<< Themensammlung Organisieren

20.12.13Kommentieren

Leider nein: Diese Tools haben es 2013 nicht auf imgriff.com geschafft

Woche für Woche stelle ich Euch hier ein neues Tool vor, das Euer Arbeiten effizienter und produktiver machen soll. In diesen Blog schafft es natürlich nur ein Bruchteil der von mir getesteten Tools.

nothumbupZum Jahresende präsentiere ich Euch eine Auswahl an Tools, die ich leider nicht berücksichtigen konnte. Einige überzeugten mich schlicht nicht, andere sind zu spezifisch und sprechen nur eine kleine Zielgruppe an.

Darf ich vorstellen: die unglücklich ausgeschiedenen Kandidaten.

Biggie

Wer gerade keine Zeit für eine PowerPoint-Präsentation hat, kann mit Biggie rasch und online eine Präsentation erstellen. Die einzelnen Folien werden mit Markups minimal formatiert. Die Optionen sind aber doch ziemlich beschränkt, und der Umweg über die Markups ist kompliziert. In der gleichen Zeit hat man wahrscheinlich auch ein paar Folien in PowerPoint zusammengestellt.

Chronos

Chronos funktioniert relativ ähnlich wie das bereits vorgestellte Moves. Die App trackt im Hintergrund automatisch Aktivitäten, indem sie sowohl die Zeit wie auch die Location speichert. Dank Schnittstellen zu Google und Foursquare weiss Chronos, wo man sich gerade befindet und kann die verbrachte Zeit einer Location zuordnen. So lässt sich nachträglich analysieren, wo man wie viel Zeit verbracht hat, und im Idealfall kann man sich entsprechende Ziele setzen (z.B. mehr Zeit im Fitness verbringen).

Contacts+

Die App reichert das Adressbuch mit Bildern und Informationen aus den sozialen Netzwerken an. Das Design und die Benutzerführung sind sehr ansprechend. Ansonsten bietet sie aber kaum Mehrwert zum normalen Adressbuch.

Ding To Do App

Ding ist eine weitere To-Do-Liste. Schön gemacht und mit praktischer Integration von Kalender und Erinnerungen aus iOS. Terminierte Erinnerungen werden direkt in den Kalender eingetragen. Aber halt eben: Einfach eine weitere To-Do-App.

Done Not Done 

Quasi eine alternative To-Do-Liste, nicht für die Dinge, die man tun muss, sondern tun will: Mit Done Not Done lassen sich Bücher, Filme und Musikalben erfassen, die man lesen/sehen/hören will. Das ganze lässt sich auch mit Freunden teilen und bewerten.

FatURL 

Bis zu 36 URLs mit einer einzigem Link verschicken kann man mit FatURL. Zu jeder URL lässt sich ein Titel bzw. eine Beschreibung hinzufügen. Der Empfänger erhält den konsolidierten Link zu FatURL und kann sich alle Links gleichzeitig in verschiedenen Tabs öffnen lassen. Wo bei FatURL der effektive Mehrwert ist, hat sich mir nicht ganz erschlossen.

GrabLinks

Musste schon mal jemand von einer Website alle Links extrahieren? Genau dies macht das Bookmarklet GrabLinks.

Heard

Meistens realisiert man ja zu spät, dass man irgendetwas hätte aufnehmen wollen und verpasst so den entscheidenden Moment. Die App Heard läuft im Background und speichert fortlaufend die letzten 5 Minuten. Wenn man eine Aufnahme nicht speichert, wird sie automatisch gelöscht. Nichtsdestotrotz muss natürlich das Umfeld über die Aufnahme informiert werden.

just.me

just.me ist eine Instant Messaging App, über die man aber (im Unterschied beispielsweise zu WhatsApp) auch Nachrichten an Personen schicken kann, welche die App nicht verwenden. Diese erhalten die Nachricht dann via SMS oder E-Mail. Zusätzlich können Nachrichten, Fotos etc. auch allen Freunden zugänglich gemacht werden, ein bisschen à la Facebook und Instagram.

Luper

Wer sich für das neue Jahr vornimmt, einmal pro Monat die Schwiegermutter anzurufen, sollte sich Luper anschauen: Mit der App lassen sich Erinnerungen setzen, um regelmässig gewisse Personen via E-Mail, SMS oder Telefon zu kontaktieren.

Mynd

Der Kalender Mynd soll uns nicht nur anzeigen, was wir zu tun haben, sondern uns dabei gleich unterstützen. Dazu gibt die App einen Überblick über den kompletten Tag inklusive Reisezeiten und den Informationen, wen man wann wo trifft und wie man die Person allenfalls kontaktieren kann. Leider ist Mynd aktuell nur in den USA verfügbar.

NoteSuite

NoteSuite ist digitales Notizbuch, Dateiverwaltung und Aufgabenliste in einem. Zusätzlich können Web-Inhalte abgespeichert und PDF-Dokumente kommentiert werden. Die App ist am ehesten mit Evernote vergleichbar, bietet aber gegenüber dem Platzhirsch keinen wirklichen Mehrwert.

Post Haste

Ordner-Templates sind eine feine Sache, um beim Projektstart gleich schon die optimale Ordnerstruktur zur Verfügung zu haben und nicht zuerst alle Dateien in einen Ordner zu schmeissen, der irgendwann mühsam aufgeräumt werden muss. Mit Post Haste lassen sich verschiedene Templates konfigurieren. Denselben Effekt erzielt man aber auch, wenn man sich selber einen Ordner «Template X» mit den gewünschten Unterordnern zulegt und diesen bei Projektstart kopiert und umbenennt.

Quicksand

Während Dropbox & Co. alle Dateien in einem bestimmten Ordner über verschiedene Geräte hinweg synchronisieren, tut Quicksand dies für definierte Ordner oder Dateitypen über den gesamten Mac hinweg. So lassen sich beispielsweise auch automatisch einfach all diejenigen Dateien synchronisieren, die geöffnet oder geändert wurden.

RemindMeAgain 

Die App RemindMeAgain sitzt in der Menüleiste vom Mac und erinnert einen in frei definierbaren Intervallen an eine Aufgabe. Beispielsweise: Aufstehen und den Rücken dehnen. Ein Glas Wasser trinken.

Thunder

Es gibt Tools für Filesharing, solche für Cloud-Sharing und solche für Screenshots. Thunder kombiniert diese in einer einzigen App, die im Menü von Apples OS läuft. Solide gemacht, allerdings gibt es zahlreiche ähnliche Tools.

Und welche Tools habt Ihr dieses Jahr getestet und wieder verworfen? Welches waren Eure App-Entdeckungen des Jahres? Über welches Tool sollten wir nächstes Jahr unbedingt einmal berichten?

 

Bild: adventurespf bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Kommentare

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer