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30.10.13Leser-Kommentare

Mindmap im Selbsttest: Veraltet oder nützlich?

Es war – soweit ich mich erinnere – die erste Kreativitätstechnik, die ich während der Ausbildung kennengelernt habe: Mindmapping. 15 Jahre später setze ich Mindmaps kaum ein. Ich frage mich, wieso. Zu schwerfällig, zu altmodisch oder zu aufwändig? Zeit, diese Brainstorming- und Gedankenordnungsmethode erneut zu testen.

Meine Generation lernte Mindmaps bereits in der Schule kennen. Wir benutzen Mindmaps, um Bücher zu besprechen und Schulstoff  zu verinnerlichen. Im Zuge der Digitalisierung kamen softwarebasierte Mindmaps auf; als erstes Tool verwendete ich damals an der Uni VUE. Über e-Tools und Einsatzmethoden hat Thomas Mauch hier bereits ausführlich geschrieben. Ich wollte mal wieder den Selbsttest in Handschrift machen und habe ein Mindmap zu den Vor- und Nachteilen des Mindmaps aus meiner Sicht gemacht.

Mindmap, Bsp. 1

Negativ

Bei der Erstellung dieses Mindmaps bin ich immer wieder auf die Hürde «Platzeinteilung» gestossen. Mir war nicht von Anfang an klar, welche Begriffe ich in die Hauptäste nehme und wie ich sie vernetze. Deshalb wusste ich zu Beginn auch nicht, wohin ich die Äste verzweigen sollte, da ich nicht wusste, was ich noch alles daran anhängen würde. Was mich zu einem weiteren Negativpunkt bringt: Der Ausbau eines Mindmaps ist begrenzt auf die Blattgrösse. Unteräste sind nur möglich, solange der Platz dafür reicht. Spätere Gedanken haben so eventuell keinen Platz mehr, oder man muss das Mindmap neu gliedern.

Man kann mir vorhalten, dass all diese Punkte mit der Verwendung eines Tools wie «Mindmeister» oder «Mindnode» hinfällig werden. Trotzdem: Wer mit einer Software Mindmaps anlegt, wird sich ebenso einschränken müssen, weil die Schriftgrösse schnell mal  zu klein wird.

Der ganze zeitliche Aufwand für Brainstorming, Stichwortauswahl für die Hauptäste und die Reinschrift (sofern von Hand gemacht) hat sich meiner Meinung nach nicht gelohnt. Ich bin mir aber bewusst, dass dieses Mindmap als Thema auch nicht typisch und daher nicht repräsentativ ist. Auf jeden Fall bereitete es mir zuerst Mühe, das Hauptthema zu finden. Zuerst sah mein Mindmap ziemlich chaotisch aus. Der Hauptbegriff (Mindmapping-Erfahrungen) stand nicht im Zentrum. Man könnte meinen, der Hauptbegriff sei «Schwierigkeiten».

Mindmap, Beispiel 2

Mir fehlt auf jeden Fall die Übung.

Ob die Arbeitskollegen ein Mindmap lesen oder brauchen können, hängt davon ab, ob man es zusammen erstellt, oder – falls man es alleine erstellt hat – ob man mündliche Kommentare mitliefert. Es ist schwierig, selbsterklärende Mindmaps anzulegen.

Wer es hingegen nur für sich benutzt, kann darauf eine klar gegliederte Präsentation, eine Projektübersicht und vieles mehr aufbauen.

Positiv

Während des Zeichnens spielen sich verschiedenste Denkprozesse ab. Kaum ist ein Stichwort niedergeschrieben, beginnt schon die Vernetzung mit den vorhandenen und die Suche nach neuen. Das ist sehr positiv für den Fluss der Gedanken. Ich konnte jederzeit irgendwo anknüpfen.

Kreative Köpfe kommen auf ihre Rechnung und ergänzen die Stichworte mit Bildern und Farben.

Mindmaps sind enorm vielseitig einsetzbar, wie mir auch ein Gespräch mit meiner Frau zeigte: Sie hat die Methode während ihrer Pflegeausbildung zur Überwachung ihrer Patienten (Medikation, Fortschritt, Indikation, etc.), zur Darstellung von Krankheitsbildern (was ist typisch für Krankheit X?) und für Vieles mehr eingesetzt. Es lassen sich Projekte verfolgen und Themen erörtern.

Geübte Mindmapper werden auf ihr Tool nicht verzichten wollen. Ich bräuchte wohl ganz einfach mehr Übung, damit mir der Vorteil der Technik greifbar wird.

