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04.11.11Kommentieren

Personalvermittlung als Weiterentwicklungshilfe

Schild Jobcenter

Menschen auf der Suche nach einer neuen Herausforderung haben beispielsweise die Möglichkeit, sich kostenlos in dieManchmal ist es nicht leicht, als Arbeitssuchender einen Job zu finden. In den seltensten Fällen liegt dies an der mangelnden eigenen Kompetenz, oftmals gibt es schlicht keine Stellen, die frei werden oder auf das persönliche Entwicklungsprofil passen. Ein Bewerbungsprozess aber ist zeitintensiv und ermüdend und lässt sich oft nur schwer einbinden in familiäre Verpflichtungen oder den Arbeitsalltag.

Helfer bei der Jobsuche

Personalvermittlungsagenturen können hier hilfreich zur Seite stehen, denn sie sind lange nicht so schlecht wie ihr Ruf. Sie vermitteln zwischen Arbeitssuchenden und Firmen mit Personalbedarf. Eine der ersten, die auch das Konzept in Deutschland mitgeprägt hat, war die 1967 gegründete Persona Service Agentur. An über 190 Standorten in Deutschland werden sowohl Arbeitssuchende vermittelt als auch passende Bewerber direkt angesprochen. Menschen auf der Suche nach einer neuen Herausforderung haben beispielsweise die Möglichkeit, sich kostenlos in die Bewerberdatenbank aufnehmen zu lassen. Auf diese Weise bekommen sie interessante Jobangebote, ohne zeitaufwendig selbst suchen zu müssen, behalten aber trotzdem die Entscheidungsgewalt. Unternehmen wenden sich gerne an Personalvermittlungsagenturen, um deren Personalberatung in Anspruch zu nehmen. Sie erhalten so Hilfe bei der Bedarfsanalyse und Erstellung passender Stellenausschreibungen.

Ein guter Griff für Arbeitssuchende

Arbeitssuchende können direkt einen Vertrag bei der Personalvermittlungsagentur unterschreiben, werden im Anschluss für passende Jobs vermittelt, aber weiterhin über die Vermittlungsagentur bezahlt. Gearbeitet wird im jeweiligen Kundenunternehmen, die Agentur ist aber zuständig für Weiterbildung und Qualifizierung. Sie profitieren so vom Branchentarifvertrag, haben eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und einen gesetzlichen Urlaubsanspruch. Eine deutlich bessere Situation als die Arbeitslosigkeit.

Nicht selten profitieren Arbeitssuchende auch vom so genannten Klebeeffekt. Sie empfehlen sich durch Zeitarbeit beim entsprechenden Unternehmen und bekommen eine Weiterbeschäftigung angeboten, die sie mit einer privaten Jobsuche sicher nicht bekommen hätten. Eine gute Möglichkeit auch die Branche zu wechseln. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) schätzt den Klebeeffekt auf 14 Prozent, allein im September 2011 wurden deutschlandweit 50.000 Zeitarbeiter von den Kunden übernommen.

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