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15.03.13

Mailstrom: Sortierhilfe für übervolle Inboxen

Inbox Zero ist für Viele ein unerreichbares Ziel. Andere argumentieren, dass es in Zeiten von fast unlimitiertem Speicherplatz und intelligenten Suchfunktionen keinen Grund gibt, überhaupt irgendeine E-Mail zu löschen. Viele haben aber auch einfach schlicht vor ihrer eigenen Inbox kapituliert. Mailstrom macht es sich zur Mission, diesen Mailchaoten eine Sortierhilfe zu bieten.

Nach der Registrierung bei Mailstrom müssen in einem ersten Schritt die zu verwaltenden Mail-Postfächer hinzugefügt werden. Mailstrom kann nur IMAP-Konten verwalten, keine POP-Konten. Daraufhin werden die Postfächer analysiert, was im Test zwei Tage in Anspruch genommen hat. Künftig soll dies in Sekundenschnelle geschehen, aber gemäss Unternehmensangaben ist momentan der Andrang sehr hoch.

Kategorien schaffen Überblick

Nach der Analyse sieht man seine Inbox kategorisiert nach Absender, Subject, Empfangszeitpunkt, Grösse, Newslettern, Social Networks, Shopping. Die so gefilterten E-Mails kann man nun gezielt entweder löschen, verschieben oder archivieren. Mailstrom bietet zudem die Möglichkeit, sich direkt von Newslettern abzumelden: Dazu holt sich das Tool den Unsubscribe-Link aus der E-Mail oder versendet eine Abmelde-Mail an den Absender.

Motivation für den Inbox-Frühlingsputz

Das ist bereits der gesamte Funktionsumfang von Mailstrom. Alles in allem also nichts, was man mit einem normalen Mailprogramm nicht auch bewerkstelligen kann. Wer selber ein System zur Verwaltung seiner Inbox hat und wirklich nur die noch zu bearbeitenden E-Mails in der Inbox hat, wird in Mailstrom keinen Nutzen sehen. Wer aber regelmässig von unzähligen E-Mails überflutet wird und sich bislang nicht überwinden konnte, den Inbox-Frühlingsputz in Angriff zu nehmen, hat mit Mailstrom eine praktische Sortierhilfe zur Hand.

Vollen Postfach-Zugriff für Mailstrom

Man muss sich bewusst sein, dass man Mailstrom mit dem Hinzufügen von Postfächern vollen Zugriff auf sein Mailkonto gibt. Gemäss Unternehmensangaben werden jedoch nur Metadaten wie Sender, Datum, Subject analysiert, nicht die eigentlichen Inhalte. Aktuell ist Mailstrom noch im Beta-Stadium und steht als umlimitierter Test zur Verfügung. Wie das Pricing künftig aussehen wird, ist noch nicht bekannt.

Bild: mailstrom.co

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