Apple Watch: Modelle, Zubehör und mehr

Apple Watch (Bild: Pixabay.de)
Apple Watch (Bild: Pixabay.de)

Auch wenn es manch einer glauben mag: Nein, Apple hat die Geräteklasse der Smartwatches nicht erfunden. Aber der US-amerikanische Konzern schaffte es mit seiner Apple Watch dem Markt einen Push zu geben und ihn ins Rollen zu bringen. Und das, obwohl die smarte Uhr mit dem Apfel-Logo einiges an Kritik einstecken muss.

Historie

Schon einige Zeit bevor die Apple Watch offiziell am 9. September 2014 vorgestellt wurde, war es klar, dass Apple an einer Smartwatch arbeitet. Diese wurde von der Presse auf den Namen iWatch getauft, da dies nach iPhone und iPad als logisch erschien. Dazu kam es aber nicht, da der Uhren-Hersteller Swatch die ähnlich klingende Marke iSwatch besitzt.

Die Apple Watch kann seit Ende April 2015 gekauft werden. Bislang gibt es nur eine Generation, für 2016 wird ein neues Modell erwartet.

Technik

Die Apple Watch kann wie viele Smartwatches ihr volles Potential nur in Zusammenarbeit mit einem Smartphone entfalten – wobei sich die Kompatibilität nur auf iPhone 5 oder höher beschränkt. Über den Bluetooth-LE-Standard verbindet sich die Apple Watch mit dem iPhone, um zum Beispiel empfangene Mails oder Nachrichten abzurufen oder um auf den GPS-Empfänger zurück zu greifen.

Nichtsdestotrotz besitzt die „intelligente“ Uhr einige Sensoren. Zum Beispiel nutzen Fitness- und Sport-Apps die Bewegungs- und Herzfrequenz-Sensoren. Die Bedienung der Smartwatch erfolgt über eine Mischung aus Touch-Gesten, über Spracheingabe sowie über die Krone auf der rechten Seite.

Dank NFC soll man mit der Apple Watch bezahlen können. Die speziell programmierten Apple Watch Apps werden auf dem 8 GB großen Speicher abgelegt. Der Akku bietet rund 200 mAh und hält in der Regel zwischen 18 und 20 Stunden durch.

Versionen und Preise

Apple bietet seine erste Smartwatch-Generation in zwei Größen (38mm und 42mm) und in jeweils drei Varianten an: Das Fitness-Modell namens Apple Watch Sport besteht aus gehärtetem Glas und einem Alu-Gehäuse, das „normale“ Modell mit Saphirglas und Edelstahl-Gehäuse. Die edle Apple Watch Edition bietet Saphirglas und 18-karätiges Gold.

Jede Variante kann mit unterschiedlich farbigen Gehäusen und Armbänder gekauft werden. Die Armbänder werden – ja nach Apple Watch-Modell – in verschiedenen Materialien angeboten. Hierdurch ergibt sich eine große Varianz, die sich im Preis niederschlägt.

Das günstigste Modell, die Apple Watch Sport 38mm mit Fluorelastomer-Armband, kostet zirka 400 Euro. Die Apple Watch Edition mit einem 18-Karat Armband in gelb- oder rosègold schlägt mit 18.000 Euro zu Buche.

Kritik

In der Presse und den Konsumenten steht die Apple Watch immer wieder in der Kritik: Die kurze Akkulaufzeit verbunden mit den hohen Preisen sowie die gewöhnungsbedürftigen Bedienung sorgen für negatives Feeback. Der Journalist Richard Gutjahr verlieh der Smartwach sogar den unschönen Spitznamen „Apple Quatsch“.

Unser Autor Jan Tissler redet eher vom „Apple Watch Missverständnis“: Aus seiner Sicht handelt es sich bei der Smartwatch nicht nur um eine teure technischer Spielerei, sondern um ein Luxus-Accessoire und Statussymbol.

Zubehör und veredelte Apple Watch Varianten

Kaum war die Apple Watch enthüllt worden, schon sprangen die Zubehör-Hersteller auf diesen Zug auf. Dazu gehörten unter anderem Armbänder mit Zusatzakkus (Reserve Strap und Wipowerband) oder die Kette Steelconnect. Zudem soll mit dem „maskulinen“ Case namens Lunatik Epic die Uhr geschützt werden.

Auch die Manufakturen witterten ein großes Geschäft: Die Lux Watch – eine mit Gold, Platin und Diamanten veredelte Apple Watch – kostete bis zu 75.000 Dollar, der Designer Yvan Arpa nahm sogar über 80.000 Dollar.

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