Lernen Sie im Video-Seminar "Der Mindmap Workshop" wie Sie effektiv und schnell Mindmaps erstellen:

Den kompletten Kurs finden Sie hier.

Folgende Inhalte werden präsentiert:

  • Grundlagen und Erstellung
  • Kreatives Mindmapping
  • Selbst- und Zeitmanagement
  • Lernen und Mitschriften mit Mindmaps


Wie stark ist Mindmapping in Eurem Alltag verankert?

Kommentare

  • Lena Doppel

    30.10.13 (07:57:21)

    Mindmaps sehr praktisch für Navigationsplanung von Webseiten und Blogbrainstorming. Somst nicjt so

  • Michael Kieweg

    30.10.13 (08:05:35)

    Um die Abschlußfrage kurz und bündig zu beantworten - Gar Nicht! Ich habe Mindmaps noch nie etwas abgewinnen können und finde sie in keiner weise hilfreich. Sowohl in der Ausbildung zum Maschinenbautechniker als auch später, während der Weiterbildung zum Qualitätsmanager (IHK) waren sogenannte "Problemlösungstechniken" ein Schwerpunktthema. Von einfachen Listen über Pareto und FMEA bis halt zu Mindmaps wurden alle möglichen Methoden immer wieder durchdekliniert. Die Mindmap war dabei immer die mit weitem Abstand unbeliebteste bei mir und meinen Kollegen.

  • Alex T.

    30.10.13 (08:16:42)

    Interessante Übung! Ich selbst nutze Mindmaps eher selten, möchte sie dann aber nicht missen. Wenn es darum geht, ein sehr komplexes Thema zu strukturieren, kenne ich nichts, was an die Mindmap herankommt. Dabei ist die MM eigentlich nie das Endergebnis, sondern immer eine Vorstufe für weitere Arbeitsschritte. Das können Arbeitspläne sein, Analysen oder technische Dokumentation; alles, was man aufgrund der Komplexität nicht einfach mal so runter schreibt. Dabei fallen dann die Punkte, die hier negativ aufgeführt worden sind nicht mehr so ins Gewicht. Eine Reinschrift entfällt, zumindest im MM-Format.

  • Matthias

    30.10.13 (08:27:33)

    Obwohl ich eigentlich ein visuelle Mensche bin und mir Bilder viel lieber sind als Text habe ich das gleiche Platzproblem, was mich immer wieder von Mindmap abhält. Eine Software zu verwenden, um das Problem zu umgehen umgehen, funktioniert leider auch nicht wirklich. Mit der Hand zeichnen ist nicht das gleiche, wie Tippen. Letzteres finde ich eher mühsam und kleine Zeichnungen sind nicht so einfach möglich.

  • Matthias

    30.10.13 (08:39:36)

    Als Ergänzung: Leider sind die meisten Mindmap Tool sehr teuer und das - sagen wir - extrem hässliche Interface von Freemind oder Freeplan hilft nicht wirklich.

  • Matthias Pabst

    30.10.13 (09:22:44)

    Nutze seit vielen Jahren Mindmeister und könnte nicht mehr ohne. Plane und verwalte damit alle Webprojekte, nutze es aber auch privat z.B. für Planung eines Urlaubs.

  • Patrick Mollet

    30.10.13 (10:46:09)

    Vielleicht solltest du mal http://imgriff.com/2013/05/17/scapple-freier-als-eine-mindmap-raffinierter-als-blosse-notizen/ testen, dieses bietet mehr Flexibilität als klassische Mindmap-Tools.

  • Ralph Berger

    30.10.13 (19:02:28)

    Wie Gino Brenni war auch für mich Mindmapping die erste Kreativitätstechnik, die ich kennengelernt habe. Wie gesagt: es ist eine Kreativitätstechnik und – in analoger Form – für Teamarbeiten weniger geeignet, da jeder seinen eigenen Gestaltungsstil hat und es für andere schwer ist sich in den Aufzeichnungen schnell zurecht zu finden. Heute verwende ich Mindmaps sehr selten; irgendwann habe Ich auch festgestellt, dass ich eher der Listen-Typ bin. Viele Projekte organisiere ich jetzt mit Taskpaper. Hier habe ich die Infos stets auf iPad und Mac zur Verfügung und ich kann spontan Infos ergänzen und verschieben. Das ist ebenfalls sehr intuitiv und der Ansatz über einen Zentralbegriff funktioniert in vielen Projekten schlicht nicht. Wo ich nach wie vor ein großes Potential für Mindmapping sehe ist bei Faktensammlungen, beim Lernen (Schule, Studium und Beruf) und beim Brainstorming. Ich denke wenn man sich auf das kontemplative eines handgemachten Mindmaps einlässt, erhält man komplett andere Ergebnisse als beim Arbeiten mit technischen Hilfsmitteln. Wer Mindmapping neu oder wieder entdecken will, dem empfehle ich «Mind Mapping – Die kreative Arbeitstechnik: Spielerisch lernen und organisieren» von Margit Hertlein, das gebraucht im modernen Antiquariat für ein paar Euro zu bekommen ist. Nicht mehr neu, aber kaum ein Buch bietet einen schnelleren und schöner zu lesenden Einstieg in das Thema. Wer am Mac arbeitet testet vielleicht erst einmal die kostenlose Version von xmind. Jedenfalls ist der Artikel eine schöne Anregung sich wieder intensiver mit Mindmapping auseinander zu setzen. Vielen Dank!

