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26.07.12

Social Media & Produktivität: Die Top 8 Risiken von Social Media

Wer mit Social Media vernünftig arbeiten will, sollte auch die Negativ-Seiten beachten. 8 Hinweise und Denkanstösse.

Zu Social Media gehören offenbar nervige Anfragen, ablenkende Aufmerksamkeitsheischer oder auch die Angst vor dem Reputations-Verlust. Social Media nur in den Himmel zu heben, bringt nichts: Um es als effizientes Arbeitstool einzusetzen, muss man auch die negativen Seiten kennen.

Hier die Top 8 der Risiken von Social Media.

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    1. Gruppenzwang und Schwanzvergleiche: Weil alle davon reden, fühlt man sich genötigt oder lässt sich einreden, unbedingt auch mitzumachen – und zwar irgendwie, Hauptsache dabei. Qualität oder das strukturierte Überlegen, welches Tool man denn nun braucht, bleibt oft auf der Strecke.
    2. Always on: Soziale Netzwerke und mobile Technologien suggerieren uns, nichts verpassen zu dürfen. Hier noch ein Tool, da die neuste App. Mitarbeiter laufen Gefahr, sich zu verzetteln oder sich bei dem Versuch, allzeit bereit zu stehen, bis zum Burnout aufzureiben.
    3. Imageverlust: Im Netz verschwimmen die Grenzen zwischen öffentlich und privat, zwischen Authentizität und Selbstdarstellung immer mehr. Unternehmen wandeln da auf einem schmalen Grat zwischen Offenheit und professioneller Distanz.
    4. Streisand-Effekt: Im Netz verbreiten sich schlechte Nachrichten wie ein Lauffeuer und der Ruf ist schneller ruiniert, als man schauen kann. Das perfide: Der Versuch, das kontrollieren zu wollen, führt zu einer noch schnelleren Verbreitung.
    5. Daten- und Ideenklau: Ob zu offenherzige Mitarbeiter oder Hackerangriffe – Unternehmen laufen Gefahr, dass im Internet Betriebsgeheimnisse offensichtlich gemacht werden.
    6. Überwachung: Gesichtserkennung, an Unternehmen übertragene Standortdaten, verdeckte Ermittler bei Facebook, Staatstrojaner: Wie gehen wir mit solchen Gefahren um?
    7. Manipulation: Als gläserner Mensch, der sich mit ähnlich denkenden Freunden umgibt und seine gesammelten Lebensgewohnheiten ins Netz stellt, werden wir auch durchschaubar. Zum Beispiel gibt es Software, die die Wechselwilligkeit von Mitarbeitern berechnet und daraus Profile erechnen kann. Das macht uns berechen- und manipulierbarer.
    8. Wahrsagerei: Algorhithmen, Konversionsraten und Statistiken gaukeln eine falsche Berechenbarkeit der Zukuft vor, indem sie versuchen Menschen und den Zufall vorauszuberechnen. Das aber muss zwangsläufig scheitern.

    Bild: Bobbie Johnson bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)

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