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19.04.07Kommentieren

Mehr zum Thema Prokrastination

Wer nach dem Zeichentrickfilmchen von vorgestern noch mehr über das Thema "Prokrastination" wissen will, dem empfehle ich einen schon etwas älteren, aber sehr guten Artikel von Sigrid Neudecker, der zuerst im Magazin "ZEIT Wissen" und dann bei Spiegel Online erschienen ist: "Morgen. Versprochen!" Darin erfahren wir unter anderem, dass es mindestens zwei Sorten von Aufschiebern gibt: Den "Erregungsaufschieber", der meint, sowieso erst kurz vor Deadline kreativ sein zu können, und den "Vermeidungsaufschieber", der Dinge aufschiebt, um ein eventuelles schlechtes Ergebnis später mit "Zu wenig Zeit!" erklären zu können. Jeder Fünfte gehört laut einer Studie zu einer dieser Gruppen. Am Ende des Artikels gibt es dann sogar noch ein wenig Material für die Verteidigung: In Arbeitsumgebungen, in denen sich die Anforderungen und Aufgaben laufend und rasch ändern, haben Prokrastinatoren sogar Vorteile - sie arbeiten effizienter, weil sie sich den dringlicheren Jobs zuwenden, anstatt stoisch Plan A zu verfolgen. Diese Ausrede zu verwenden ist allerdings wahrscheinlich auch reichlich prokrastinatorisch ...

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