Microsoft Surface Laptops: Modelle, Historie, Tests und mehr

Microsoft Surface / Bild: Microsoft
Microsoft Surface / Bild: Microsoft

Microsoft Surface: der Hybrid aus Tablet und Notebook

Tablets sind keine Arbeitsgeräte, sondern dienen zur Unterhaltung. Dieses Image hatten die Mobile Devices über viele Jahre hinweg. Geprägt wurde es von Apple, das sein iPad als mobile Entertainment-Plattform positionierte: Im Internet surfen, Games spielen, Filme schauen, auf Facebook chatten oder eBooks lesen – all das beherrscht das Apple-Tablet perfekt. Wer dagegen unterwegs oder auf der Couch arbeiten will, der soll zu einem Notebook greifen.

Surface: Der iPad-Konkurrent zum Arbeiten

Zwar versuchten verschiedene Hersteller ihre Tablets auch in eine andere Ecke zu rücken, doch dieses Vorhaben gelang nicht wirklich. Dann kam Microsoft und entpuppte sich als „Game Changer“: Im Juni 2012 stellte CEO Steve Ballmer die Surface-Produktreihe vor, die Business-Anwendungen und Unterhaltung auf eine Stufe stellt. 

Dies gelingt durch eine gelungene Mischung aus Tablet und Notebook, also einem Hybrid-Konzept. Diese sogenannte Convertibles schaffen es, Spaß und Arbeit Basis miteinander zu verknüpfen. Die Laptops sind je nach Modell mal eher ein Tablet (Surface-Reihe) oder mehr ein Notebook (Surface Book). 

In diesem Special finden Sie News, Tests und mehr über die Surface-Convertibles aus dem Hause Microsoft.

Die Geschichte der Surface-Modelle

Schwacher Start, gelungener Sprint: So könnte man die Geschichte der Surface-Laptops kurz und knapp zusammenfassen. Das grundlegende Konzept der Tablet-Notebook-Hybriden blieb zwar grundlegend gleich, doch Microsoft erlebte schon einige Hochs und Tiefs mit dem Surface. 

Eine Fehlentscheidung, die (zum Glück) bald revidiert wurde, war der Einsatz von Windows RT. Hierbei handelt es sich um eine abgewandelte und leicht eingeschränkte Fassung von Windows 8. Welche Änderungen es im Laufe der Jahre noch gab, erfahren Sie in unserer Übersicht der Surface-Modellreihen.

Surface 1: Ein Tablet, zwei verschiedene Windows-Versionen

Bei beiden Surface-Typen handelte es sich um ein 16:9-Tablet mit einem 10,6 Zoll großen Touch-Display, das wie von der Geräteklasse gewohnt WLAN, zwei Kameras (vorne und hinten) sowie Lautsprecher und Mikrofone bietet. Bei beiden Geräten kommt weder iOS, noch Android als Betriebssystem zum Einsatz, sondern auf das hauseigene Windows.

Während das Surface Pro auf Windows 8 Pro basierte, setzte Microsoft beim Surface RT das abgespeckte Windows RT ein. Das hieß: Wer sich das teurere und leistungsstärkere Surface Pro-Modell kaufte, bekam ein vollwertiges Windows 8, mit dem man wie am PC und Notebook arbeiten kann.

Bei Windows RT handelt es sich um eine spezielle Version des Betriebssystems, das grundsätzlich wie Windows 8 aussah und sich mit seinen großen, bunten Kacheln auch so bediente. Allerdings ließen sich nur die Apps aus dem Windows Store installieren, andere Programme nicht. Es wurde somit die altbekannte Windows-Abwärtskompatibilität zugunsten eines schlankeren Betriebssystems stark eingeschränkt. Dafür hielt der Akku des Surface RT länger als das des Schwestermodells durch.

Surface: Die 2. Generation

Rund ein Jahr später, im Herbst 2013, brachte Microsoft die Surface 2-Modelle auf den Markt. Auch hier gab es zwei Varianten: Das Surface Pro 2 basierte wieder auf einem konventionellen Windows (Version 8.1), das Surface 2 (ohne RT im Namen) setzte auf das weiterentwickelte, aber immer noch abgespeckte Windows 8.1. RT.

Das Pro-Modell des zweiten Microsoft-Tablets besaß zwar einen schnelleren Prozessor (Intel Core i5-4200U statt Nvidia Tegra 3), dafür erntete es Kritik für sein Gewicht: Mit über 900 Gramm fiel es für ein Tablet ziemlich schwer aus.

Surface 3: Alte Zöpfe werden abgeschnitten

Mit der dritten Generation beerdigte Microsoft die RT-Modelle. Das Surface 3 und das Surface  Pro 3 laufen beide mit einem vollwertigen Windows 8.1. Die Unterschiede liegen nun in der Größe der Geräte (10,8 und 12 Zoll) sowie in der Hardware-Ausstattung. 

Während das Surface 3 von einem Intel Atom x7 angetrieben wurde, konnte man beim Pro-Modell unter anderem zwischen verschiedenen Prozessoren (Intel Core i3, i5 und i7) wählen. Zudem gab es mehr Auswahl beim vorhandenen Speicherplatz.

Aufgrund der guten Leistung, dem verbesserten Gewicht und dem konsequenten Einsatz von Windows 8.1 und später auch Windows 10 konnte Microsoft verloren geglaubten Boden wieder wettmachen und mit dem Surface 3 bzw. Surface Pro 3 sein Image aufpolieren.

Surface 4: Das Premium-Tablet

Im Oktober 2015 stellte Microsoft das Surface Pro 4 vor, ein kleineres Modell jedoch nicht. Der Einstiegspreis lag bei 1.000 Euro und endete bei rund 2.500 Euro. Für die ziemlich hohen Preise erhielten die Käufer hochwertige und schnelle Premium-Tablets, die gerne als „iPad Killer“ bezeichnet wurden. Zudem mauserte sich das Windows-Tablet zum Arbeitstier. Deswegen sehen einige Fachredaktionen das Surface Pro 4 als echten Notebook-Ersatz an. 

Über die Jahre wendete sich also das Blatt: Das Microsoft-Tablet steht mittlerweile nicht mehr für unausgegorene Technik, sondern für ein attraktives Gerät, das sich nicht zu verstecken braucht. Und es brachte Apple in Zugzwang: Das große iPad Pro kommt ebenfalls mit einem Digitalstift daher und wird als Arbeitsgerät vermarktet.

Surface Book: Der leistungsstarke Tablet-Notebook-Hybrid

Obwohl das Surface – gerade seit der dritten Generation – an sich schon eine gelungene Mischung aus Tablet und Notebook darstellt, will Microsoft die Grenzen weiter verschwimmen lassen. Das geschieht mit dem Surface Book. 

Hierbei handelt es sich eigentlich um ein extrem schnelles und auch nicht gerade günstiges Notebook (das Spitzenmodell kostet zirka. 3.000 Euro), das dem MacBook den Boden unter den Füßen abgraben soll. Um aber seinem Produktnamen gerecht zu werden, lässt sich auch beim Surface Book die Display-Einheit von der Tastatur trennen, so dass man am Ende wieder ein leistungsfähiges Windows-10-Tablet erhält.


