: Adonit Jot Pro: Spitzen-Stift für iPad und Co.

Ich habe den Stift seit ein paar Wochen im Einsatz und bin recht zufrieden, da man ziemlich zielgenau damit arbeiten kann (bzw. Draw Something spielen). Bin gespannt auf Euren Bericht.

Diese Nachricht wurde von Jakob am 02.05.12 (09:17:57) kommentiert.
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