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02.01.15

3DRacers: OpenSource-Rennbahn aus dem 3D-Drucker

Wer den Wunsch verspürt, eine eigene Rennbahn zu erschaffen, statt sich mit vorgefertigten Bahnen und Autos zufriedengeben zu müssen, sollte sich 3DRacers vormerken. Hier kommt der Racing-Spaß fürs Wohnzimmer aus dem 3D-Drucker.

Schicke, individuelle Boliden aus dem 3D-Drucker. (Foto: 3DRacers) Schicke, individuelle Boliden aus dem 3D-Drucker. (Foto: 3DRacers)

Die Schöpfer von 3DRacers haben ein Ziel: Sie wollen ein System erschaffen, mit dem jeder seinen winzigen Rennwagen selbst erstellt und diesen dank eines 3D-Druckers „baut“. Zudem soll die verwendete Technologie offen für Verbesserungen und eigene Programmierungen sein. 3DRacers ist also quasi eine OpenSource-Rennbahn.

Spaß aus dem Drucker

Ein wenig möchten es die Verantwortlichen spannend machen. Doch das Konzept ist nicht allzu komplex: In einem Online-Editor sollen Interessierte winzige Rennwagen erstellen können, über 100.000 Modelle seien hier denkbar. Wer möchte, der lädt sich nach dem Basteln im Browser die nötigen Dateien herunter und füttert damit den eigenen 3D-Drucker, der daraufhin die Einzelteile für das Vehikel ausdruckt. Alternativ dürfte 3DRacers auch einen Service parat haben, sollte man keinen entsprechenden Printer besitzen.

Das Auto aus dem Drucker. Vermutlich wird es auch passende Kits geben, sollte man keinen 3D-Printer besitzen. (Foto: 3DRacers) Das Auto aus dem Drucker. Vermutlich wird es auch passende Kits geben, sollte man keinen 3D-Printer besitzen. (Foto: 3DRacers)

Interessant ist außerdem das Innenleben: So setzt 3DRacers auf die Arduino-Plattform, was bedeutet: Wer in der Lage ist, programmiert sein Auto nach Vorstellungen. Gesteuert wird dieses regulär über ein Smartphone mit iOS oder Android dank Bluetooth-Verbindung, eine ausdruckbare Remote ist wohl auch vorgesehen.

Mehr Möglichkeiten

Versprochen werden weiterhin moderne Elemente, beispielsweise Bestenlisten und das Zählen von gedrehten Runden. Das Fahren gegen Freunde versteht sich von selbst, es seien sogar spezielle Spielmodi geplant, die etwas an Nintendos Mario Kart erinnern. So kann man mit PowerUps und Waffen gegen Kontrahenten vorgehen. Und im Sim-Mode sollen Nutzer ein authentisches Verhalten erhalten – mit Warm-Up, Boxenstopps, Tanken und Reifenwechsel.

Gegenwärtig lassen die Erfinder von 3DRacers noch einige Fragen offen, was auch einen Grund hat: Denn bald möchte man bei Kickstarter Geld für das potentielle Produkt einsammeln. Spätestens dann ist klar, wie die eigentlichen Kurse entstehen – womöglich auch aus dem 3D-Drucker? Ziemlich wahrscheinlich ist, dass es verschiedene Kits geben wird: fertige Rennwagen aus besagtem Editor oder Sets mit Einzelteilen zum Eigenbau.

Was 3DRacers noch so auszeichnen soll? Das verrät ein Video ganz gut...

www.youtube.com/watch

Selbst mag ich die Idee ganz gerne, weil sie doch in der Theorie viele Ansätze zum Verbessern und Erweitern einer Rennbahn bietet. Ob man Autos auch von der KI steuern lassen kann - ähnlich wie bei Anki Drive? Ich bin gespannt, wie erfolgreich man bei Kickstarter sein wird.

Weitere Details findet man auf der extra eingerichteten Webseite.

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