Gemeinsamkeiten der Surface-Modelle

Microsoft veränderte im Laufe der Zeit zwar einige Dinge an seinem Tablet-Computer, doch Vieles durchlief einer sukzessiven Evolution. Beispielsweise bietet Microsoft seit dem ersten Surface eine separat zu erwerbende Hülle an, in der eine Tastatur und ein Touchpad integriert sind. Dieses sogenannte Type Cover ist eine Must-Have-Anschaffung, da nur so aus dem Tablet ein Notebook-Ersatz wird.

Als ebenso nützlich erweist sich der Surface Pen, mit dem man auf der Touch-Display zeichnen, schreiben und wichtige Dinge markieren kann. Gerade Office-Tools wie One Note lassen sich mit dem Stift deutlich besser bedienen.

Was es ebenso seit dem Surface 1 gibt: Der ausklappbare Ständer auf der Rückseite, womit das Windows-Tablet auf Tischen und flachen Flächen gut positioniert werden kann. Der Klapp-Mechanismus wurde im Laufe der Jahre verbessert, im Surface Pro 4 funktioniert er erstmals stufenlos.

Auch der konsequente Einsatz von USB-Anschlüssen und microSD-Slots für Speichererweiterungen zeichneten das Surface von Anfang an aus. 

Was allerdings Geschäftsleuten, die viel unterwegs sind, sauer aufstoßen mag, ist die Vernachlässigung einer LTE-Unterstützung. Nur bei zwei Surface-Modellen, dem Surface 2 LTE und Surface 3 LTE (nicht die Pro-Modelle), konnte man spezielle Versionen mit integriertem SIM-Slot erwerben. Standardmäßig erfolgt die Verbindung ins Internet über WiFi bzw. WLAN.


Surface: Tests, Meinungen und Bewertungen


Surface Pro (Bild: Microsoft)

Seit dem ersten Surface-Modell verfolgen wir ganz aufmerksam die recht junge Hardware-Reihe von Microsoft. Wir haben selbst verschiedene Exemplare getestet und zudem die fachkundigen Meinungen der Pressekollegen verfolgt. Hier finden Sie die Ergebnisse.

Surface 1 im Test: Ein Tablet und kein Notebook

Ein Beitrag von Jürgen Vielmeier,  20.11. 2012

Es sollte die Symbiose aus Tablet und Ultrabook werden, der Aufbruch mit Windows 8 und eigener Hardware in eine neue Ära. Schon das mit Windows 8 stimmt beim ersten Surface nicht. Im Test zeigte sich: das mit dem Ultrabook auch nicht. Das Surface ist ein Tablet, weiter nichts. Nur hat Microsoft das noch nicht so ganz begriffen - und leider auch nicht so kommuniziert.

Was will Microsoft eigentlich?

Die ersten Zeilen dieses Texts begann ich auf einem Microsoft Surface RT. Beendet habe ich ihn dort, wo ich mich zu Hause fühle, auf meinem fünf Jahre alten weißen MacBook. Es ist noch gar nicht lange her, da hatte ich mir im Geiste ausgemalt, wie es wäre, das MacBook mit dem Surface zu ersetzen. Denn immerhin sollte das Surface auch ein Notebook sein - und je nach Bedarf ein Tablet.

Jetzt nach dem Test weiß ich: Ein Ersatz wird das Surface RT nicht sein können. Allerdings ist es ein tolles Tablet mit einem unfertigen Betriebssystem irgendwo zwischen Desktop- und mobilem OS. Es ist nicht so schlecht, wie es vielfach gemacht wird. Und doch agiert Microsoft hier derzeit sehr unglücklich.

Denn oft gewann man in den vergangenen Wochen den Eindruck, die da drüben in Redmond wüssten selbst nicht so genau, was sie da eigentlich fabriziert haben. Tablet, Laptop, beides - die Idee ist mutig, nicht nur eigene Hardware herzustellen, sondern auch die Entscheidung dem Käufer zu überlassen. Das Surface soll sein, was der Kunde daraus macht. Das Problem: Windows RT, das für ARM-Architektur fabrizierte, abgespeckte Windows 8, ist für diesen Spagat nicht ausgereift genug.

Teils gewöhnungsbedürftig, teils noch nicht fertig

Denn eins ist das Surface mit Windows RT sicherlich nicht: der Ersatz für einen modernen Arbeitscomputer. Und das ist der Knackpunkt: Es ist ein Tablet, mit dessen Hardware man hin und wieder mal einen mittellangen Text ganz ordentlich runtertippen kann. Tabellenkalkulationen oder auch schon die Bedienung von WordPress sind hingegen ein Graus. Es geht dabei weniger um das Schreiben an sich als um die kleinen Kniffe, die man täglich hundertfach anwendet: Texte markieren, Links kopieren, zwischen Browser-Tabs hin- und herspringen. Schwierig bis unmöglich mit dem Surface RT und seinem Internet Explorer 10.

Natürlich sind die neuen Wischgesten unter Windows RT gewöhnungsbedürftig. Sie wirken logisch, wenn man sich bereits nach wenigen Stunden an sie gewöhnt hat. Multitasking funktioniert gut, wenn nur zwei Apps geöffnet sind. Dann kann man sehr einfach über einen Wisch vom linken Bildrand aus zwischen den beiden Anwendungen hin- und herwechseln. Bei mehreren geöffneten Apps gelingt das nicht mehr so einfach.

Die versprochene Anzeige aller geöffneten Apps am linken Bildschirmrand gelang mir mit allen versuchten Bildschirmgesten nicht. Am Ende half mir ein Umweg: Eine App aus dem Rand "herausziehen", nicht loslassen und dann wieder zurückschieben, öffnet den Nachfolger der Taskleiste. Ebenfalls nicht leicht: eine offene Anwendung zu schließen. Das gelingt im Prinzip mit einem Wisch vom oberen Rand quer über den Bildschirm bis über den unteren Rand. In der Praxis funktionierte das in manchen Fällen aber einfach nicht.

Erstaunlich gutes Tippen auf dem Touch Cover

Microsoft legt einem nahe, Maus und Touchpad gar nicht mehr zu benutzen (obwohl beides möglich ist), ganz ohne kommt man allerdings nicht aus. Mir misslang jeglicher Versuch mit dem Touchscreen, Apps von der Startseite zu lösen und das Menü nach eigenem Gutdünken anzupassen. Erst mit einem Rechtsklick der zur Hilfe genommenen Maus (!) fand ich schließlich die notwendige Einstellung, um Tabs zu lösen und das Menü frei anzupassen.

Das Surface RT auf den Schoß zu nehmen und mit der optionalen Plastiktastatur Type Cover als Laptop zu benutzen, funktioniert nicht gut. Auf einer harten Oberfläche lässt es sich mit dem Type Cover wunderbar tippen, auf dem Schoß, biegt es sich durch und verschluckt einzelne Buchstaben. Auch wollte Windows RT das Type Cover nicht mehr erkennen, als ich es einmal im laufenden Betrieb abnahm und im Standby-Modus wieder anschloss.

Das überraschend harte Touch-Cover entpuppte sich hier erstaunlicherweise als zuverlässiger. Das ungewohnte Tippen auf dem Cover fühlte sich weniger intuitiv an, ging aber zumindest mir gerade auf dem Schoß schon nach kurzer Zeit erstaunlich leicht von der Hand. Achillesferse beider Tastaturtypen ist jeweils das klein bemessene und selten zuverlässige Touchpad. Scrollen mit dessen Hilfe ist nahezu unmöglich.

