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Smartphones

iPhone / Bild: Pixabay
iPhone / Bild: Pixabay

Der Absatz von Smartphones boomt und boomt und boomt

Und es scheint kein Ende in Sicht zu sein. Seit 2013 werden jährlich weltweit über eine Milliarde neuer Smartphones verkauft. Von Jahr zu Jahr steigen die Absatzzahlen. Laut Hochrechnungen soll um das Jahr 2019 herum die Zwei-Milliarden-Grenze gestreift werden. 

Vom Communicator zum iPhone

Der Smartphone-Boom wurde im Jahr 2007 mit dem ersten iPhone losgetreten. Oft wird die Firma aus Cupertino als Erfinder der Smartphones betitelt, was so aber nicht stimmt. Bereits in den 1990er-Jahren erschienen die ersten Mobiltelefone, die weit mehr als die etablierten Standard-Geräte konnten. Bekannte Modelle waren damals der Simon Personal Communicator von IBM und die Communicator-Serie von Nokia.

Später feierte unter anderem die Firma RIM mit ihren Blackberry-Modellen große Erfolge. Doch nach ein paar sehr erfolgreichen Jahren verblasste dieser Stern.

Gestern Symbian und Blackberry, heute iOS und Android

Anfangs setzte sich Symbian als Betriebssystem für Smartphones durch, später folgten unter anderem Palm OS und Blackberry OS. Durch das iPhone kam mit iOS ein starker Mitbewerber auf den Markt, darauf folgten Android und Windows Phone 7. Heutzutage basieren die meisten Mobiltelefone auf Android (Google) und iOS (Apple), zudem versucht Microsoft weiterhin Windows als Handy-Betriebssystem zu etablieren.

Apple gegen den Rest der Welt

Auch wenn das iPhone fast schon als Synonym für Smartphones steht, so gibt es auf dem Markt zahlreiche Konkurrenten. Zum Beispiel sind die Samsung Galaxy- und Google Nexus-Serie seit einigen Jahren sehr beliebt und erfolgreich, auch die Handy-Modelle von Sony, HTC, Huawei oder Xiaomi erfreuen sich großer Beliebtheit. Hierbei handelt es sich meistens um Android-Smartphones.

Zudem versuchen junge Firmen wie beispielsweise COMET oder etablierte Player wie Doro mit neuen, ungewöhnlichen Ansätzen die Käufer auf ihre Seite zu ziehen.

Computer in der Hosentasche

Der Erfolg der Smartphones ist leicht zu erklären: Die mobilen Devices bieten einen schnellen und einfachen Zugriff auf das Internet und vernetzte Anwendungen (Apps). Durch die leistungsfähige Hardware punkten Smartphones mit Funktionen, die man früher nur von Computern kannte.

Mails checken, Informationen im Web recherchieren, Texte lesen, Videos schauen, mit Freunden und Geschäftspartnern chatten, Zugverbindungen heraussuchen, Hotels buchen oder mal ein Game spielen: Die Mobiltelefone der neuen Generation können fast alles, was der moderne Menschen zur Kommunikation, zum Arbeiten, zum Austausch und zur Zerstreuung benötigt.

Mittlerweile wird aber die Hosentasche als Aufbewahrungsort immer unattraktiver. Denn sogenannte Phablets, XL-Smartphones, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Kreatives Zubehör

Der Smartphone-Boom sorgt auch für ein florierendes Geschäft rum um die smarten Begleiter. Einerseits erscheinen jeden Monat tausende neuer Apps, welche unser Leben durch mehr Effizienz oder Spaß bereichern sollen.

Andererseits gibt es einen gigantischen Markt an Smartphone-Zubehör. Angefangen von ungewöhnlichen Smartphone-Hüllen über Erweiterungen zum Fiebermessen bis hin zum Mobiltelefon zum Selberbauen: Der Ideenreichtum der Erfinder und Hersteller scheint kaum Grenzen zu kennen. 

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