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11.10.13

Speed Reading: Diese Apps helfen beim Training

In unserer Informationsgesellschaft ist die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen eine Kernkompetenz, um erfolgreich zu sein. Rasch Texte lesen zu können hilft uns, produktiver zu werden, und Schnelllesen lässt sich sogar mit Apps trainieren.

Berliner Büchertisch bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Zeitungen, E-Mails, Konzepte - wir lesen jeden Tag zig kürzere und längere Texte und verarbeiten Tausende von Wörtern. Kollege Marcel Widmer hat bereits die Vorteile von Speed Reading aufgezeigt: «Wer schneller liest, kann mehr Text in kürzerer Zeit aufnehmen und kann somit schneller und besser lernen.» Ab 1'000 Wörtern pro Minute (WpM) spricht man von Speed Reading. Und genau dies lässt sich mit Apps lernen und trainieren.Spreeder ist eine webbasierte kostenlose App: Man kopiert Text in eine Box und gibt die WpM ein, anschliessend blendet Spreeder Wort für Wort ein. Da es nicht der Realität entspricht, dass nur einzelne Wörter gelesen werden, kann man sich auch Wortgruppen à z.B. 3 Wörter anzeigen lassen.

Velocity ($2.99) und Syllable ($2.99) tun grundsätzlich dasselbe auf dem iPhone. Man kann sich entweder kopierten Text anzeigen lassen oder die bei Instapaper oder Pocket gespeicherten Artikel. Zusätzlich lassen sich auch Websites via Link importieren: So kann man beispielsweise die neusten Blogartikel von imgriff.com gleich zum Schnelllese-Training verwenden. Bei beiden Apps lassen sich die WpM sowie die Länge der Wortgruppe einstellen. Velocity und Syllable verfügen über ungefähr denselben Funktionsumfang. Allerdings hat mich die Benutzeroberfläche von Velocity im Test etwas mehr überzeugt.

Bei iReadFast ($4.99) lässt sich auch jeder kopierte Text einfügen, oder ganze PDFs können importiert werden. Zusätzlich kann man Lesezeichen setzen, um später an der gleichen Stelle weiterzufahren. So hat diese App nicht primär das Speed-Reading-Training zum Ziel, sondern will dem Nutzer ermöglichen, sich Texte schnell anzeigen zu lassen, um diese effizient zu lesen.

 

Bild: Berliner Büchertisch bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)

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