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01.11.07

Tipp für den Umzug: Bananenkisten statt Umzugskartons

Wenn ein Umzug ansteht, kaufen viele ihre Umzugskartons im Baumarkt. Muss nicht sein. Die legendären "Bananenkisten" sind die kostenlose und bessere Lösung.

Ich habe es gerade hinter mir: Das Packen und Schleppen meiner Habseligkeiten in Umzugskartons und Paketklebeband. Und obwohl ich all die klugen Ratschläge beherzigt habe ("Nur bis zum unteren Drittel mit Büchern und CDs beladen, oben mit Kleidung und Bettwäsche auffüllen"), ist es mir nicht gelungen, Kisten zu packen, die noch angenehm tragbar gewesen wären. Entweder habe ich zuviele Bücher oder zuwenig Klamotten.

Die einzigen beiden Kisten, die wir beschwingt die Treppen hinab- und hinaufbekamen, waren die, auf denen "Lucy's Premium Bananas Deluxe 1 A" (oder so ähnlich) stand.

Die legendären "Bananenkisten", in denen oft genug Orangen oder Kiwis transportiert wurden, eignen sich nach meiner Erfahrung immer noch am besten zum Umziehen. Man kann sie komplett mit Büchern bepacken und trotzdem noch heben, man kann sie prima polstern, um Geschirr unbeschadet zu verpacken, und man kann sie bestens und flexibler als die großen Umzugskartons stapeln.

Und kostenlos sind sie auch noch: Einfach mal beim nächsten Supermarkt an der Kasse oder beim Filialleiter fragen. Entweder haben die gleich welche zum Mitnehmen parat oder man muss mal früh aufstehen und sich kurz vor oder nach Ladenöffnung die gerade ausgepackten Kisten abholen. Probleme hatte ich dabei nie, weder bei den kleinen Tante-Emma-Läden noch bei den großen Discountern.

Und noch ein Trick, der Zeit und Nerven spart, wenn man zwischen all den Kartons in der neuen Wohnung steht:

Ein, zwei Kisten für die allerwichtigsten Dinge reservieren und deutlich beschriften: Putzmittel und Lappen für die neue Wohnung, eine Rolle Klopapier, die Schraubenzieher, Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen, Lampenfassungen oder Arbeitsleuchten und ein paar Dosen Linsensuppe oder die Telefonnummer eines Pizzaservices am neuen Ort. Damit kann man sich schnell die "Minimalumgebung" schaffen, in der es dann ans Auspacken geht.

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