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23.12.13

Produktivitätsrezept Networking - Teil 2: Sieben Tipps für das erfolgreiche Netzwerken

Dass Du gemeinsam mit anderen mehr erreichen kannst, ist Dir vielleicht klar. Doch wie genau stellst Du es an, die richtigen Leute zu treffen, die Dir auch weiterhelfen, wenn es ernst wird?

Bild: yaph bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Im ersten Teil meines Beitrags ging es um die Grundlagen des Netzwerkens. Doch wie genau geht man dabei vor? Wie schafft man sich ein stabiles Netzwerk, das einen im Bedarfsfall auch untertstützt und einem hilft, die Dinge besser geregelt zu bekommen? Ein Netzwerk aus Menschen, die am gleichen Strang ziehen wie man selbst und die einen auf diese Weise produktiver machen?

Erfolgreiches Networking: Auf die gemeinsamen Ziele kommt es an

Denn: Irgendwelche Menschen kennenzulernen, ist keine Kunst. Aber um voran zu kommen und produktiv zu sein, ist es wichtig, die richtigen Leute zu treffen - eben jene mit ähnlichen Zielen, die Dich bei Deiner Arbeit unterstützen und Dich so produktiver machen. Doch wie trifft man die?

     

  1. Denke immer daran: Networking sollte ein Geben und Nehmen sein. Gezieltes Networking bedeutet eben nicht, dass Du in Deinem Adressbuch nur notierst, wen Du im Notfall fragen könntest. Networking heißt nicht, irgendwelche, aber möglichst viele Kontakte zu haben, auch wenn das manchmal hilfreich ist. Viele Situationen erfordern nur wenige, aber absolut passende Kontakte – und diese zu knüpfen, zu gestalten und zu pflegen, erfordert hohes persönliches Engagement.
  2. Überwinde die Angst, andere, weitgehend fremde Menschen direkt anzusprechen. Natürlich kostet es Überwindung. Doch mache Dir klar: mehr als »Nein« sagen kann niemand, und Du selbst kannst nur gewinnen!
  3. Schreibe Dir zu neuen und alten Bekannten wichtige Dinge auf, beispielsweise auf der Rückseite von Visitenkarten, in der Notizbuchfunktion Deines Handys oder in einer eigenen Datei auf dem Computer. Notiere einfache Dinge wie Adressen, Geburtstage oder Hobbys und persönliche Vorlieben. Aber wichtig sind auch gemeinsame Gesprächsthemen, Projekte und Unternehmungen oder die Geschenke, die Du gemacht hast. Verzeichne auch die Kontakte des Bekannten – solche, die Dir selbst auch bekannt sind und die noch unbekannten.
  4. Halte Kontakte aufrecht: Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, die Möglichkeiten reichen von einfachen Geburtstagsglückwünschen bis zu regelmäßigen gemeinsamen Unternehmungen. Entscheidend ist aber, dass Du Geduld hast, denn ein Netzwerk kann mehrere Jahre bestehen, bevor sich Erfolge zeigen - und oft zeigen sich diese dann völlig ungeplant.
  5. Es gilt der Grundsatz: Jeder kennt jeden um sechs Ecken. Wenn Du also niemanden mit den Fachkompetenzen kennst, die Du gerade brauchst, bitte jemanden um Tipps, der Leute kennen könnte.
  6. Wenn Dir auf Anhieb beim Nachdenken niemand einfällt, den Du ansprechen könntest: Schreibe einmal 30 Deiner Kontakte auf und überlege dann in Ruhe, wer von dieser Liste Dir bei Deinem aktuellen Problem mit einer guten Empfehlung weiterhelfen kann. Nimm auf die Liste ruhig auch entfernte Kontakte auf, etwa die Mutter der Schulfreundin Deiner Tochter.
  7. Teste, wie gut Dein persönliches Netzwerk wirklich ist: Schreibe die Mitglieder einer bestimmten Gruppe (etwa Bekannte aus Studienzeiten, ehemalige Kollegen oder ähnliches) auf ein großes Blatt Papier. Wenn Du einen Vor- oder Nachnamen (oder beides) nicht kennst, setze an diese Stelle ein Fragezeichen. Du kannst Dein eigenes Adressbuch als Hilfsmittel verwenden, aber keine von anderen Personen erstellten Listen wie Telefonbücher usw. Ergebnis: Je mehr Fragezeichen sich am Ende auf der Liste wiederfinden, desto eher hat die eigene Netzwerkstrategie Verbesserung nötig.

 

Bild: yaph bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)

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