18.03.11 06:22

, von Thomas Mauch

Stress: Hürden auf dem Weg zur Musse

Das Wochenende bietet Zeit für Musse - Eigenzeit, wie es die Wissenschaftsforscherin Helga Novotny nennt.

Trotzdem gelingt es uns nicht immer, zur Ruhe zu kommen. Obwohl wir und unser Hirn diese Zeit benötigen, um gesund, kreativ und auch produktiv zu bleiben. Die Zeitschrift «Das Gehirn» der Schweizerischen Hirnliga setzt sich mit dem Thema Stress auseinander und nennt einige Hürden, mit denen wir uns eben diese Eigenzeit verbauen. Zwei Gedanken daraus:

Wir neigen dazu, Freizeit dem Nützlichkeitsdenken zu unterwerfen: Power Yoga über Mittag, Aerobic nach Feierabend, Wellness am Wochenende. Dabei lautete die ursprüngliche Bedeutung von Musse «Fernsein von Geschäften oder Abhaltungen.»

Wir setzen uns einem Erwartungsdruck aus, mit dem wir uns selbst den Weg zum Genuss der freien Zeit verstellen. Das Nichtstun gilt als unproduktiv und öde. Jene wiederum, die keiner produktiven Arbeit nachgehen können, müssen sich in einer Leistungsgesellschaft fast zwangsläufig schlecht fühlen.

In diesem Sinne: Beine hoch und schönes Wochenende!

© 2015 förderland
RSS Feed Beobachten

Kommentare: Stress: Hürden auf dem Weg zur Musse

Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt, dass nach der sogenannten Neuen Rechtschreibung jeder so schreibt, wie er will. Aber hier musste ich erst den Artikel lesen, um zu ahnen, was mir der Autor mit der Überschrift sagen will: "Musse" - witzig ;-)

Diese Nachricht wurde von Claus Garnier am 18.03.11 (09:27:34) kommentiert.

Das war der Schweizer in mir. Danke für den Hinweis!

Diese Nachricht wurde von Thomas Mauch am 18.03.11 (10:02:46) kommentiert.
Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Titel*

Name*

E-Mail*

(Wird nicht veröffentlicht!)

URL

Kommentar*

Um Spam zu vermeiden, lösen Sie bitte folgende Rechenaufgabe:

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer