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29.04.09Leser-Kommentare

Acer Aspire easyStore H340: Kompakter Homeserver (update)

Acer präsentiert jetzt einen Netzwerkspeicher, der sich besonders für die private Nutzung eignet.

Platz da, für alle! - Acer Aspire 340 ist ein ausgewachsener Server (Bilder: Acer, weitere nach Klick)Youtube-Videos, Digitalfotos, gekaufte Musik - auch in einem "kleinen Familien-Unternehmen" kann die Menge der Daten schnell die Kapazität auf den einzelnen Computern sprengen, zudem sind sie immer auf dem PC, an dem man selbst grad nicht ist, und je nach Verhalten des entsprechenden Nutzers nicht unbedingt sicher. Acer hat hierfür den "Aspire easyStore H340" im Angebot, der zu einem Preis ab 400 Euro das Problem lösen soll. Er sei die "kostengünstige und anwenderfreundliche Lösung, die zugleich hohe Datensicherheit gewährleistet," verspricht Acer. Der H340 ist ein "Home Server", also enthält er nicht nur genügend Festplatten (vier Stück mit insgesamt 4 Terabyte Kapazität), sondern selbst einen kleinen Computer, auf dem Windows Home Server agiert. Das Gerät basiert auf einem Intel Atom 230 mit dem Chipsatz Intel 945GC Express + ICH7R sowie 2 GB Arbeitsspeicher. An der Front befindet sich ein USB 2.0-Port, hinten vier weitere sowie eSATA und Gigabit Ethernet zum Anschluss an das Heimnetzwerk.

So können die Familienmitglieder ihre digitalen Inhalte zusammen und zentral in einer elektronischen "Privatbibliothek" speichern und verwalten. Digitale Medieninhalte können direkt über verschiedene Anwendungen oder auf DLNA-kompatible Geräte wie Spielekonsolen per Streaming abgerufen werden - gleichzeitig.

Anwender erweitern die Speicherkapazität des Acer Aspire easyStore H340, indem sie eine Festplatte in den Hot-Swap-fähigen Schacht einsetzen und den Anweisungen des Systems folgen. Der Homeserver erstellt auf Wunsch automatisch Backups von allen in der Wohnung befindlichen Computern.

Für den Fernzugriff auf den Server kann eine sichere, persönliche Webadresse auf der Internetseite von Windows Home Server eingerichtet und über das Internet auf den Server zugegriffen oder die Managementkonsole aufgerufen werden.

Neben Microsoft Windows Home Server befinden sich auf dem System zwei Programme:

  • Lights Out, ein Add-in für das Energiemanagement, (Umschalten auf Standby, Aktivierung des Servers nach Ereignissen/Zeit)
  • McAfee Total Protection, Sicherheitslösung gegen Viren, Spyware, unerwünschte Programme und andere potenzielle Gefahren - allerdings nur als Trial-Version für 6 Monate.

Update: Den Acer Altire easyStore gibt es für etwa 400 Euro mit zwei Festplatten á 640 Gigabyte oder für ca. 500 Euro mit drei 1-TB-Laufwerken. RAID wird nicht unterstützt, allerdings kann der Anwender in Windows Home Server einstellen, dass einzelne Ordner bzw. Laufwerke gespiegelt werden. Die Boot-Festplatte kann nicht während des Betriebs ausgetauscht werden.

  • Website des Herstellers (noch ohne Infos zu dem Gerät)
  • Acer Altire easyStore
  • Kommentare

    • TheZulfi

      29.04.09 (08:37:55)

      Hallo, die beschreibung klingt so, als wenn 4 TB Platten bereits dabei sind, wenn dem so ist, isses nen wahres Schnäppchen ;-)

    • Markus

      29.04.09 (10:07:39)

      "Youtube-Videos, Digitalfotos, gekaufte Musik " Naja, das kann mir acer so nicht verkaufen^^ Für mich ganz eindeutig, sie schwimmen auf der filesharer-welle mit :p, aber dass kann man ja nicht wirklich in die PR- packen Das ist doch eher was für die Studente-Wg (bzw. mehrere, vernetzte), als für die Kleinfamilie

    • Sascha

      29.04.09 (10:19:48)

      Ich stimme TheZulfi zu... das solltet ihr anders umschreiben ;o)

    • Thomas Jungbluth

      29.04.09 (12:25:55)

      Auf Nachfrage hat Acer die Preise konkretisiert, siehe Update oben.

    • Johannes Eich

      29.04.09 (15:01:28)

      Geniale Sache, gerade für mein Mini-Büro... eine überlegung wert.

    • Martin R. Krause

      29.04.09 (17:40:49)

      Warum Windows Home Server? Und warum kein Raid? Sinnvoll wäre doch ein preisgünstiges Raid-System mit kleinem Linux Rechner, Acer hat solche Geräte ja im Programm. Niemand, der bei Verstand ist und ein wenig Ahnung hat stellt sich freiwillig einen Windows Server ins Haus mit dem er vor allem als Webserver nichts richtiges anfangen kann. Eine große Festplatte mit Netzwerkunterstützung bekommt auch günstiger. Aber sonst ein interessantes Gerät.

    • robert

      29.04.09 (20:56:06)

      Klingt interessant. Nicht wirklich neu. Es gibt einig dieser Lösungen zum Glück auch mit Linux. Im übrigen ist das wichtigste für einen HomeServer die Geräuschkulisse und die Energiekosten. Hierzu habe ich mehrere Tests im Internet gelesen, Fazit: Alle Geräte sind mir zu laut. Manchmal finde ich es echt blöd von Apple den MacMini nicht als MacMiniServer zu verkaufen, aber dazu fehlts ja schon beim Remote.

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