Warum nur? Warum?

Nur schwer nachvollziehbar ist für mich außerdem die neue Bedienung im Internet Explorer 10, der derart revolutionär daher kommt, dass er Tabbed Browsing abgeschafft hat. Statt dessen werden offene Tabs nun in einem Reigen von Mini-Vorschauen angezeigt. Das ist wirklich komfortabel, wenn man auf der Couch liegt und nur lesen möchte. Die Arbeit erschwert es, weil man immer zunächst die Tab-Auswahl mit einem Wisch vom oberen Bildschirmrand aufrufen muss und dann jedes Mal neu nach dem Haupttab (bei mir WordPress) sucht. Die Möglichkeit, Tabs anzuheften, wie das etwa im Firefox und Google Chrome möglich ist, ist eine Sache, die ich bei ständig geöffnetem Wordpress-, Mail- und Facebook-Tab nicht mehr missen möchte. Im IE 10 ist das offenbar nicht vorgesehen.

Warum nur hat man Tabbed Browsing zwingend abgeschafft? Was war so schlimm daran? Was spricht gegen eine Taskleiste? Und warum schafft man alles Mögliche ab, lässt aber diese unsägliche, unfertig wirkende Desktop-Darstellung im System? Warum sind die Systemprogramme nicht für die neue Kacheloptik optimiert und wirken so, als hätte man an ihnen überhaupt nichts geändert?Warum lässt sich ein Herzstück wie der Task Manager nur über den Umweg des Desktops aufrufen? Warum lässt sich der eingebaute Kickstand nur in einer Position aufstellen? Warum rendert der IE 10 so schlecht?

Ich bleibe einigermaßen ratlos zurück. Dass wir uns nicht falsch verstehen: Im Großen und Ganzen funktioniert das Surface RT. Es ist ein tolles Tablet mit kleinen Macken, mit denen man im Prinzip leben kann, die in der Summe aber die Sinnfrage stellen lassen: Was genau soll das eigentlich? Eine Tablet-Ultrabook-Kombi mit einem System, das für Tablets optimiert ist, eine Desktop-Darstellung auch gar nicht nötig hat, trotzdem aber nicht ohne diese auskommen mag. Ernsthaft mit dem Surface RT zu arbeiten, ist kaum möglich. Also doch ein Tablet?

Zu teuer, aber insgesamt empfehlenswert

Ja, ein Tablet, nichts mehr und nichts weniger. Ein ganz ordentliches sogar, das durchaus Spaß machen kann, wenn erst einmal alle Kinderkrankheiten beseitigt sind, der Store gefüllt und übersichtlicher gestaltet ist. Windows RT als das Windows Phone der Tablets – wenn das erst einmal reibungslos funktioniert und die Desktop-Pflicht für einige Apps wie Office wegfällt, kann das Surface eine echte Alternative zu iPad, Googles Nexus-Tablets und Amazons Kindle Fire sein.

Kann ich das Surface RT denn nun empfehlen? Überraschung: Ja, ich kann. Und ich würde gleichzeitig von einem Kauf derzeit abraten. Microsoft rüstet ständig Updates nach, die einige Kinderkrankheiten in der Tat zu beseitigen scheinen. Der Store könnte noch mit mehr Apps gefüllt werden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Lage Anfang kommenden Jahres schon viel besser aussieht - und dass die Preise noch ins Rutschen kommen. Es ist ein Tablet, kein Ultrabook. Deswegen und angesichts des Fertigungsgrads sind die derzeitigen Preise ab 479 Euro (32 GByte ohne Touchcover) gefühlt um 200 Euro zu hoch.

Auf die x86-Version des Surface mit dem "echten" Windows 8 Pro zu warten, bringt übrigens nichts. Das könnte zwar weniger Fehler bedeuten - besser damit arbeiten lassen wird sich aber nicht. Das verhindert die Konstruktion.


Surface 2 und Surface 2 Pro: Der Zune unter den Tablets

Ein Beitrag von Jan Tissler,  24.09.2013

Microsoft macht sicherlich eine Menge erfolgreicher Dinge, aber wie man ein Tablet baut, das ganz viele Menschen haben möchten, haben sie jetzt in über zehn Jahren nicht herausgefunden. Die nächste Version der Surface-Tablets macht da keine Ausnahme.

Windows als Hemmschuh für den Erfolg

Bei Tablets steckt Microsoft in einer ganz einfach erklärbaren Klemme: Sie haben nicht das passende Betriebssystem. Android funktioniert vom kleinen Smartphone bis zum Tablet und Apple hat sich bekanntlich entschieden, seinem Mobil-Betriebssystem iOS eine auf Tablets angepasste Variante zur Seite zu Stellen. Microsoft hat dem nichts entgegenzusetzen. Windows RT sollte das leisten, aber jenes Windows, das nur aussieht wie Windows, aber kein Windows ist, hat bislang nicht wirklich überzeugt.

So ist das Surface 2 (ohne "Pro") allein schon wegen seines Betriebssystems in Schwierigkeiten und soll damit gegen das weiterhin beliebte iPad und die preisgünstige Android-Konkurrenz im 10-Zoll-Segment bestehen. Nicht zuletzt fehlt Microsoft hier ganz klar ein Vertreter in der beliebten 7/8-Zoll-Variante.

Das Surface Pro wiederum spielt von Preis und Leistung her in einer Liga mit Ultrabooks, ist aber keines.

Gute Grundvoraussetzungen

Dabei hat Microsoft seine hauseigenen Tablets technisch gesehen durchaus ordentlich verbessert. Display, Rechenleistung, Akkulaufzeit – so ziemlich alles, was man bei einem Featurevergleich abhaken könnte, ließe sich hier abhaken. Auch das Zubehör und hier vor allem die Tastaturcover wurden überarbeitet und verbessert.

Unverändert bleibt aber das eingangs beschriebene Dilemma. Es erscheint mir persönlich höchst unwahrscheinlich, dass die bisherigen Leistungsdaten das Problem waren, die zu den eher schleppenden bis schlechten Verkäufen geführt haben. Es ist die Ratlosigkeit der Kunden, was ein Surface und ein Surface Pro denn nun sein soll.

Vor allem das Surface Pro erinnert an die zahllosen gefloppten Windows-Tablets der letzten Jahre. Die konnten kaum etwas besser als ein Laptop, funktionierten nicht gut als Tablet und waren dafür dann auch noch teurer (von hohem Gewicht und schlechten Akkulaufzeiten ganz zu schweigen).

Das Surface Pro 2 ist eigentlich gar nicht so schlecht

Das Surface Pro 2 ist dagegen auf jeden Fall ein Fortschritt, wenn man sich die technischen Daten anschaut. Aber konzeptionell zielt es auf das gleiche Niemandsland im Markt. Eigentlich sogar noch schlimmer: Ultrabooks haben inzwischen den Platz eingenommen, wenn es um besonders portable Geräte geht.

Insofern liegt der Vergleich mit Microsofts gescheitertem MP3-Player Zune sehr nahe. Hier hatte das Unternehmen trotz jahrelanger Bemühungen nie einen nennenswerten Marktanteil gewinnen können. Es gibt momentan keine Anzeichen dafür, dass es dem Surface anders ergeht.

Die technische Daten des Microsoft Surface 2

  • Betriebssystem: Windows RT 8.1 mit Microsoft Office 2013 RT
  • Maße 27,5 x 17,2 x 0,9 cm
  • Gewicht: 676 g
  • Speicher: 32 GB, 64 GB
  • Display: 10,6 Zoll ClearType Full HD Display (1.920 x 1.080p)
  • Prozessor: Nvidia Tegra 4 (T40) 1.7 GHz Quad Core
  • Drahtlos: Wi-Fi (802.11a/b/g/n), Bluetooth 4.0
  • Akku: bis zu 10 Stunden Videowiedergabe, 7 bis 15 Tage im Stand-by
  • Kameras: 3,5 Megapixel vorn, 5 Megapixel hinten
  • Anschlüsse: USB 3.0
  • Preise: 429 Euro (32 GB), 529 Euro (64 GB)

Die technische Daten des Microsoft Surface Pro 2

  • Betriebssystem: Windows 8.1 Pro mit einem Monat Office 365 gratis für Neukunden
  • Maße: 27,5 x 17,3 x 1,3 cm
  • Gewicht: 907 g
  • Speicher: 32 GB, 64 GB, 256 GB, 512 GB
  • Display: 10,6 Zoll ClearType Full HD Display (1.920 x 1.080p)
  • Prozessor: 4. Generation Intel Core i5-4200U (1,6 GHz mit Intel Turbo Boost bis zu 2,6 GHz) mit Intel HD Graphics 4400
  • Drahtlos: Wi-Fi (802.11a/b/g/n), Bluetooth 4.0
  • Akku: 42 Wh
  • Kamera: 720p HD
  • Anschlüsse: USB 3.0
  • Preise: von 879 Euro bis 1.779 Euro

Ein Tastatur-Cover ist übrigens nicht standardmäßig enthalten. Es kostet noch einmal mindestens 120 Euro extra. 


Surface Pro 3 im Test: Auch im dritten Versuch kein Fleischfisch

Ein Beitrag von Jürgen Vielmeier,  04.09.2014

Mit dem Surface Pro ist Microsoft ein starkes Stück Hardware gelungen. Einige Elemente der Benutzeroberfläche allerdings brachten uns im Test zur schieren Verzweiflung. Auch die dritte Version des eigenwilligen Ultrabook-Tablet-Hybriden schafft es im Praxistest nicht gänzlich zu überzeugen.

Meine Meinung zum Surface Pro 3

Einen Testbericht über ein Microsoft Surface kann man nur aus der Ich-Perspektive schreiben. Frühere Tests mit Surface-Modellen haben mir jeweils großen Ärger mit Windows-8-Freunden eingebracht. Wenn ich schrieb, dass die zweifelhafte Kombination zweier Welten auch auf einem Microsoft-eigenen Tablet nicht funktioniere, dann warf man mir vor, das System nicht verstanden zu haben. Das Konzept mit der Doppel-Oberfläche polarisiert, mich hat es auf die Seite der Gegner geschlagen.

Nun liegt mir bereits die dritte Generation des Surface Pro vor und die Kritiker behalten bis heute Recht: Ich kann mich damit immer noch nicht anfreunden. Das Surface Pro 3 ist in Bezug auf die Hardware wohl das best ausgestattete 12-Zoll-Tablet auf dem Markt: Intel Core i5, 4 GB RAM, 128 GB Flash-Speicher (auf Wunsch auch mehr), Full-HD-Display. Konkurrieren soll es aber nicht mit anderen Tablets, sondern laut einer aktuellen Microsoft-Werbung mit einem Ultrabook, genauer: dem MacBook Air. Eine Tastatur allerdings ist in dem 1.000 Euro teuren Surface Pro 3 nicht von Haus aus dabei. Das müsst ihr dazu bestellen. So viel zum Ultrabook.

Für ein Tablet wirklich nicht schlecht

Preislich ist das MacBook Air in gleicher Hardware-Ausstattung meinetwegen auch dann teurer, wenn man sich für das Surface Pro 3 einen Stylus und die andockbare Tastatur namens Type Cover noch dazu bestellt. Auf der biegsamen und doch harten Tastatur des Type Cover lässt sich inzwischen auch ganz ordentlich schreiben. Besser oder schneller als auf einem MacBook Air meinem Gefühl nach aber nicht.

Dass man den eingebauten Ständer Kickstand anders als in der ersten Version nun in einem beliebigen Winkel justieren kann, macht die Benutzung angenehmer. Sogar auf dem Schoß kann man das neue Surface Pro nun eine Weile benutzen. Negativ fällt hierbei allerdings das sehr stark spiegelnde Display auf. Auch die Gitternetzstruktur des Displays lässt sich deutlich erkennen, wenn man aus einem Winkel von etwa 30 Grad darauf guckt.

Mit einem Ultrabook nicht zu vergleichen

Das Schreiben auf dem Type Cover fühlt sich ungewohnt und stets so an, als würde man durch das Cover hindurch tippen. Dass die Tastatur beim Tippen nachgibt, verlängert die Schreibgeschwindigkeit. Klappt man das Display hoch, um das "Ultrabook" zu transportieren, schaltet das Hochklappen das Tablet in den Standby-Modus. Nach einigen Stunden ohne angeschlossenen Netzstecker schaltet es sich von selbst ab, kann aber - und das ist schön - in weniger als zehn Sekunden neu gestartet werden. Das Cover haftet nicht von selbst am Display.

Geht es um die Ultrabook-Experience, hält die äußere Hardware nicht ganz mit, auch wenn man dem Display zu Gute halten muss, erstaunlich schnell zu reagieren und dabei farbenfroh zu sein. Auch Touch macht für ein Ultrabook Sinn. Apple sollte hier meiner Meinung nach bei seinen Laptops langsam nachziehen.

Und dann wäre da die Software. Zurück zur Ich-Perspektive: Ich habe viele Jahre sowohl mit Mac OS X als auch mit Windows 7 gearbeitet. Man mag die Optik von Mac OS X auch in der neuesten Version mittlerweile etwas altmodisch finden, übersichtlich erscheint sie mir dennoch. Das neue Windows 8.1 sorgte dafür auf so manche Falte auf meiner Stirn.

Blauer Rahmen verfolgt mich auf Schritt und Tritt

Ich stelle das Surface Pro 3 auf meinen Schreibtisch, docke die Tastatur an und nehme das Gerät in Betrieb, gebe mein WLAN-Passwort ein und begebe mich auf die Suche nach dem Browser. Ich will mit dem Surface testweise arbeiten. Es begrüßt mich ein quietschebunter Startbildschirm. Aus irgendeinem Grund kann ich auf dem Bildschirm beim ersten Test den Touchscreen nicht benutzen (später hin und wieder schon) und Symbole nur mit einem Doppeltipp öffnen. Eine sonderbare Voreinstellung. Ich weiß, dass es auch anders gehen muss, finde aber in den Einstellungen auf Anhieb keine Möglichkeit, das zu ändern.

Kaum habe ich den Browser in der Kachel-Übersicht gefunden und geöffnet, wird jede Aktion von einem sonderbaren blauen Rahmen umschlossen. Der Rahmen ist offenbar Fokus und Autokorrektur in einem, umrahmt jedes Fenster, das ich antippe, jeden Buchstaben, den ich schreibe - und wirkt auf mich völlig deplatziert. Ich gehe in die Einstellungen des Browsers und versuche, ihn abzuschalten, finde aber keine Option dafür.

Der Internet Explorer öffnet sich bei meinem Test im Vollbild. Ich suche die Adresszeile, tippe wild auf dem Bildschirm herum, fahre mit der Maus in alle Ecken, öffne damit am unteren Rand aber nur die Taskleiste des Desktop-Modus, obwohl ich den Browser im Kachel-Modus geöffnet habe. Drei Punkte am unteren Bildschirmrand schließlich lassen die Leiste mit Browser-Kacheln und Adresszeile hochfahren.

Was genau erleichtert hier das Arbeiten?

Ein weiterer Klick auf die Punkte allerdings öffnet ein weiteres Kontextmenü, lässt die Leiste aber nicht wieder zurückfahren. Bei späteren Versuchen gelingt es mir auch bisweilen, Adresszeile und Tab-Vorschau zu öffnen, indem ich den Mauszeiger nach unten bewege. Manchmal erscheint allerdings nur die Adresszeile ohne die Möglichkeit, ein neues Tab zu öffnen, manchmal wiederum die Taskleiste.

Erst nachdem ich die ersten Sätze meines Textes im Browser eingetippt habe, merke ich, dass ich offenbar einen Fehler gemacht habe: Ich hätte den Browser im Desktop-Modus starten müssen. Meine Preisfrage an Microsoft ist allerdings: Warum macht das Surface das nicht gleich selbst? Die Kachel-Oberfläche ist für den Tablet-Modus gedacht, klar. Aber wenn ich das Gerät aufstelle und die Tastatur andocke, sollte klar sein, dass ich damit arbeiten will. Warum erscheint dann nicht automatisch der Desktop-Modus?

Eine Geschichte von zwei Internet Explorern

Für die Nutzer "altmodischerer" Systeme ungewohnt: Es gibt unter Windows 8 und Windows 8.1 zwei Internet Explorer: einen für die Kacheloberfläche mit Adresszeile und Tab-Vorschau unten, sowie einen für den Desktop-Modus mit Tabbed-Browsing und fummeliger Adresszeile oben. Beide haben nichts miteinander zu tun. Warum auch? Gespeicherte Passwörter oder Browserverläufe sind strikt voneinander getrennt. Hin und wieder allerdings leitet die Metro-Version des Browsers in die Desktop-Version um, weil sie Java- oder Flash-basierte Seiten nicht öffnen kann, die Desktop-Version auf dem gleichen System aber schon. Alles klar?

Microsoft wirbt damit, dass auf dem Surface Pro 3 ein vollwertiges Office laufe. Ich will das gleich mal ausprobieren und suche im Startmenü (der Metro-Oberfläche) nach Office. Öffne ich das Programm hier, werde ich wieder in den Desktop-Modus umgeleitet. Dann geht es endlich los, oder? "Vielen Dank für Ihr Interesse an Office", begrüßt mich das Programm. "Lassen Sie uns beginnen. Wollen Sie Office kaufen, aktivieren oder kostenlos testen?"

Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Vielleicht war es ein Anflug von Nostalgie, vielleicht wäre es einfach nur schön gewesen, wenn ein Unternehmen eine beworbene Eigenschaft ohne Umschweife gleich auf das System packt. Aber ich hatte aus irgendeinem Grund erwartet, bei einem (samt Tastatur) 1.100 Euro teuren Ultrabook/Tablet wäre das beworbene Office gleich mit dabei. Falsch gedacht. Ich klicke auf "Kostenlos testen" und werde auf eine Microsoft-Website weitergeleitet, wo mich - immer noch in wunderschönen blauen Rahmen eingefasst - der Werbetext "Jetzt kostenlos testen - für nur 10 Euro im Monat" begrüßt. Ist klar.

Dank Windows 8.1 sucht man die Einstellungen nicht mehr so lange, kann im Startmenü nun auch direkt nach etwas suchen. Der Store wurde aufgeräumt, der Desktop durch neue Funktionen wie die Einblendung der Taskleiste im Metro-Modus insgesamt gestärkt. Der Startknopf kehrte in den Desktop-Modus zurück und vereinfacht das Umschalten auf die Metro-Oberfläche. Windows 8.1 ist ein Schritt in die richtige Richtung, benutzerfreundlich ist das System in meinen Augen aber immer noch nicht. Und auf dem Surface zeigt sich das in meinen Augen besonders deutlich: Ich kann alles machen, muss mich aber alleine durch die beiden Welten kämpfen.

Spaß macht die Eingabe mit dem sehr filigranen Stylus, das Type Cover ist zumindest für gelegentliches Tippen ganz leidlich. Helligkeit und Farbtreue des Displays überzeugen, das starke Spiegeln und das deutlich erkennbare Gitternetzmuster wiederum trüben den Eindruck ein wenig. Auch dass ich zumindest manchmal den Touchscreen nur mit dem Stylus und nicht mit den Fingern benutzen und Apps nur mit einem Doppeltipp öffnen konnte, leuchtete mir nicht ein. Der Akku hielt bei mir im Test einen halben Arbeitstag durch.

Mit einem MacBook Air nicht zu vergleichen

Hervorzuheben ist die schnelle Reaktionsgeschwindigkeit des Geräts. Nachteilig, wenn auch zu verschmerzen, ist die fehlende Haftung des Type Covers am Gerät beim Transport. Die eigentlich sehr schön griffige und matte Aluminium-Rückseite des Surface Pro 3 wies leider schon nach wenigen Tagen der Benutzung deutliche Kratzer auf.

Meine Bedenken mit der Software und der Nutzerfreundlichkeit des Systems habe ich oben beschrieben. Jedem das, was er am liebsten mag. Nur eins lasse ich Microsoft nicht durchgehen: Das Surface Pro 3 mit dem MacBook Air zu vergleichen, ist ein schlechter Witz, weil es einfach nicht passt. Das Surface Pro 3 ist ein starkes Tablet, vielleicht das stärkste auf dem Markt, ist als Arbeits-Ultrabook aber bestenfalls in Ansätzen geeignet.

Wer sich für das Surface Pro 3 entscheidet, wird viel Geld investieren müssen: Die Preise liegen je nach Prozessortyp und Speicher zwischen 800 und 2.000 Euro und wer das Type Cover dazu will, legt noch einmal bis zu 130 Euro obendrauf.


Surface 3 LTE im Test: Das Surface, mit dem man unterwegs leichter online gehen kann

Ein Beitrag von Jürgen Kroder, 17.10.2015


Surface 3 4G/LTE (Bild: Microsoft)

Wer ein Windows-Tablet zum Arbeiten sucht, der ist mit einem Surface gut beraten. Dafür muss man aber nicht unbedingt zum neuen Top-Modell greifen. Auch das aufgepeppte Vorgänger-Modell stellt eine sehr gute Wahl dar. Warum? Weil es davon ein LTE-Modell gibt.

