18.07.08 13:37

, von Dominik Tschopp

Zeitbudget (II): Das Zeitbudget überprüfen

Nach dem Erstellen des Zeitbudgets geht es in einem zweiten Schritt darum, das eigene Verhalten an der Vorgabe zu orientieren. Dazu überprüft man regelmäßig, wie man seine Zeit eingesetzt hat, und vergleicht die Ergebnisse mit der Planung. Wir stellen dafür drei Möglichkeiten vor.

Zu Teil 1 dieses Artikels

LifeBalance

Am Anfang der Applikation LifeBalance steht ein Outliner. In ihm werden verschiedenen Lebensbereichen Ziele und diesen schließlich einzelne Maßnahmen zugeordnet ("Outline"). Letztere erscheinen auf einer Aufgabenliste ("To Do List"), der Priorität nach geordnet. Um diese Rangfolge zu ermitteln, wird für jede Aufgabe angegeben, wie wichtig sie für das Erreichen des übergeordneten Ziels ist.

Wichtigere Aufgaben erscheinen also zuoberst in der Liste. In einem weiteren Bereich kann man angeben, wie man seine Zeit auf die Lebensbereiche verteilen möchte ("Balance"). Gleich daneben wird in Form eines Kuchendiagramms (siehe Screenshot) angezeigt, wie man seine Zeit bisher eingesetzt hat. Auf einen Blick stellt man dabei fest, ob man seinen Vorgaben nahe kommt oder nicht. In letzterem Fall kann man auf Wunsch Maßnahmen aus bisher vernachlässigten Bereichen in der Prioritätenliste nach oben wandern lassen.

LifeBalance

LifeBalance (Screenshot: www.llamagraphics.com)

LifeBalance gibt es für Windows (XP/Vista), Mac OS X (ab 10.3.9) und auch Palm OS (ab 3.0). Testversionen für 30 Tage können auf der Webseite des Herstellers runtergeladen werden. Danach wird ein happiger Betrag von rund 80 (Windows, Mac) oder 40 Dollar (Palm) fällig.

Tabelle

Wer die hohen Kosten einer speziellen Applikation scheut, kann seine Budgetvorgaben auch ganz einfach mit einer Tabelle überprüfen. Gina Trapani hat auf Lifehacker aufgezeigt, wie man sich eine Art persönlichen Stundenplan ("Timemap") erstellt. Ihre (oder eine eigene) Vorlage kann man nicht nur dazu nutzen, ein Zeitbudget zu erstellen, sondern gleichzeitig auch, um dieses zu überprüfen. Für jede Woche füllt man das Raster neu aus. Am Ende der Woche wird das Ergebnis der Vorlage gegenübergestellt.

Zeiterfassung

Tools zur Zeiterfassung wie beispielsweise Mite (hier unser Test der ersten Version) eignen sich hervorragend, um die eigene Arbeit in Rechnung zu stellen. Mit ihnen kann man aber auch das eigene Zeitverhalten analysieren. Um einen groben Überblick zu erhalten, füge ich dazu eine zusätzliche Ebene ein: Die verschiedenen Lebensbereiche erfasse ich als "Projekt", das eigentliche Projekt erst als "Aufgabe". Dabei verliere ich zwar an Detailgrad, die Auswertung gliedert meine Aktivitäten dafür nach den eingegebenen Lebensbereichen. Die Ergebnisse lassen sich dann bestens mit dem Zeitbudget vergleichen.

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