  • Gino Brenni

    30.10.13 (19:42:23)

    Danke für den Kommentar! Das scheint mir eine gute Einsatzmöglichkeit zu sein.

  • Gino Brenni

    30.10.13 (19:44:03)

    Gut zu wissen, dass ich nicht der einzige bin, der Mühe hat, den Aufwand des Mindmappings umzumünzen.

  • Gino Brenni

    30.10.13 (19:49:43)

    Danke für den Hinweis! Vielleicht habe ich bisher zu wenig komplexe Themen gehabt, die sich durch ein Mindmap hätten strukturieren lassen. Auf jeden Fall sollte ich wohl nichts auf die Reinschrift geben und die MM mehr dazu verwenden, weitere Arbeiten darauf aufzubauen.

  • Gino Brenni

    30.10.13 (19:52:45)

    Genau das sind auch bei mir die Hinderungsgründe schon nur einfach mal anzufangen.

  • Gino Brenni

    30.10.13 (19:54:09)

    Urlaubsplanung klingt auf jeden Fall interessant. steht dann in der Mitte schon das Urlaubsziel?

  • Gino Brenni

    30.10.13 (19:56:00)

    Danke, Patrick! Werd ich mir sicher mal ansehen.

  • Gino Brenni

    30.10.13 (20:15:30)

    Vielen Dank für die wertvollen Ergänzungen. Mal,schauen, ob das Buch noch irgendwo zu finden ist.

  • Bernd Reuther

    31.10.13 (09:49:07)

    Ich nutze Mindmaps häufig aber nur in eingeschränkter Form um eine Struktur in ein komplexes Thema zu bekommen. Defakto ist es für mich eine Stichpunktliste mit beliebiger Vertiefung. Während ich einen Map erstelle schiebe ich oft Punkte hin und her, dabei wird mir klar, was wichtg ist und was kann zusammengefasst werden. Ich verwende keine Symbole, und nur sehr selten Verweise auf andere Punkte. Wenn überhaupt dann markiere ich einzelne Einträge farblich, z.B. um deutlich zu machen, dies ist ein Problem, oder auch mal ein Fazit unter mehreren Punkten. Damit bin ich bestimmt nicht der klassische Mind-Mapper aber für mich ist es so passend. Als Tool verwende ich übrigens FreeMind, da es für diese einfache Verwendung völlig ausreicht und alles über die Tastatur, und damit schnell gesteuert werden kann.

  • Lars Bobach

    31.10.13 (11:04:52)

    Sehr schöner Artikel und eine gute Anregung, sich mit dem Thema Mindmapping zu beschäftigen. Ich persönlich nutze Mindmapping nicht sehr häufig, aber dafür konsequent, wenn ich an ein neues Projekt herangehe und ein weißes Blatt Papier vor mir habe. Gerade bei dem Konzept zur Erstellung eines neuen Vortrags, kommen MM bei mir zum Einsatz. Im zweiten Schritt, um den MM etwas mehr Struktur zu geben, übertrage ich das Geschriebene in einen Outliner. Um aber kreativ loszulegen, sind MM für mich sehr wertvoll. Eine Empfehlung zu MM ist das App iThoughtsHD für das iPad.

