<< Themensammlung Organisieren

01.09.14Leser-Kommentare

Wie Du hypereffizient wirst: Die 18 besten Tipps

Wie wird man hypereffizient? Indem man sich besser organisiert - und das in allen Bereichen: nicht nur bei Arbeit und Technik, sondern auch beim Essen oder der Kleiderwahl. Die besten Tipps dazu.

Katie Brady bei flickr.com (CC BY 2.0)Unsere Gesellschaft will immer weiter, immer mehr, immer schneller. Wir müssen und wollen hypereffizient werden. Das muss weder schlecht noch in jedem Fall stressig sein: Es macht ja auch bis zu einem gewissen Grad Spaß, sich selbst zu beweisen, dass man mithalten kann.

Hypereffizienz - je einfacher, desto besser

Doch wie geht das nun mit der Hypereffizienz? Alles noch schneller erledigen, noch mehr Stress und Hektik? Das muss gar nicht sein: Die amerikanische Unternehmerin Anna Vital hat da ganz einfache Lösungen - und diese in eine übersichtliche Grafik gepackt.

Das Erstaunliche an ihrer Übersicht ist, dass sie alle Bereiche abdeckt, auch solche wie Mode oder Essen, an die wir vielleicht sonst nicht gedacht hätten, die aber ebenfalls zu unserem Leben gehören. Das Verblüffende ist die Einfachheit der Aussagen. Manche Aussagen stehen auch glatt konträr zu dem, was man sonst über Zeitmanagement hört - etwa »Tue die einfachsten Dinge zuerst.« Andere sind schlicht ein wenig frech: »Wenn Du eine E-Mail nicht verstehst, dann antworte nicht.«

Und es zeigt sich: Man muss es sich gar nicht immer so kompliziert machen, wie man glaubt. »Simplify your life« ist auch Anna Vitals Motto.

Die 18 besten Tipps zur Hypereffizienz

Ich habe für Euch die besten von Vitals Tipps herausgesucht:

     

  1. Wenn Du nicht verstehst, was die E-Mail fragt, dann antworte nicht.
  2. Schalte die Nachrichten aus. Die meiste Zeit über passiert nichts Wichtiges.
  3. Wähle einen bestimmten Kleidungstyp und bleibe dabei. So vermeidest Du triviale Entscheidungen wie die, was Du anziehen sollst.
  4. Schmeiße weg, was Du nicht brauchst.
  5. Visualisiere Deine Ziele.
  6. Fange an, bevor Du Dich bereit dafür fühlst. So vermeidest Du das Henne-Ei-Problem.
  7. Wenn Du eine Blockade hast, mache eine MindMap.
  8. Treibe Sport, um Ängste abzubauen.
  9. Schlafe ausreichend.
  10. Mache die einfachsten Dinge zuerst.
  11. Gehe nur zu Meetings, die Entscheidungen hervorbringen.
  12. Lerne: Besser eine Sache zu Ende bringen, als sie perfekt zu machen.
  13. Bringe Routine in Deine Ernährung.
  14. Iss gesund!
  15. Fokussiere auf die wichtigen Dinge statt auf die dringenden.
  16. Entscheide, was dabei herauskommen soll, bevor Du anfängst.
  17. Lerne Dinge zu ignorieren. Du musst nicht auf alles antworten.
  18. Fang einfach an, denn mit dem Entwurf lässt es sich besser arbeiten als mit der leeren Seite.

 

Bild: Katie Brady bei flickr.com (CC BY 2.0)

Kommentare

  • Charly Suter

    07.09.14 (14:11:13)

    Über die “Tue die einfachsten Dinge zuerst.”-Regel war ich auch zuerst überrascht. Meistens wird einem ja von Experten wie Steve Pavlina genau das Gegenteil empfohlen. Aber vielleicht kommt es hierbei auch darauf an, was man als die “einfachsten Dinge” definiert. Für viele Leute bedeutet das, Mails und Social Media Accounts checken. Das sind Dinge, die zwar (eventuell) abgearbeitet werden müssen, aber nicht unbedingt produktiv sind (und dazu ermutigen, mehr Zeit zu verschwenden als notwendig). Würde man sich hingegen auf die einfachste produktive Tätigkeit konzentrieren, sähe der Morgen vielleicht schon ganz anders aus: Man würde gleich morgens produktiv sein (was die Motivation fördert), würde sich aber nicht mit schwierigen Projekten überfordern. Oft braucht das Gehirn ja auch ein bisschen Anlaufzeit, weswegen schwierige Tasks oft im weiteren Verlauf des Tages besser gelöst werden können.

  • Tim

    09.09.14 (14:45:33)

    Mir hilft es morgens die ersten zwei Stunden an meinen Sachen zu arbeiten, von 6 bis 8 Uhr, in der ersten halben Stunde meist Aufgaben zum Aufwärmen. Dann noch 1,5 h schwere Kost. Und dann bin ich für andere zu sprechen.

  • Nathi

    14.09.14 (12:04:46)

    Was genau ist mit "Fange an, bevor Du Dich bereit dafür fühlst. So vermeidest Du das Henne-Ei-Problem." gemeint? Ich bin nicht sicher ob ich das richtig verstehe und kann diesen Satz nicht recht einordnen. Könntest du das ein wenig lonkretisieren? Thx & LG, Nathi

  • Nathi

    25.09.14 (11:06:26)

    Hi, Leider hat es hier bisher noch keine Antwort auf meine Frage gegeben, aber glücklicherweise hat sich Thomas Mangold in seinem Podcast diesem Thema gewidmet: http://selbst-management.biz/8-gruende-warum-du-starten-solltest-bevor-du-dich-bereit-fuehlst/ Lieben Gruß, Nathi

  • Frl. Rottenmeier

    09.12.14 (15:18:03)

    Wo bleibt der Spaß am Leben? Einfach mal etwas tun was nicht auf der ToDo-Liste steht. Einfach mal unproduktiv sein. Schlagworte wie Hypereffizienz machen mir persönlich Angst. Wenn ich dann noch von Leuten lese die stolz posten auf welche Zeit-/Effizienzfresser sie verzichten, dann bin ich froh wenn ich während der Arbeitszeit einfach mal aus dem Fenster schaue und die Wolken/Vögel beobachte, auf dem Heimweg mit dem Bus ein triviales Buch lese oder am Handy daddel, das Abendessen bei einem Film oder einer Serie auf der Couch einnehme, ganz bewusst auch mal böse Lebensmittel esse, mich mit Freunden treffe um sinnlose Dinge zu tun und auch mal einen Tag lang unmotiviert im Büro abhänge. All diese verteufelten Effizienzfresser sorgen dafür dass ich im Gros motiviert und engagiert bin, schnell und trotzdem effektiv meine Aufgaben erledige, für meine Arbeit gelobt werde und dabei auch rechts und links neues Wissen aufsauge und nebenbei eine echte Freizeit habe.

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer