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08.10.07

Die Umwelt schonen - und Geld dabei sparen

Computer sind Stromfresser und belasten dadurch die Umwelt. Mit ein paar einfachen Massnahmen lässt sich aber bereits was tun - nicht nur für die Natur, sondern auch für den eigenen Geldbeutel.

Der Programmierer Jeff Atwood hat gemessen, dass der Dauerbetrieb seines Servers jährlich 200 Dollar verschlingt. Er schlägt daher verschiedene Möglichkeiten vor, um die Betriebskosten zu senken. Eine weitere, umfangreichere Liste zum Thema hat Tim Fehlman zusammengestellt. Seine Empfehlungen lassen sich auf zwei Grundregeln verdichten:

  • Abschalten, was nicht gebraucht wird
  • Energieeffiziente Systeme verwenden

Einige Energiespar-Optionen können direkt im Betriebssystem verwaltet werden. Damit lassen sich Bildschirm, Festplatte und andere Systemkomponenten bei Inaktivität automatisch ausschalten. Im Internet finden sich Anleitungen dazu, etwa für Windows XP, Vista oder Mac OS X 10.4. Ganz so bequem geht es leider nicht immer. Beim Einsetzen neuer Hardware muss schon mal der Schraubenzieher gezückt werden.

Einige Tipps geben die Autoren im Bereich Grafik. Beide empfehlen LCD-Displays, da diese weniger Strom verbrauchen als die herkömmlichen CRT-Bildschirme. Tim Fehlman deaktiviert seinen Bildschirmschoner, da dieser nur unnötig Ressourcen verbraucht, wenn sich der Bildschirm automatisch ausschaltet. Jeff Atwood verwendet keine High-End-Videokarten, da diese schon im Normalverbrauch viel Energie verzerren. Ähnlich argumentiert ZDNet mit der Abschaltung der Aero-Oberfläche unter Windows Vista, die viele Ressourcen benötigt.

Ein lustiger Vorstoß in diesem Zusammenhang übrigens: Das Projekt Blackle. Es handelt sich dabei um eine Google-Version mit schwarzem Hintergrund. Da Monitore beim Darstellen von schwarz (im Gegensatz zu weiß) weniger Energie verbrauchen sollen, spare man damit bei jeder Google- bzw. Blackle-Suche Strom.

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