  • Christian

    31.10.13 (11:19:41)

    Ich hatte zunächst auch Probleme mit Mindmaps, hab es jetzt aber unter Kontrolle. Das Problem bei mir war zuviel Logik und zu wenig Kreativität. Wir sind sehr stark an die Bulletpoints gewöhnt, die alles schön sortieren. Man sieht den Unterschied auch zwischen Bild 1 und 2. Bild 1 wirkt noch sehr wie eine Liste, Bild 2 nicht mehr ganz so stark, die Verbindungstriche haben aber dennoch fast die gleiche Form. Ich habe angefangen Begriffe nicht mehr nur horizontal zu schreiben oder geradlinig vertikal. Ich mache die Linien mit der Schrift drauf gebogen oder auch in Wellen. Manschmal auf gerade, aber bei jedem Begriff wie es mir gerade in den Sinn kommt. Das benötigt natürlich mehr Aufwand die Mindmap zu lesen, aber genau dadurch setzt sich das Gehirn aktiver damit auseinander. Diese ungewöhnliche und sehr Kreative Variante bleibt bei mir im Kopf viel besser haften. Und natürlich viel Farbe verwenden. Für jeden Hauptknoten eine eigene. Mit Bildern wird es noch besser. Ich nutze DIN A2 Blätter und Buntstifte um große Themen zu strukturieren. DAbei denke ich nicht großartig darüber nach welcher Begriff wohin kommt, sondern schreibe einfach drauf los. Die Begriffe lassen sich auch im nachhinein verbinden. Ist mal eine Struktur nicht so gut aufgezeichnet, bleibt sie deshalb erst recht in Kopf haften. Ich glaube man versucht zu oft aus der Mindmap ein fertiges Endprodukt zu machen, statt es als einen Rohentwurf anzusehen, wo die Strukturen noch nicht perfekt sein müssen. Die digitale Variante nutze ich dann zur Archivierung oder Weitergabe an Dritte. Dazu tippe ich die Papiermindmap ab und strukturiere "die Fehler" dann anders. Wenn ich die digitale Variante direkt benutze erwische ich mich immer dabei wie ich direkt eine logische Struktur hineinbringe und den Brainstorminggedanken aus den Augen verliere. Bei Präsentationen kennen wir es ja, dass man nicht in Powerpoint oder Keynote anfängt, sondern auf dem Blatt Papier. Aus gutem Grund.

  • Gino Brenni

    31.10.13 (20:29:39)

    Herzlichen Dank für diese ausführlichen Ergänzungen. Das mit den Bulletpoints ist mir auch erst jetzt aufgefallen. Gebogene und fast rechtwinklig zueinander verlaufende Verästelungen bringen wirklich mehr Fluss rein. Man dreht das Blatt weil die Mindmap so beweglich wird. Danke für den Input!

  • Gino Brenni

    31.10.13 (20:31:29)

    Danke! Den nächsten Artikel werde ich mal so outlinen.

  • Gino Brenni

    31.10.13 (20:36:02)

    Weniger ist mehr, das passt hier sicher auch. Danke für den Input. Vielleicht probiere ich jetzt doch auch noch ein Tool aus.

  • Thomas Pf.

    01.11.13 (11:38:48)

    Hallo, ich nutze für sehr viele Dinge die Mindmap-Technik: Sei es für Projektplanungen bzw. erstes Brainstorming im Projektteam, für “von der ersten Idee bis zum Beginn der Umsetzung” mit den vielen Überarbeitungsschleifen, Änderungen, etc. und zwischenzeitlich auch für Bücher!!! -> ich erstelle für jedes Kapitel (meist Fachbücher) einen Ast und darunter dann die Kernaussagen bzw. Info’s des Kapitels. Dies bleibt bei mir wirklich damit besser im Kopf. Am Ende drucke ich das ganze aus und lege es in das Buch und wenn ich es irgendwann wieder zur Hand nehme bin ich mit dem Audruck sehr schnell wieder “im Buch” … Mit handschriftlichen Mindmap habe ich auch so meine Probleme und nutze nach vielen Tests das Programm iMindMap von Tony Buzan auf meinem Mac, das Tool ist für mich die beste Kombination zw. Handschriftlich und einem Programm …

  • Alex T.

    02.11.13 (13:49:47)

    Hallo Thomas Pf. daran hatte ich auch erst gedacht, als ich mich mit der Fragestellung befasst hatte, da ich sehr viel zu strukturieren habe. Mir ist dann aber schnell klar geworden, dass ich Mindmaps nur dann verwende, wenn mir die Gesamtstruktur noch nicht klar ist, also eine Art Themensammlung anhand derer ich dann eine geeignete Struktur für weitere Schritte erkennen kann. Sobald diese Grundstruktur steht (oder wenn mir diese schon im voraus klar ist) arbeite ich mit einem Outliner. Meistens ist das ein einfacher Texteditor in dem ich die Punkte unterschiedlich weit einrücke, oder auch Word. Das hat für mich den Vorteil, dass ich mich auf Inhalt und Struktur konzentrieren kann und nicht durch Programmfeatures abgelenkt werde. Natürlich gibt es auch hierzu dedizierte Programme, wie z.B. auf heise.de > Download > Alle Programme > Office > Outliner Persönlich bin ich mit aber Notepad++ oder Word völlig zufrieden.