Eine Seltenheit: ein Surface mit integriertem LTE

Kürzlich stellte Microsoft sein Surface 4 Pro und das Surface Book vor. Mit beiden Modellen attackiert der Konzern aus Redmond ganz offensichtlich die Konkurrenzprodukte von Apple. Wenn man den ersten Presseberichten glauben mag, scheint Microsoft zwei erstklassige Geräte zu bringen, um am Thron des Mitbewerbers aus Cupertino zu rütteln.

Wer wie ich oft unterwegs ist, für den wirken Surface 4 Pro und Surface Book attraktiv. Trotzdem habe ich mich dagegen entschieden und mir kürzlich das Surface 3 mit LTE geholt. Ich denke, das stellt eine sehr gute Alternative dar.

Ein Surface 3 mit LTE? Das gibt es? Ja. Kurz vor der Enthüllung der neuen Surface-Devices brachte Microsoft fast still und heimlich eine neue Variante seines Surface 3 (nicht "Pro"!) heraus - eben mit einem integrierten 4G-Modul. Damit wird aus meiner Sicht ein großer Nachteil des dritten Windows-Tablets beseitigt: Nun kann man endlich unterwegs arbeiten, surfen und seine Cloud-Daten synchronisieren, ohne dass man auf Wifi angewiesen ist.

Veraltet? Nein! Darum ist das Surface 3 immer noch eine gute Wahl

Warum man nicht auf das Surface 4 Pro warten muss? Erstens, weil ich zum mobilen Arbeiten keine superschnelle High-End-Maschine benötige. Zweitens fallen die Preise für das Surface 4 Pro ziemlich gesalzen aus (zwischen 1.000 und 2.500 Euro) und drittens ist das Tablet noch nicht erhältlich. Und das geringere Gewicht des Surface 3 ist ebenfalls ein ausschlaggebender Faktor.

Zudem gefällt mir die kompakte Bauweise der dritten Generation. Mit seinen knapp 11 Zoll (10,8 Zoll, um genau zu sein) passt es sehr gut auf die kompakten Tische in Zügen und Flugzeugen. So bleibt links oder rechts sogar noch etwas Platz, um eine Maus einzusetzen.

Wobei ein derartiger „Nager“ eigentlich nicht benötigt wird. Einerseits funktioniert das Surface 3 wie ein typisches Tablet mit Touch-Eingabe. Wer möchte, kann zusätzlich noch den Surface Stift einsetzen. Zudem bietet das Type Cover neben den integrierten Tasten auch ein Touchpad.

Windows 10  an Bord

Im Gegensatz zum bisherigen Surface 3 bietet das neue 4G- bzw. LTE-Modell Windows 10 ab Werk. Man muss also kein Upgrade von Windows 8.1 durchführen, sondern legt gleich mit der neuen Betriebssystem-Version los. Damit hat Microsoft ein weiteres Manko ausgebügelt: Windows 8(.1) wurde von den Usern viel kritisiert und schaffte den Durchbruch nicht. Zu Recht, wie ich finde.

Windows 10 ist zwar aus meiner Sicht zwar auch noch nicht optimal und wirkt an einigen Stellen so, als wäre es weder Fisch noch Fleisch, doch es bedient sich deutlich besser als sein kruder Vorgänger. Und da Microsoft regelmäßig Updates nachschiebt, wird sich die Usability hoffentlich noch verbessern.

Stift und Tastatur benötigt

Damit das Surface – welches Modell auch immer – sein Potential ganz entfalten kann, benötigt man eine Tastatur, also das Type Cover, und den Stift. Nur so kann das Tablet wirklich als Notebook-Ersatz genutzt werden.

Am meisten hat es mir der Surface Pen angetan. Damit kann man nicht nur im „Paint“-Nachfolger Bilder zeichnen, sondern auch „OneNote“ perfekt bedienen. Mit einer Mischung aus Tastatur und schnellen Anmerkungen per Stift wird ein echter Schuh aus der Notizzettel-App. Mittlerweile ist sie mein meist genutztes Tool auf dem Surface.

LTE im Surface – taugt das was?

Die schnelle Antwort darauf: ja.

Wie von iPad & Co. gewohnt, bietet das Microsoft-Tablet einen kleinen Schacht, in die man seine Micro-SIM-Karte schiebt. Nach einem System-Update steht die Mobilfunk-Option zur Verfügung.

Über die Einstellungen kann man den Datenverkehr über LTE mit einem Klick aktivieren bzw. deaktivieren. In meinen Testläufen flutschten die Daten wie gewohnt flott durch die Leitung. Natürlich nur, wenn man eine entsprechende Netzverbindung hat, das versteht sich von selbst.

Reicht die Hardware aus?

Was manchen Tech-Freak stören mag: Die Hardware wirkt mit 64GB Speicher und 2GB RAM (Basismodell) bzw. 128GB und 4GB etwas schwachbrüstig.

Ja, Videoschnitt und 3D-Games machen damit sicherlich wenig Spaß. Aber lassen wir mal die Kirche im Dorf: Wer sich ein Surface kauft, hat derlei Anwendungen sicherlich nicht im Sinn. Stattdessen stehen Office-Anwendungen im Fokus – dafür reicht die Hardware-Ausstattung aus.

Surface 3 LTE: der Preis

Im Microsoft Store wird das Surface 3 LTE für 719 Euro (64GB Speicher, 2GB RAM) bzw. 839 Euro (128 GB / 4GB) angeboten. Dazu kommen noch die saftigen Kosten für das Type Cover (150 Euro). Summa summarum müsste man für ein voll ausgestattetes Surface 3 LTE knapp 1.000 Euro ausgeben. Wer allerdings im Internet nach Bundle-Angeboten Ausschau haltet, kann 100 Euro und mehr sparen.


Surface Pro 4: Was meint die Presse zur 4. Surface-Generation?

Ein Beitrag von Jürgen Kroder, 24.11.2015


Surface Pro 4 (Bild: Microsoft)

Stellt das  neue Windows-Tablet ein adäquater Ersatz für Notebooks dar? Was sind seine Vor- und Nachteile? Das sagt die internationale Presse zum Surface Pro 4.

Surface Pro 4 im Test

Nachdem die ersten Surface-Modelle als Ladenhüter galten, schien Microsoft mit den Surface 3 das Ruder herumreißen zu können, denn die Kritiker wurden zunehmend leiser. Mittlerweile ist die Stimmung ins Positive gekippt: Um das Surface Pro 4 (manchmal auch Surface 4 Pro geschrieben) entstand bereits vor der Veröffentlichung ein Hype.

Seit dem 12. November 2015 ist der Hybrid aus Tablet und Notebook in Deutschland erhältlich. Wird das neue Surface seinen Vorschusslorbeeren gerecht? Wir haben uns einige Testberichte durchgelesen und die Ergebnisse zusammengefasst.

Preise und Ausstattung: Das kostet das Surface Pro 4

Bevor wir zum Pressefeedback kommen, möchten wir zuerst noch eine Zusammenfassung liefern, was das Surface Pro 4 bietet und in welchen Varianten es angeboten wird. Hier gibt es große Unterschiede.

Das Einsteigermodell offeriert Microsoft in seinem Onlineshop für 999 Euro. Hierfür erhält man einen Intel Core m3 Prozessor, 4 GB RAM und 128 GB Speicher. Die Mitteklasse-Variante (UVP: 1.449 Euro) besitzt 8 GB RAM, 256 GB Speicher und wird von einem Intel Core i5 angetrieben.

Das Spitzenmodell des Surface Pro 4 punktet mit 512 GB Speicher, 16 GB RAM und einem Core i7 von Intel. Das lässt sich Microsoft fürstlichen bezahlen: Die S-Klasse des Mobilgerätes kostet 2.449 Euro.

Dazu sollte man noch 149 Euro für das Type Cover, also die Schutzhülle mit der integrierten Tastatur, einberechnen, denn ohne macht die 12,3 Zoll große Tablet wenig Sinn.

Bei allen Versionen liegt ein Surface Pen bei und Windows 10 ist vorinstalliert. Was allerdings bei allen Varianten fehlt: Das Surface Pro 4 bietet keinen SIM-Slot, somit muss die Verbindung ins Internet über WLAN oder Tethering erfolgen – eine LTE-Fassung wie beim Surface 3 gibt es leider nicht.

Das meint die Presse zum Surface Pro 4

„Ein Tablet zum Arbeiten, aber noch kein Laptop-Ersatz“ – das sagt „Curved" über das neue Microsoft-Gerät. Die Redaktion findet, dass es sich als Arbeitsgerät sehr gut schlägt, aber als Spielgerät zu teuer und zu schwer sei. Zudem rät man Surface Pro 3-Besitzern, sich den Kauf des 4er-Modells zu ersparen.

„Windowscentral“ kommt zum gleichen Fazit: Das Surface Pro 4 sei das bislang beste Surface, aber ein Umstieg vom Vorgänger zum neuen Platzhirschen würde sich nicht lohnen. Es werden unter anderem der hohe Preis und das nicht vorhandene LTE-Modul bemängelt.

In ein ähnliches Horn bläst „The Verge“: Das Windows-Tablet sei zwar sehr schnell, besäße eine gute Tastatur (also das neue Type Cover) und der verbesserte Pen überzeuge auch, trotzdem sei das Surface Pro 4 nicht „the computer for everyone“. Microsoft werde es laut dem Tester mit diesem Tablet nicht schaffen, die Menschen davon zu überzeugen, ihr Notebook in Rente zu schicken.

Dass das Surface Pro 4 kein echter Notebook-Ersatz sei, das streitet „Engadget“ ab. Ganz im Gegenteil: Das Onlinemagazin titelt sogar „Yes, it can really replace your laptop".

Ein iPad mit Windows!?

Auch „CNet“ klingt begeistert (Bewertung: 8.5 von zehn Punkten). Doch im Fazit meint die Fachredaktion etwas despektierlich, das Surface Pro 4 sei ein aufgemotztes iPad, mit dem man eben Windows-Software nutzen könne.

„Long live Surface“, meint die australische Ausgabe von „Gizmodo“. Auch hier erkennt man an, dass Microsoft von Generation zu Generation sein Windows-Tablet verbessert und somit einen fantastisches All-Round-Gerät geschaffen habe. Oder um es mit den Worten von „Chip.de" zu sagen: Das Surface Pro 4 sei die (O-Ton) „perfekte Mischung.

Fazit zum Surface Pro 4

Das Surface Pro 4 ist keine Revolution, sondern das Ergebnis einer mehrjährigen Evolution. Microsoft verbindet schnelle Hardware mit einer guten Software (Windows 10) und packt das in ein attraktives Kleid. Das rundum positive Bild wird hauptsächlich durch die gesalzenen Preise getrübt. Würde Microsoft hier weniger kräftig zulangen, wären die Reviews sicherlich noch besser ausgefallen.


Surface Book: Der ultimative Laptop - stimmt das?

Ein Beitrag von Jürgen Kroder, 18.02.2016


Surface Book (Bild: Microsoft)

Ist das Surface Book wirklich ein „MacBook Killer“? Oder entpuppen sich die großen Versprechungen von Microsoft als heiße Luft? Die Testergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache: Dieses Laptop begeistert nicht nur die Technik-Redaktionen. Warum, das fassen wir hier zusammen.

Das Surface Book ist "sexy"

Microsoft ist mit Windows und seinen Office-Programmen als erfolgreiches Software-Unternehmen fest in den Köpfen verankert. Beim Thema Hardware machte der Konzern aus Redmond in den letzten Jahren keinen so guten Eindruck. Angefangen über den iPod-Konkurrenten Zune über den ewigen Playstation-Rivalen Xbox bis hin zu den Lumia-Smartphones: Das sind alles Produkte, die der Konkurrenz hinterher hecheln oder gar floppten.

Doch die Zeiten, in denen Microsoft-Hardware als „unsexy“ galt, scheinen der Vergangenheit anzugehören. Zuerst punktete die Company vor ein paar Monaten mit dem neuen Surface Pro 4 bei der Fachpresse, denn sorgte die Ankündigung des Surface Book für großen Rummel – ebenfalls im positiven Sinne. Wie viel ist an der Lobhudelei dran? Wir haben uns einige Testberichte durchgelesen und das Presse-Echo zusammen gefasst.

Das steckt im Surface Book drin

Damit jeder im Bilde ist, was das Surface Book eigentlich für sein Geld bietet, sollten wir zuerst über die Hardware-Spezifikationen reden.

Das Surface Book wird in verschiedenen Varianten angeboten. Das Einsteigermodell startet bei einem UVP von 1.649 Euro, besitzt einen Core i5 Prozessor, 128 GB Speicher und 8 GB RAM. Wer mehr Speicherplatz, mehr Arbeitsspeicher und/oder mehr Power unter der Haube haben möchte, wird ordentlich zur Kasse gebeten. Das Ende der Fahnenstange liegt bei 2.919 Euro, wofür man im deutschen Microsoft Store ein Surface Book mit Intel Core i7, 16 GB RAM und 512 GB Speicher erhält.

Abseits dieser variablen und preislich unterschiedlichen Komponenten bieten die neuen Microsoft-Notebooks alle ein 13,5 Zoll großes Touch-Display, zwei Kameras (5MP Frontkamera und 8MP Back-Camera), zwei USB 3.0 Anschlüsse, einen Slot für SD-Karten, Bluetooth 4.0 LE und WiFi.

Wie beim Surface Pro 4 bietet Microsoft vorerst kein Modell mit integriertem LTE-Modul an. Das heißt, wer ins Web will, benötigt entweder WLAN oder geht übers Tethering ins Netz. Dafür ist Windows 10 Pro vorinstalliert und man erhält wie beim „normalen“ Surface einen Stift dazu.

Und die Tastatur muss nicht extra gekauft werden. Die ist durch einen speziellen Mechanismus abnehmenbar, wodurch das Surface Book dann zu einem großen Surface – also zu einem Tablet – wird. Wer das nicht möchte, kann das Keyboard auch komplett nach hinten wegdrehen.

Der beste Laptop aller Zeiten?

Microsoft preist sein 2-in-1-Gerät als „Der ultimative Laptop“ an. Um bei den Superlativen zu bleiben, schoss man in Redmond von Anfang an gegen die Konkurrenz aus Cupertino. Das heißt, man zog mit markanten Worten in die „Schlacht“: Das Surface Book soll zwei Mal schneller als ein vergleichbares MacBook sein, heißt es.

Stimmt diese Aussage? Nein. Das neue Microsoft-Notebook ist nicht doppelt so schnell wie der Mitbewerber mit dem Apfel-Logo, sondern bis zu drei Mal so schnell. Das fand die Redaktion von PCWorld.com in einem Test heraus.

Nicht nur in Sachen Speed tritt das Surface Book großspurig auf, auch beim Akku versprach Microsoft Spitzenwerte. Das heißt: Bis zu 12 Stunden soll die nicht wechselbare Batterie aushalten, bis sie wieder geladen werden muss. Ein Wert, den Golem.de bestätigtbei PCWelt.de hielt der Akku dagegen nur 7,5 Stunden durch. Watson.ch spricht von einer Laufzeit von einem Arbeitstag – also von rund acht Stunden -, Heise.de wiederrum von 14 Stunden. Am Ende kommt es auf die Tätigkeiten an, die man mit dem Power-Laptop ausführt.

Das brillante Display begeistert

Was in vielen Tests lobend hervorgehoben wird, ist das Display. Laut Chip.de setzt es neue Maßstäbe, da es sehr hell leuchtet. Auch Spiegel Online findet lobende Worte: „Beim Bildschirm hat Microsoft alles richtig gemacht“.

Das Seitenverhältnis fällt zwar ungewöhnlich aus (3:2 statt 16:9 oder 4:3), dadurch ergibt sich aber bei einer Auflösung von 3000x2000 Pixel eine große, hochaufgelöste Fläche.

Note 6 für Hobby-Bastler

Die inneren Werte scheinen also wirklich überzeugend zu sein – sofern man das Surface Book nicht selbst reparieren will. Die Profis von iFixit.com untersuchten, wie gut der Laptop auseinander genommen werden kann. Die Wertung fällt katastrophal aus: 1 von 10 Punkten, also umgerechnet die Schulnote 6, lautet das Ergebnis.

Das kommt deswegen zustande, weil die meisten Komponenten fest verklebt und verlötet sind. Nicht nur Hobby-Bastler sollten hier ihre Finger davon lassen. Lässt man diesen Aspekt, der wahrscheinlich die wenigsten Käufer interessieren dürfte, beiseite, so fällt das Urteil der meisten Tester durchweg positiv aus.

Surface Book im Test: das Fazit

ZDNet betitelt das Surface Book als „exzellentes Laptop“, Ars Technicaunterstreicht dasEndgadget.com denkt ebenfalls, der Hybrid aus dem Hause Microsoft sei wirklich das ultimative Notebook.

Das Fazit der Computer Bild fällt zwar weniger euphorisch aus, aber der Hardware-Redakteur lässt sich zu der Aussage hinreißen, dass das Surface Book in punkto Wertigkeit mit dem MacBook Pro mithalten kann. PCWelt.de meint, dass das neue Microsoft-Notebook sogar am MacBook Pro 13 vorbeizieht.

Unterm Strich kann man sagen, das Edel-Notebook aus Redmond wird seinem Hype gerecht und stellt ein erstklassiges Arbeitsgerät für den mobilen Einsatz dar. Dafür muss man allerdings ziemlich tief in den Geldbeutel greifen, was stellenweise sogar Apple-Fans blass werden lässt.


Luxus pur: Ein Surface im Porsche-Design

Ein Beitrag von Sven Wernicke, 07.06.2016

Luxus trifft auf Hightech und Performance: Gemeinsam mit Porsche Design entwarf Microsoft einen ganz besonderen 2-in-1-Laptop für anspruchsvolle Business-Anwender. Steckt hier ein neues Surface-Modell dahinter?


Porsche Convertible von Microsoft (Bild: Microsoft)

Ein neues Surface Book?

Erstmals auf der Computex 2016, der größten Handelsshow Asiens, zeigte sich der Hybride aus Tablet und Netbook. Das 13,3 Zoll große Display lässt sich um 360 Grad drehen, sodass sich die Tastatur auf der Rückseite des Geräts befindet oder gar als Ständer dient. Noch nicht ganz klar ist, ob sich die Tastatur womöglich komplett entfernen lässt, um ähnlich wie beim Surface Book ein großes Tablet ohne Keyboard entstehen zu lassen.

Ungewöhnlich mutet zweifelsohne die Optik des Convertibles an, die erstaunlich dezent ausgefallen ist. Doch der graue Look wirkt edel, wertig und keinesfalls übertrieben – ideal also für die produktive Arbeit und den Geschäftsalltag. Entworfen wurde das gute Stück von Porsche Design, die eigentliche Hardware stammt von einem nicht näher genannten Hersteller, der auf einen aktuellen Intel-Prozessor und modernste Technik setzt.

Es ist davon auszugehen, dass ähnliche Highend-Komponenten wie bei besagtem Surface Book verbaut werden, eventuell kommt sogar schon die neueste Intel-Chipgeneration zum Einsatz.

Porsche Design und Hightech

Spannend außerdem: Der mobile Computer befindet sich in einem Metall-Body, was die Robustheit und den „Schick“-Faktor weiter erhöht. Zudem existiert neben regulären USB-3.0-Anschlüssen auch ein USB-Typ-C-Port, der zugleich zum Aufladen des Akkus benötigt wird.

Ein Zeichenstift darf übrigens nicht fehlen. Mit dem Pen wird man die neuen Funktionen nutzen können, die Windows Ink mitbringt. Das heißt: Mehr Komfort beim Verwenden des Edge-Browsers, beim Schreiben von Notizen oder beim Zeichnen.

Eingeführt werden die Neuerungen mit dem Anniversary Update von Windows 10, das für den Sommer erwartet wird und bei diesem Laptop gleich vorinstalliert ist. Unterstützt wird wohl auch Windows Hello 2.0, also die verbesserte Gesichtserkennung zum Login bzw. zur Authentifizierung.

Hoher Preis

Was wird das Porsche-Device von Microsoft kosten? Das ist leider noch nicht bekannt, da wohl mit der Veröffentlichung des 2-in-1-Systems erst im Winter 2016 zu rechnen ist.

Man kann davon ausgehen dass der Microsoft-Porsche-Computer nicht gerade günstig ausfällt, was allerdings nicht nur an dem Namen des renommierten Autoherstellers liegen dürfte, sondern auch an Verarbeitung und den Komponenten. 2.000 Euro und mehr sind bei bester Ausstattung nicht unwahrscheinlich. 


Zubehör für die Surface-Laptops

Wie erwähnt, besitzen alle Surface-Modelle einen USB-Anschluss sowie einen kleinen Schacht für eine microSD-Karte. Wer allerdings mehrere USB-Geräte benutzen oder Fotos von einer SD-Karte laden möchte, schaut in die Röhre. Abhilfe schafft hier das passende Zubehör, zum Beispiel der Bidul & Co. S-Hub 4-in-1. Hierbei handelt es sich um eine schlanke Mischung aus USB-Hub und Speicherkarten-Adapter.

Zudem bietet Microsoft in seinem Onlineshop recht teure Dockingstations an, damit sich die Surface-Modelle ähnlich wie ein Desktop-PC nutzen lassen.

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