  • EmmWeh

    02.11.13 (14:54:58)

    Interessanter Artikel! Er beschreibt ungefähr meine ersten Gehversuche mit MindMaps. Inzwischen setze ich MM sehr häufig ein für Brainstorming, Dokumentationen, Meeting- und Webinarnotizen, Webseitenentwürfe. Einige davon werden über Jahre fortgeschrieben (Wissenssammlungen etc.). Hilfreich finde ich vor allem die entstehenden Assoziationen, die sich beim Erstellen einer MM quasi von selbst einstellen. Praktisch nutze ich überwiegend Freeplane als Tool, weil's einfach flexibler als die Papierversion ist. Sehr nützlich ist dabei die Exportmöglichkeit in unzählige Formate (Textverarbeitung, Project, Wikis, HTML etc), so dass man z.B. bei Dokumentationen auch gleich ein fertiges Textgerüst hat. Ausserdem läuft Freeplane auf vielen OS wie Windows, MacOS, Linux etc. Mein Fazit: MMs brauchen etwas Einarbeitung, aber es lohnt sich sehr. Ich möchte auf Mindmapping nicht mehr verzichten.

  • EmmWeh

    02.11.13 (15:13:40)

    Stimmt, das Interface von Freemind und dem Fork Freeplane ist nicht gerade eine Augenweide. Aber die Funktionalität ist mächtig bei gleichzeitig einfacher Bedienung. Die kommerziellen Tools sind für den Privatnutzer m.E. völlig überteuert.

  • Thomas Pf.

    04.11.13 (08:39:32)

    Hallo Axel T., stimme ich voll zu; ich habe das Thema Outliner nicht erwähnt, da es hier eigentlich zu weit führt (dachte ich). Ich nutze auch Outliner-Techniken, auf dem MacOS bzw. iOS den OmniOutliner und kann vor allem aus iMindMap in OPML exportieren und es Richtung "Finalisierung" weiterbearbeiten... Ich sehe schon, diese Kommentar-Diskussion ist absolut interessant. Gruß :-) thomas

  • Max

    04.11.13 (15:40:59)

    Mindmaps nutze ich im Alltag eigentlich gar nicht. Wie du schon unter Negativ schreibst: Zu platzfordernd. Aber im Kleinen nutze ich es dann doch, denn ich bringe meine Ideen auf ein Blatt Papier. Das wird dann immer voller und hat mir am Ende beim Brainstorming geholfen. Mit dieser Art des Brainstorming hab ich in den letzten Jahren gut umzugehen gelernt. Gruß, Max

  • Martin L.

    07.11.13 (21:47:33)

    Zuerst mal zu ein paar Begriffen: Die "Mind Map" in ihrem ursprünglichen Sinne war dazu gedacht ausgearbeitet zu werden, bebildert und mit ausgeklügelten Verbindungen. Idee: einen Bereich visualisieren, um ihn sich besser merken zu können. Was heute fast jeder unter dem Begriff versteht heißt eigentlich anders, allerdings fällt mir gerade nicht ein wie. Wichtig ist aber der Unterschied zur "Concept Map". Letztere hat keine Hierarchie, sondern besteht einfach aus einem Netzwerk miteinander verbundener "Konzepte". Die in einem früheren Kommentar verlinkte Software ist nur ein Beispiel davon. Leider gibt es wenig Software für diese Variante, und fast alle werden schnell unübersichtlich, schon weil automatisches Layout viel schwieriger ist als bei MMs. Nun zur Frage des Einsatzes: Für simple Hierarchien verwende ich einfache Textdateien. Zwei Leerzeichen erzeugen eine neue Ebene, fertig. So kann ich mir viel schneller einen Überblick verschaffen, ohne Striche, Platzprobleme etc. Auf der anderen Seite verwende ich Papier und Bleistift ständig für Concept Maps. ToDos, Anforderungen, Modelle... Wenn etwas komplizierter ist als eine Liste oder eine Hierarchie kommt immer zuerst das Papier zum Einsatz. Papier wähle ich allerdings zu einem großen Teil, weil ich weder für PC noch für Tablet eine vernünftige Software kenne...

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